Politisches Spitzentreffen der Oder-Partnerschaft am 8.-9. Mai 2018 in Dresden

Pressemitteilung vom 09.05.2018

Die Oder-Partnerschaft ist ein informelles interregionales Netzwerk der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen und der westpolnischen Wojewodschaften Großpolen, Westpommern, Niederschlesien und Lubuskie. Unter dem Motto „Grenzen trennen – die Oder verbindet“ arbeiten die Regionen themenorientiert zusammen, um Herausforderungen, die sich auf beiden Seiten der deutsch-polnischen Grenze stellen, gemeinsam zu lösen.

Das regelmäßige Treffen der politischen Spitzen gibt der Zusammenarbeit in der Oder-Partnerschaft einen Rahmen und die nötige politische Unterstützung für die weiteren Arbeiten.
Um die deutsch-polnische Zusammenarbeit und gemeinsame Ziele unter anderem im Gesundheitsbereich, bei grenzüberschreitenden Verkehrsprojekten und bei der Wissenschaftszusammenarbeit geht es bei dem Spitzentreffen der Oder-Partnerschaft in dieser Woche. Dazu hat der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer für den 8. und 9. Mai in die sächsische Landeshauptstadt Dresden eingeladen.

Der Senator für Kultur und Europa sagte zum grenzübergreifenden Schienenverkehr am Beispiel der Bahnverbindung Berlin-Breslau: „Die Oder-Partnerschaft und die Zusammenarbeit in diesem Rahmen hatten sicherlich einen großen Anteil daran, dass solche Ausnahme-Projekte wie der Kulturzug geschaffen wurden. Und sie bildet auch einen sehr wichtigen Rahmen für weitere Gespräche zwischen Politik, Verwaltung, Eisenbahnunternehmen und anderen beteiligten Akteuren, die wir nun mit Blick auf diese Strecke weiter nutzen müssen und werden.“

Insgesamt rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den grenznahen Regionen nahmen teil. Ein Kommuniqué über „Die Bedeutung der Zusammenarbeit der Regionen der Oder-Partnerschaft für die deutsch-polnischen Beziehungen und den Zusammenhalt in Europa“ wurde gemeinsam verabschiedet.