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Gute Juristen haben weiterhin exzellente Berufsaussichten - Justizsenatorin von der Aue ehrt die besten Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2008

Pressemitteilung Nr. 37/2008 vom 29.10.2008

Justizsenatorin Gisela von der Aue empfängt heute die besten Absolventinnen und Absolventen der Ersten juristischen Prüfung des Prüfungsjahrgangs 2008 im Nordsternsaal in der Senatsverwaltung für Justiz. Insgesamt 941 Studentinnen und Studenten der Freien Universität und der Humboldt Universität haben sich in diesem Zeitraum der staatlichen Pflichtfachprüfung und der von den Universitäten abgenommenen Schwerpunktbereichsprüfung gestellt. Von den jungen Juristinnen und Juristen haben 34 (rund 3,6 %) mit der für Juristen ausgesprochen seltenen Spitzennote „Gut“ abgeschlossen.

Die Kandidaten sind überwiegend Absolventen der neuen Juristenausbildung nach der Reform des Jahres 2002. Diese letzte große Reform der Juristenausbildung hat stärkere Entfaltungsmöglichkeiten der Universitäten geschaffen, die Ausbildung internationalisiert und die Praxisorientierung bereits im Studium betont. Seit der Reform nehmen die Universitäten die Prüfung in dem von dem Studenten gewählten wissenschaftlichen Schwerpunkt in eigener Verantwortung ab. Die Note dieser Universitätsprüfung fließt zu einem Anteil von 30 % zusammen mit dem Ergebnis der staatlichen Pflichtfachprüfung in den klassischen Rechtsgebieten (Zivilrecht, Strafrecht, öffentliches Recht) in eine Gesamtnote ein. Die Ergebnisse der Prüfungen nach neuem Recht sind eher besser, als es die Ergebnisse der früheren reinen Staatsprüfung waren. Die bisherigen Evaluationsergebnisse deuten auf einen Erfolg der Reform hin.

Justizsenatorin von der Aue:
„Wir haben mit dem Deutschen Recht ein hochkomplexes, aber auch sehr leistungsfähiges und international angesehenes System. Die Juristen, jedenfalls die guten Juristen, die dieses Recht beherrschen, haben auch international einen hervorragenden Ruf und exzellente Berufsaussichten. Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass auch bei den derzeit diskutierten weiteren Reformen dieser hohe Standard nicht gefährdet wird.“


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Schlagworte: Staatsexamen, Bestenehrung

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