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Berlin hat seine Glücksbringerin wieder

Fortuna 2004 klein

Der Senat von Berlin hat am 2. September 2004 um 10.30 Uhr in einem Festakt in der Großen Festhalle des Alten Stadthauses die Wiederaufsetzung der Fortuna-Figur auf den Turmhelm gewürdigt.

Die Nachschöpfung der verlorengegangenen Originalfigur des Bildhauers Ignatius Taschner (1856-1913) ist aufgrund der Finanzierung des Berliner Unternehmers und Mäzens Peter Dussmann in Höhe von 125.000 Euro möglich geworden. Die deutsche Hauptstadt hat nunmehr ihre Glücksbringerin wieder. Dies stellt einen herausragenden Beitrag zur Wiederaneignung des kulturellen Erbes von Berlin dar.

Die Original-Fortunafigur wurde, nachdem sie den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden hatte, 1951, als das Gebäude Sitz des DDR-Ministerpräsidenten wurde, zugunsten einer Fernsehantenne abgenommen und zunächst in die Turmkuppel eingelagert. Seit den 70er Jahren ist sie verschollen. Später wurde die Antenne auf der Stadthauskuppel durch eine Fahnenstange ersetzt, die wiederum nach der Wiedervereinigung der Stadt entfernt werden musste. Durch das bürgerschaftliche Engagement Peter Dussmanns ist es möglich geworden, die verlorene Figur für Berlin auf der Grundlage des guten Fotomaterials und einer Miniatur nachschöpfen zu lassen. Die Rekonstruktion der Fortuna-Figur Ignatius Taschners erfolgte durch die Bildhauer Joost van der Velden sowie Bernd M. Helmich. Zum näheren Hintergrund der Fortuna-Figur des Alten Stadthauses sei auf den Beitrag von Frau Dr. Susanne Kähler verwiesen:

"Fortuna für die Stadt"
(Beitrag des Vereins für die Geschichte Berlins zur Wiederaufstellung der Kuppelfigur auf Ludwig Hoffmanns Stadthaus).

Der Turm des Alten Stadthauses am 02. September 2004

Fortuna am 02.09.2004.

Kontakt

Senatsverwaltung für Inneres
Klosterstraße 47
10179 Berlin

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