Berliner Gedenktafel für August Wilhelm Iffland

Pressemitteilung vom 24.03.2017

Am Welttag des Theaters, der jährlich am 27. März begangen wird, ehrt Berlin den Schauspieler und Dramatiker August Wilhelm Iffland (1759 bis 1814) mit einer Berliner Gedenktafel.

August Wilhelm Iffland war um 1800 ein gefeierter Bühnenstar. Er gehörte zu den herausragenden Schauspielern seiner Zeit und galt als einer der innovativsten Theaterschaffenden.
Im November 1796 gelang es dem theaterliebenden, preußischen König, Friedrich Wilhelm II., den begehrten Schauspieler und Dramatiker als Direktor an das Königliche Nationaltheater nach Berlin an den Gendarmenmarkt zu holen. Hier lebte Iffland bis 1800 in einem Vorgängerbau des heutigen KfW-Gebäudes in der Charlottenstraße 33/33a, an dem am 27. März die Gedenktafel enthüllt wird.

Mit Iffland begann für die Berliner Theaterwelt eine neue Ära, die Stadt entwickelte sich zur innovativsten Theaterstadt um 1800 und der Gendarmenmarkt mit dem modernsten Theaterneubau der Zeit etablierte sich zu einem angesehenen Theater- und Kulturstandort. Als Direktor inszenierte Iffland moderne Stücke, die die gesellschaftlichen Diskussionen beeinflussten. Zudem schrieb er Theaterstücke mit tagespolitischen sowie den Alltag widerspiegelnden Themen, die den Zeitgeist aufgriffen. Iffland war um 1800 auf den führenden Bühnen seiner Zeit präsent – ob als Dramatiker, als Schauspieler oder als Impulsgeber. Gegenwärtiger Träger des Iffland-Ringes ist Bruno Ganz.

Die Enthüllung der Berliner Gedenktafel für August Wilhelm Iffland wird am 27. März 2017, um 17.00 Uhr, in der Charlottenstraße 33/33a in 10117 Berlin-Mitte enthüllt.
Grußworte halten der Staatssekretär für Kultur, Dr. Torsten Wöhlert, und der Generalsekretär der KfW, Dr. Lutz-Christian Funke; die Laudatio hält Dr. Klaus Gerlach, Germanist, von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Enthüllung der Gedenktafel Iffland

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