Straßensozialarbeit und mobile Jugendarbeit

Junge Frau mit Smartphone, Strausberger Platz, Berlin
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Die Straßensozialarbeit und mobile Jugendarbeit unterstützen junge Menschen, deren Lebensmittelpunkt auf Straßen und öffentlichen Plätzen ist oder die von sich aus keine bestehenden Jugendfreizeiteinrichtungen besuchen.

Perspektive

Viele haben massive Probleme und Verhaltensauffälligkeiten oder ungenügende schulische und berufliche Qualifikationen. Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter nehmen mit diesen jungen Menschen Kontakt auf und bieten ihnen eine Perspektive.

Eigenverantwortung

Sie werden unterstützt, ihr Leben eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen. Das kann Begleitung zu Behörden und Ämtern oder bei der Arbeitssuche sein. Auch die Vermittlung bei Konflikten in der Schule, mit Nachbarschaften oder mit den Eltern gehört dazu. Die Sozialarbeiter orientieren sich an den Bedürfnissen der Jugendlichen und motivieren zur Beteiligung .

Vernetzte Jugendarbeit

Die Straßensozialarbeit und mobile Jugendarbeit ergänzen andere Angebote der Jugendarbeit. Die berlinweite Präsenz der beiden Anbieter Gangway und Outreach hat sich seit mehr als 20 Jahren bewährt. Positiv wirken sich insbesondere die guten Arbeitsbeziehungen zu anderen Bereichen der Jugendhilfe und den Jugendämtern aus. Beide Anbieter verfügen über spezialisierte Fachkräfte und Ausstattungen, die an unterschiedlichen Standorten und Plätzen in der Stadt eingesetzt werden können.

Evaluation der Straßensozialarbeit

Eine in Berlin durchgeführte Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass es der Berliner Straßensozialarbeit und mobilen Jugendarbeit gelingt, auf die jungen Menschen positiv Einfluss zu nehmen und gewaltpräventiv zu wirken. Mehr zur Untersuchung: