Senatorin Breitenbach besucht Beratungsstelle gegen Arbeitsausbeutung

02.03.2017

Bildvergrößerung: v.l. Staatssekretär Alexander Fischer, Senatorin Elke Breiten und DGB-Bezirksvorsitzende Doro Zinke
v.l. Staatssekretär Alexander Fischer, Senatorin Elke Breiten und DGB-Bezirksvorsitzende Doro Zinke Bild: SenIAS (Silke Adamczyk)

Arbeitssenatorin Elke Breitenbach besuchte heute die arbeits-, sozial- und aufenthaltsrechtliche Beratungsstelle im Berliner DGB-Haus. Im Gespräch mit der DGB-Bezirksvorsitzenden Doro Zinke und den Beraterinnen und informierte sie sich über deren aktuelle Erfahrungen und tauschte sich über notwendige Maßnahmen gegen Arbeitsausbeutung aus. Insbesondere die arbeitsrechtlichen Schulungen von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern in Flüchtlingsunterkünften sind bundesweit Vorbild.

Die Senatorin dazu: „Gerade geflüchtete Menschen aus anderen Kultur- und Rechtskreisen laufen besonders Gefahr, zu prekären Bedingungen beschäftigt zu werden oder sogar von Arbeitsausbeutung bedroht zu sein. Vor allem durch die Schulung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wie Arbeitsvermittler/innen oder Volkshochschuldozent/innen sollen Kenntnisse über das deutsche Arbeitsrecht breit gestreut werden. Es wäre fatal, wenn die Unerfahrenheit und Not der bei uns Schutz Suchenden durch Arbeitsausbeutung ausgenutzt würde.“

Bildvergrößerung: Die Beraterinnen Monika Fijarczyk, Laura Chelebet, Dr. Fatma Erdem, DGB-Vorsitzende Doro Zinke und Senatorin Elke Breitenbach
Die Beraterinnen Monika Fijarczyk, Laura Chelebet, Dr. Fatma Erdem, DGB-Vorsitzende Doro Zinke und Senatorin Elke Breitenbach Bild: SenIAS (Silke Adamczyk)

Die Beratungsstellen werden im Auftrag des DGB Berlin-Brandenburg von
ARBEIT UND LEBEN e.V. betrieben und durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales gefördert.