Sportmuseum Berlin

AIMS - Marathon Museum of Running

Das Sportmuseum Berlin besitzt die umfangreichste und vielfältigste Sportsammlung in Deutschland, kann seine Schätze der Öffentlichkeit bisher jedoch noch nicht in einer permanenten Ausstellung zeigen. Das soll sich nun ändern! Bis 2019 entsteht für das Sportmuseum in den denkmalgeschützten Maifeldtribünen am Glockenturm ein neues Ausstellungszentrum, das zu einem herausgehobenen Besucher- und Tourismusmagnet entwickelt werden soll.

Übersicht

Bitte Beachten Sie, dass aufgrund von Baumaßnahmen sowie der Vorbereitungsarbeiten für unsere künftige Dauerausstellung in der Maifeldtribüne unsere Sonderausstellungen im Lichthof des Hauses des Deutschen Sports im Olympiapark bis auf weiteres nur eingeschänkt zugänglich sind.

Das künftige Sportmuseum Berlin - ein attraktiver Erlebnis und Lernort

In der künftigen Dauerausstellung wird der Besucher anhand von originalen Objekten, musealen und sportiven Inszenierungen sowie interaktiven Medien eine Zeitreise durch die Berliner Sportgeschichte erleben können. Die neuen multifunktionalen Flächen werden aber auch für Wechselausstellungen und Veranstaltungen genutzt werden. Darüber hinaus entsteht unter dem Motto „Sport im Museum = Museum in Bewegung“ eines Sportlab, bei dem die Besucherinnen und Besucher durch Angebote mit historischen Sportgeräten und interaktive Spiele die Entwicklung des Sports selbst erfahren. Die bisherigen Informations- und Serviceangebote des Besucherzentrums am Glockenturm werden in das Gesamtkonzept des neuen Museumsstandortes integriert und ausgebaut.

Finanziert wird das Projekt durch die von der Senatskanzlei im Frühjahr 2013 bewilligten Mittel aus dem Europäschen Kulturfonds für Regionale Entwicklung (EFRE) – „Kulturinvestitionsprogramm – KIP“. Gemeinsam mit einer Co-Finanzierung durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin (DKLB) und das Land Berlin wird die Portaltreppe Nord der Maifeldtribünen saniert und die darunter liegende große Halle, der sich anschließende Gebäudetrakt mit den ehemaligen Kassenhäuschen der Waldbühne, sowie weitere Flächen im Obergeschoss zu modernen Präsentationsräumen ausgebaut.

Ausstellungen im Haus des Deutschen Sports

Fotoausstellung „XI. Olympische Spiele Berlin 1936 – 100 seltene und unbekannte Fotos“

Bis zur Eröffnung der Dauerausstellung des Sportmuseum Berlin 2019 in den Maifeldtribünen am Glockenturm zeigen wir Ihnen im Haus des Deutschen Sports wechselnde Sonderausstellungen.

2017 präsentieren wir aufgrund der guten Besucherresonanz zunächst noch einmal unsere Fotoausstellung „XI. Olympische Spiele Berlin 1936 – 100 seltene und unbekannte Fotos“ und verlängern die Exposition „Sport unter dem Davidstern“ zur Geschichte der jüdischen Sportkultur.

Der Eintritt in die Ausstellungen ist frei.
Öffnungszeiten: Mo – Fr / 10 – 16 Uhr
Informationen: 030 – 305 83 00 / sportmuseum.berlin@t-online.de

Tafelausstellung: "Sport unter dem Davidstern"

Sport unter dem Davidstern
Bild: Gerd Steins Forum für Sportgeschichte

Anlässlich der 14. European Maccabi Games vom 27.07. – 04.08.2015 im Olympiapark Berlin zeigt Ihnen das Sportmuseum Berlin im Haus des Deutschen Sports die Wanderausstellung „Sport unter dem Davidstern“ zur Geschichte der jüdischen Sportkultur und Sportbewegung.

