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Senatorin Breitenbach nach dem Großbrand im Flüchtlingslager Moria: „Wir müssen diese Menschen retten, das gebietet eine humane Flüchtlingspolitik!“

Pressemitteilung vom 09.09.2020

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:

Das völlig überfüllte und wegen der Coronafälle unter Quarantäne gestellte Lager Moria auf der griechischen Insel Lesbos ist durch einen Großbrand fast völlig zerstört worden. Bereits in den vergangenen Monaten waren die Lebensbedingungen für die Menschen dort unerträglich.
Jetzt sind die Geflüchteten von Moria obdachlos.

Wie auch andere Politikerinnen und Politiker bundesweit fordert Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales in Berlin, dass die Bundesregierung jetzt endlich handelt und mehr Geflüchteten aus diesem Lager die Einreise nach Deutschland möglich macht. Das Land Berlin hatte sich – wie andere Bundesländer und Kommunen auch – mehrfach bereit erklärt, über das Bundesaufnahmeprogramm hinaus mehr Geflüchtete aufzunehmen. Das scheiterte jedoch stets am Widerstand der Bundesregierung.

Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales: „Seit vielen Monaten fordern wir als Land Berlin die Bundesregierung auf, dass wir die Menschen aus Moria rausholen. Seit Monaten wird dies abgelehnt bzw. nur ganz wenigen Menschen wird die Ausreise gestattet. Jetzt muss einfach Schluss sein! Die Situation in Moria ist nicht mehr nur prekär, sie ist lebensbedrohlich.
Wir müssen diese Menschen retten, das gebietet eine humane Flüchtlingspolitik.
Deshalb fordere ich den Bundesinnenminister erneut auf, dass er endlich aktiv wird. Wir sagen, dass wir Platz für diese Menschen in Not haben und Seehofer zulassen muss, dass wir sie endlich herholen können.“