Berliner E-Government-Strategie (BEGS)

Hand wirft leuchtendes Puzzleteil hoch
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Senat erlässt E-Government-Strategie für Berlin

Der Senat von Berlin hat nach Beteiligung des Rates der Bürgermeister am 25. August 2015 mit Beschluss S-498/2015 die von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport vorgelegte Berliner E-Government-Strategie (BEGS) erlassen.

Die BEGS beschreibt die Weiterentwicklungen elektronischer Behördengänge und den Einsatz moderner Informationstechnik in der Berliner Verwaltung für die Jahre 2015 bis 2017.

Zusätzlich zur Festlegung strategischer Leitlinien für E-Government-Vorhaben werden hier auch Einzelprojekte von landesweiter Bedeutung, wie zum Beispiel die Einführung der elektronischen Akte, die Konsolidierung der Serverstruktur des Landes und die Standardisierung der IT-Arbeitsplätze beschrieben. Darüber hinaus steht die Nutzenorientierung für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Verwaltung im Fokus, beispielsweise durch die Weiterentwicklung des Bürgertelefons 115, der Weiterentwicklung mobiler Dienste („Verwaltung mobil“) und des Anliegenmanagementsystems für die Berliner Ordnungsämter.

Wichtige Voraussetzungen einer modernen E-Government-Entwicklung im Land Berlin sind die Verabschiedung eines E-Government-Gesetzes für die Berliner Verwaltung, passgenaue Bereitstellungen von IT-Kompetenzen, insbesondere vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, eine strategische Neuausrichtung der IT-Steuerung sowie die Straffung der IT-Strukturen in der Berliner Verwaltung.

Zielstellungen und Maßnahmen der BEGS sind in die strategischen Vorgaben zur E-Government-Entwicklung auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene eingebettet. Dadurch werden bestehende Übereinstimmungen, erforderliche Abstimmungen und zu berücksichtigende Abhängigkeiten in der künftigen E-Government-Politik sichtbar und abweichende Entwicklungen der Verwaltungsebenen vermieden.

Berliner E-Government-Strategie

PDF-Dokument (867.6 kB) - Stand: 25.08.2015