Vorschläge für den Moses-Mendelssohn-Preis 2020

Pressemitteilung vom 06.02.2020

In diesem Jahr wird zum 21. Mal der Moses-Mendelssohn-Preis des Landes Berlin zur Förderung der Toleranz gegenüber Andersdenkenden und zwischen den Völkern und Religionen ausgeschrieben.

Mit dem Preis wird jeweils eine Persönlichkeit, Gruppe oder Institution ausgezeichnet, die sich durch ihr Wirken auf geistig literarischem, religiös-philosophischem oder kulturellem Gebiet um die Verwirklichung der Toleranz verdient gemacht hat. Die Vergabe des mit 10.000 Euro dotierten Preises wird im November 2020 erfolgen.

Im Jahre 2018 wurde Monika Düllmann, Direktorin des Hopital St. Louis in Jerusalem mit dem Moses-Mendelssohn-Preis ausgezeichnet.

Die Preisträgerinnen und Preisträger der Vorjahre waren:
Barbara Just-Dahlmann (1980), Eva G. Reichmann (1982), Liselotte Funcke und Barbara John (1984), Sir Yehudi Menuhin (1986), Helen Suzman (1988), Teddy Kollek (1990), Charlotte Schiffler und Wolfgang Thierse (1992), Inge Deutschkron und Heinz Knobloch (1994), Hans Koschnick und Bosiljka Schedlich (1996), Kurt Scharf (1998), Ivan Nagel (2000), Anetta Kahane (2002), Hilde Schramm (2004), Tim Guldimann (2006), Michael Brocke (2008), Micha Ullman (2010), Shermin Langhoff (2012), Ahmad Mansour (2014), Peter von der Osten-Sacken und Jérôme Boateng (2016).

Eine unabhängige Jury wird Ende April über die diesjährige Preisvergabe entscheiden.

Die Senatsverwaltung für Kultur und Europa hat die Mendelssohn-Gesellschaft e.V. gebeten, die Ausrichtung des Preises in diesem Jahr in ihrem Auftrag zu übernehmen. Vorschläge mit einer eingehenden schriftlichen Begründung unter Angabe der Leistungen und/ oder Veröffentlichungen, die den Vorschlag für den Moses-Mendelssohn-Preis ausweisen, nimmt die Mendelssohn-Gesellschaft e.V. bis zum 06. April 2020 unter folgender Adresse entgegen:
Mendelssohn-Gesellschaft e.V.
z.Hd. Herrn Dr. Thomas Lackmann
Jägerstr. 51, 10117 Berlin
per E-Mail: moses-mendelssohn-preis@mendelssohn-gesellschaft.de

Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

Weitere Informationen unter: http://www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme/artikel.372155.php