Pressemitteilung Nr. 2/2011 vom 21.01.2011
Justizsenatorin Gisela von der Aue hat die Präsidentin des Amtsgerichts Köpenick Rita Manshausen in ihr neues Amt als Präsidentin des Amtsgerichts Neukölln eingeführt. Rita Manshausen ist damit Präsidentin der Amtsgerichte Köpenick und Neukölln.
Mit der Amtseinführung von Frau Manshausen ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Fusion der Berliner Amtsgerichte getan. Die für Mitte 2012 geplante Zusammenlegung ist nicht die erste Fusion zweier Gerichte, aber dennoch eine ganz besondere. Mit Neukölln und Köpenick werden sich erstmals zwei Amtsgerichte aus dem ehemaligen Ost- und Westteil der Stadt vereinigen. Die erste Fusion der Amtsgerichte Hohenschönhausen und Lichtenberg war am 1. Januar 2009.
Justizsenatorin von der Aue: „Ich freue mich besonders, dass künftig ein weiteres Gericht von der außerordentlichen Einsatzbereitschaft Rita Manshausens profitieren kann. Sie hat sich ohne Zögern bereit erklärt, neben ihrem Amt als Präsidentin des Amtsgerichts Köpenick das weitere Amt als Präsidentin des Amtsgerichts Neukölln zu übernehmen. Bezeichnend für Ihren Führungsstil war und ist ihr immer wieder gelobter Teamgeist, der sich vor allem in der verstärkten Einbeziehung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in relevante Entscheidungen äußert. Nicht zuletzt aus diesem Grund sind Ihre Führungsentscheidungen von hoher Akzeptanz getragen.“
Rita Manshausen ist seit Januar 1991 in der Berliner Justiz tätig und wurde am 16. November 2005 Präsidentin des Amtsgerichts Köpenick. Mit der Leitung der Amtsgerichte Neukölln und Köpenick übernimmt sie die Verwaltung der beiden Gerichte mit insgesamt 272 Beschäftigten im richterlichen und nichtrichterlichen Bereich.
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