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Pferdefleisch-Betrug-Lagebericht Berlin

Pressemitteilung Nr. 10/2013 vom 19.02.2013


18.000 Planproben werden pro Jahr von Berliner Lebensmittelkontrolleuren genommen und im Landeslabor Berlin-Brandenburg (LLBB) untersucht.
Im Zuge des Skandals um falsch deklarierte Fleischprodukte ist der Schwerpunkt der Untersuchungen kurzfristig auf Fleischbestandteile als auch mögliche Medikamentenrückstände wie Phenylbutazon gelegt worden.
Neben den Proben im Rahmen des EU-Aktionsplans (EU-weite Gentests) sowie des erweiterten Untersuchungsprogramms „Deutschland plus“ hat der Senat darüber hinaus die stichprobenartige Untersuchung von Fleischprodukten angeordnet.
Bereits am vergangenen Mittwoch wurden die Bezirke angewiesen, in Zusammenarbeit mit dem LLBB verschiedene Proben zu nehmen.
Dazu gehören folgende Fertigprodukte verschiedener Hersteller: Kartoffel-Rinderhackfleisch-Auflauf, Königsberger Klopse, Lasagne Bolognese, Beefburger, Cannelloni, Fleischklößchen Zigeuner Art, Zigeuner-Steak, Baguette Bolognese, Pastasauce Bolognese, Nudelsauce Bolognese, Kohlrouladen sowie Proben von Köfte und Döner Kebab.
Im Zuge verschiedener Medienberichte hat der Senat die Bezirke am Montag darüber hinaus aufgefordert, jeweils zwei Proben Dönerfleisch zu nehmen und vom LLBB untersuchen zu lassen.
Zur Sitzung des Senats lagen leider noch keine Ergebnisse des Landeslabors vor.
Der Senat geht aber davon aus, dass Fälle von Falschetikettierung im Zuge der Untersuchungen festgestellt werden. Das ist auch das Ergebnis der Besprechung gestern von Verbraucherschutzsenator Thomas Heilmann mit Bezirksstadträten und Vertretern der Lebensmittelüberwachung.





Claudia Engfeld
Pressesprecherin der
Senatsverwaltung für Justiz
und Verbraucherschutz
Tel.: (030) 9013 3633
Fax: (030) 9028 3785
pressestelle@senjust.berlin.de
www.berlin.de/senjust




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