Innensenator Henkel: Lösung für Integrationslotsin finden

Pressemitteilung Nr. 25 vom 13.05.2014

Nach Bekanntwerden einer Entscheidung der Ausländerbehörde im Fall Sodhi hat Berlins Innensenator Frank Henkel am vergangenen Freitag die Unterlagen angefordert und den Sachverhalt geprüft. Die Berliner Ausländerbehörde soll sich nun erneut mit dem Fall befassen.

Innensenator Henkel: „Nachdem ich von der Entscheidung Kenntnis erlangt habe und die Akten gründlich prüfen konnte, habe ich heute entschieden, dass sich die Ausländerbehörde erneut mit diesem Fall befassen soll. Aus meiner Sicht besteht ein hohes Interesse, dass eine Lösung für die Betroffene gefunden wird. Das muss jedoch im Einklang mit der geltenden Rechtslage erfolgen.

Die Berliner Ausländerbehörde hat fachlich vertretbar gehandelt. Allerdings komme ich zu einer abweichenden Einschätzung, was das öffentliche Interesse an der Arbeit von Frau Sodhi betrifft. Es wäre aus meiner Sicht das falsche Signal, wenn der Eindruck erweckt würde, dass Berlin Qualifikation und öffentliches Engagement sanktioniert.

Wenn es einen Weg gibt, dass sie ihren Job fortsetzen kann, dann werden wir versuchen, dies zu ermöglichen. Insofern habe ich die Ausländerbehörde gebeten, diesen Aspekt bei der erneuten Befassung stärker zu berücksichtigen.“