Prenzlauer Promenade bekommt Atelier-Meile

Pressemitteilung vom 09.08.2017

An der Prenzlauer Promenade 149-152, dem Gebäude der ehemaligen Akademie der Wissenschaften der DDR, werden bis 2019 etwa 450 Arbeitsräume für Kunst und Kultur neu entstehen bzw. erhalten.

Erklärtes Ziel des Senats ist es, den Bestand an öffentlich geförderten Arbeitsräumen für Künstlerinnen und Künstler bis 2021 zu vervierfachen. Mit dem Objekt Prenzlauer Promenade wird der aktuelle, berlinweite Raumbestand von ca. 540 Arbeitsräumen nahezu verdoppelt – und die Hälfte des Ziels von 2.000 Räumen erreicht.

Ende vergangener Woche wurde der Generalmietvertrag für das Bestandsgebäude auf dem Gelände zwischen der Gesellschaft für StadtEntwicklung gGmbH (GSE), die für die Senatsverwaltung für Kultur und Europa das Arbeitsraumprogramm operativ betreut, und dem landeseigenen Immobiliendienstleister Berlinovo nach längeren Gesprächen abgeschlossen.

Damit wird in den kommenden mindestens 25 Jahren an der Prenzlauer Promenade die Kultur das Zepter führen: Zu den etwa 80 bisherigen Künstlerinnen und Künstlern, werden 375 neue Ateliers, Proberäume für Darstellende Kunst und Tanz, Musikübungsräume und spartenübergreifende Kunst kommen.

Senator Dr. Klaus Lederer: „Das ist ein riesiger Erfolg im Kampf gegen Verdrängung, den wir für Künstlerinnen und Künstler und für die Kulturlandschaft der Stadt insgesamt erreicht haben. Gerade auf Ateliers und Räumen lastet ein enormer Verwertungsdruck, umso glücklicher bin ich über das Erreichte. Das Erreichte ist aber noch nicht das Nötige, Machbare und Mögliche – wir bleiben dran und hoffen, mit der – dann ehemaligen – Hochschule für Schauspielkunst in der Schnellerstraße nachlegen zu können.“