Sportmuseum Berlin

AIMS - Marathoneum

Das Sportmuseum Berlin besitzt die umfangreichste und vielfältigste Sportsammlung in Deutschland, kann seine Schätze der Öffentlichkeit bisher jedoch noch nicht in einer permanenten Ausstellung zeigen. Das soll sich nun ändern! Bis 2021 entsteht für das Sportmuseum in den denkmalgeschützten Maifeldtribünen am Glockenturm ein neues Ausstellungszentrum, das zu einem herausgehobenen Besucher- und Tourismusmagnet entwickelt werden soll.

Übersicht

Bitte beachten Sie, dass aufgrund von Baumaßnahmen sowie der Vorbereitungsarbeiten für unsere künftige Dauerausstellung in der Maifeldtribüne unsere Sonderausstellungen im Lichthof des Hauses des Deutschen Sports im Olympiapark bis auf weiteres nur eingeschänkt zugänglich sind.

Das künftige Sportmuseum Berlin - ein attraktiver Erlebnis und Lernort

In der künftigen Dauerausstellung wird der Besucher anhand von originalen Objekten, musealen und sportiven Inszenierungen sowie interaktiven Medien eine Zeitreise durch die Berliner Sportgeschichte erleben können. Die neuen multifunktionalen Flächen werden aber auch für Wechselausstellungen und Veranstaltungen genutzt werden. Darüber hinaus entsteht unter dem Motto „Sport im Museum = Museum in Bewegung“ ein Sportlab, das mit interaktiven Sportangeboten dazu einläd, sich auszuprobieren, seine Kräfte zu messen und die Entwicklung des Sports selbst zu erfahren. Die bisherigen Informations- und Serviceangebote des Besucherzentrums am Glockenturm werden in das Gesamtkonzept des neuen Museumsstandortes integriert und ausgebaut.

Bevor der Ausbau der künftigen Museumsräume im Nordflügel der Maifeldtribüne beginnen kann sind jedoch zunächst umfangreiche Abdichtungsarbeiten, die das gesamte Bauwerk betreffen, erforderlich. Sie sind zwingende Vorraussetzung dafür, die Maifeldtribüne vor dem weiteren Verfall, insbesondere vor dem Fortschreiten der bereits eingetretenen massiven Durchfeuchtung des Gebäudes, zu schützen und die langfristige Erhaltung des denkmalgeschützten Gebäudeensembles mit dem Glockenturm zu sichern.

Finanziert wird das Baurojekt durch die von der Senatskanzlei im Frühjahr 2013 bewilligten Mittel aus dem Europäschen Kulturfonds für Regionale Entwicklung (EFRE) – „Kulturinvestitionsprogramm – KIP“, die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin (DKLB) und das Land Berlin.

Ausstellungen im Haus des Deutschen Sports

Fotoausstellung „XI. Olympische Spiele Berlin 1936 – 100 seltene und unbekannte Fotos“

Bis zur Eröffnung der Dauerausstellung des Sportmuseum Berlin in den Maifeldtribünen am Glockenturm zeigen wir Ihnen im Haus des Deutschen Sports wechselnde Sonderausstellungen.

Derzeit präsentieren wir aufgrund der guten Besucherresonanz zunächst noch einmal unsere Fotoausstellung „XI. Olympische Spiele Berlin 1936 – 100 seltene und unbekannte Fotos“.

Der Eintritt in die Ausstellungen ist frei.
Öffnungszeiten: Mo – Fr / 10 – 16 Uhr
Informationen: 030 – 305 83 00 / sportmuseum.berlin@t-online.de

Im Haus des Deutschen Sports: „2500 Jahre Marathon - Keep on Running“

Vitrine mit Pokalen
Bild: Gerd Steins

Diese Ausstellung kann weiterhin bei angemeldeten Führungen im Haus des Deutschen Sports besichtigt werden und informiert über die Entwicklung des Laufsports. 2500 Jahre „Mythos“ Schlacht bei Marathon und der Siegeslauf des Stadtmarathon um die Welt sowie Berliner „Lauferfindungen“ wie z.B. der olympische Staffellauf werden thematisiert. Außerdem werden Originale aus der Sammlung des AIMS – Marathon Museum of Running gezeigt, so u.a. die Ausrüstung von Top-Athleten wie Haile Gebrselassie.

Im Olympischen Dorf von 1936 - "Jesse Owens. Eine Sportlegende"

Sprinter
Bild: Sportmuseum

Im Jesse-Owens-Haus im Olympischen Dorf von 1936 zeigt das Sportmuseum Berlin bis auf Weiteres, von April bis Oktober die Fotoausstellung „Jesse Owens – Eine Sportlegende – A Sports Hero“. Der erfolgreichste Athlet und Publikumsliebling der Olympischen Spiele 1936 in Berlin errang als erster afroamerikanischer Sportler 4 Goldmedaillen (100m-/200m-Lauf, Weitsprung, 4×100m Staffel) bei olympischen Sommerspielen und führte mit seinen Erfolgen die Rassenpolitik und die Propaganda der Nationalsozialisten ad absurdum. Die Ausstellung erzählt in eindrucksvollen Bildern, wie Jesse Owens 1936 Sportgeschichte schrieb, berichtet von seiner Freundschaft mit dem deutschen Weitspringer Lutz Long, seiner Haltung zum Boykott der Olympischen Spiele in Deutschland, seiner Bespitzelung durch die Gestapo, dem unfreiwilligen Ende seiner Karriere als Amateur und informiert über seine Rückkehr nach Berlin nach 1945.

Der Katalog der Ausstellung kann gegen eine Schutzgebühr von 3,00 Euro plus Versandkosten beim Fördererverein des Museums erworben werden (Kontakt über Sportmuseum Berlin).

Grünauer Wassersportmuseum

Logo Wassersportmuseum
Bild: SenInnSport

Seit 2010 gehört das Grünauer Wassersportmuseum zum Sportmuseum Berlin. Die 1980 als Privatkollektion von Werner Phillip gegründete Sammlung wurde nach 1990 in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Köpenick und der Stiftung Stadtmuseum Berlin als Dauerausstellung auf dem Regattagelände in Grünau für die Öffentlichkeit zugänglich.

Bitte beachten Sie, dass das Wassersportmuseum zur Zeit wegen Sanierungsarbeiten geschlossen ist.