Presseerklärung des Landestierschutzbeauftragten zum Thema "Vorsicht! Schon wieder Giftköder und gefährliche Köder ausgelegt"

Pressemitteilung vom 03/25/14

Aus aktuellem Anlass werden dringend alle Hundebesitzer, aber auch Eltern von kleinen Kindern, vor Giftködern und gefährlichen Ködern auf Straßen, Plätzen und in Grünanlagen gewarnt.

Es kommt immer wieder vor, dass Hundehasser aus Ärger über Hundekot oder über angeblich aggressive Hunde, vielleicht sind sie einmal von einem Hund angesprungen worden, Giftköder auslegen. Auch Kinder sind durch diese Köder gefährdet , ganz besonders zu Ostern, wenn sie nach Süßigkeiten suchen, da die Köder sehr unterschiedliche Gifte enthalten können.

Wenn Hundebesitzer Auffälligkeiten an ihrem Tier entdecken, sollten sie unverzüglich einen Tierarzt, oder die bekannten Kleintierkliniken aufsuchen beziehungsweise mit dem tierärztlichen Notdienst Kontakt aufnehmen.

Die Tipps der Bundestierärztekammer für den Notfall weisen darauf hin, wie Sie sich bei Vergiftungen richtig verhalten.

Tierärztliche Kliniken bieten einen 24-Stunden-Dienst für Notfälle an. Die Tierärztekammer Berlin zeigt die Notdienste der aktuell dienstbereiten Berliner Kliniken hier an.

Hilfe gibt es zudem beim Berliner Giftnotruf der Charité‘, der unter der Telefonnummer 49 30 – 19240 (Tag und Nacht) zu erreichen ist. Dessen Beratung ist für alle Anrufer aus den Ländern Berlin und Brandenburg sowie für Laien bundesweit kostenlos.

Polizei verständigen Da das Auslegen von Giftködern eine Straftat ist, muss auch die Polizei verständigt werden. Hilfreich sind dabei genaue Angaben über den Fundort.

Prof Dr. Horst Spielmann
Tierschutzbeauftragter des Landes Berlin