Innensenator Andreas Geisel zur erneuten Randale in der Rigaer Straße

Pressemitteilung vom 17.06.2017

Berlins Innensenator Andreas Geisel hat die Ausschreitungen in der Rigaer Straße am Samstag scharf verurteilt. Er sei fassungslos über das Ausmaß der Gewalt. Zugleich lobte er das entschlossene Vorgehen der Polizei. „Die Einsatzkräfte haben hervorragend reagiert. Sie waren in kürzester Zeit vor Ort, konnten die Randale zügig unterbinden und Randalierer festnehmen. Das ist wichtig und ein klares Signal in die linksextremistische Szene: Wir überlassen Kriminellen nicht die Stadt und nehmen deren Gewalteskalation nicht hin“, sagte Geisel. Er appellierte auch an die Unterstützer der Krawalle: „Jeder der sieht, dass ein Hubschrauberpilot in einer dicht bewohnten Gegend mit einem Laserpointer geblendet wird, sollte sich klarmachen, dass so ein Hubschrauber auch abstürzen kann und dass dabei Menschen sterben können.“ Applaus für solche Aktionen sei absurd und dumm.
Mit Blick auf den bevorstehenden G-20-Gipfel in Hamburg warnte der Innensenator die Linksextremisten davor, Berlin als Stellvertreterplatz zu missbrauchen. „Wenn Linksextremisten aus ganz Europa glauben, sie könnten sich hier warmmachen für ihr eigentlich Ziel in diesem Jahr – den G-20-Gipfel zu stören – dann antworten wir ihnen mit der ganzen Härte des Rechtsstaates“, so der Innensenator.
Den verletzten Polizisten wünschte Geisel gute Besserung. Er bedankte sich am Samstag bei den Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr für ihre Arbeit.