Öffnungszeiten: Mo – Fr / 10 – 16 Uhr

Im Haus des Deutschen Sports: „2500 Jahre Marathon - Keep on Running“

Vitrine mit Pokalen
Bild: Gerd Steins

Diese Ausstellung kann weiterhin bei angemeldeten Führungen im Haus des Deutschen Sports besichtigt werden und informiert über die Entwicklung des Laufsports. 2500 Jahre „Mythos“ Schlacht bei Marathon und der Siegeslauf des Stadtmarathon um die Welt sowie Berliner „Lauferfindungen“ wie z.B. der olympische Staffellauf werden thematisiert. Außerdem werden Originale aus der Sammlung des AIMS – Marathon Museum of Running gezeigt, so u.a. die Ausrüstung von Top-Athleten wie Haile Gebrselassie.

Neue Fotoedition zum 100. Geburtstag des Berliner Bildjournalisten Heinrich von der Becke

Bahnradfahrer
Bild: Heinrich von der Becke

In Berlin besaß sein Name mehr als sechs Jahrzehnte Gewicht. Von Freunden und Vertretern der Presse wurde er der „Picasso mit der Kamera“ oder auch der „Große Kleingedruckte“ genannt. Vor den Objektiven seiner Kameras standen seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts viele Stars und Prominente des Sports – Max Schmeling, Bubi Scholz, die Laufidole Paavo Nurmi und Emil Zatopek, „Sepp“ Herberger, Sonja Henie oder »Krücke«, der Pfeifer aus dem Sport­palast – aber auch unzählige „Sportlerinnen und Sportler von Nebenan“. Am 20. März 2013 wäre Heinrich von der Becke 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass gibt die Berliner Firma TIME TUNNEL IMAGES » aus Berlin-Kreuzberg in Kooperation mit dem Sportmuseum Berlin eine Edition mit beeindruckenden Sport- und Kindermotiven heraus.

Mit großer Leidenschaft und fotografischem Können dokumentierte Becke nicht nur den Sport, sondern auch die Entwicklung seiner Heimatstadt Berlin: prägende Ereignisse, städtebauliche Entwicklungen, Kultur und Kunst und das Alltagsgeschen. Von der Becke starb nach im Juni 1997. Nur wenige Monate zuvor verkaufte er sein komplettes Bildarchiv mit ca. 65.000 s/w-Abzügen, 1,2 Millionen Negativen, 2.000 Farbfilmen einschließlich umfangreicher Dokumentationsunterlagen an das Sportmuseum Berlin.

Im Olympischen Dorf von 1936 - "Jesse Owens. Eine Sportlegende"

Sprinter
Bild: Sportmuseum

Im Jesse-Owens-Haus im Olympischen Dorf von 1936 zeigt das Sportmuseum Berlin bis auf Weiteres, von April bis Oktober die Fotoausstellung „Jesse Owens – Eine Sportlegende – A Sports Hero“. Der erfolgreichste Athlet und Publikumsliebling der Olympischen Spiele 1936 in Berlin errang als erster afroamerikanischer Sportler 4 Goldmedaillen (100m-/200m-Lauf, Weitsprung, 4×100m Staffel) bei olympischen Sommerspielen und führte mit seinen Erfolgen die Rassenpolitik und die Propaganda der Nationalsozialisten ad absurdum. Die Ausstellung erzählt in eindrucksvollen Bildern, wie Jesse Owens 1936 Sportgeschichte schrieb, berichtet von seiner Freundschaft mit dem deutschen Weitspringer Lutz Long, seiner Haltung zum Boykott der Olympischen Spiele in Deutschland, seiner Bespitzelung durch die Gestapo, dem unfreiwilligen Ende seiner Karriere als Amateur und informiert über seine Rückkehr nach Berlin nach 1945.

Der Katalog der Ausstellung kann gegen eine Schutzgebühr von 3,00 Euro plus Versandkosten beim Fördererverein des Museums erworben werden (Kontakt über Sportmuseum Berlin).

Grünauer Wassersportmuseum

Logo Wassersportmuseum
Bild: SenInnSport

Seit 2010 gehört das Grünauer Wassersportmuseum zum Sportmuseum Berlin. Die 1980 als Privatkollektion von Werner Phillip gegründete Sammlung wurde nach 1990 in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Köpenick und der Stiftung Stadtmuseum Berlin als Dauerausstellung auf dem Regattagelände in Grünau für die Öffentlichkeit zugänglich. Seit dem Jahr 2000 befindet sich das Museum unterhalb der Regattatribüne in der Regattastraße 191. Es dokumentiert die Geschichte des Wassersports von der Kaiserzeit bis zur Wende.