Zum Anschlag auf die Reinickendorfer Koca Sinan Moschee und türkische Einrichtungen erklärt Berlins Integrationsbeauftragter Andreas Germershausen:

Pressemitteilung vom 12.03.2018

„Ich empfinde Abscheu und Entsetzen nach dem Brandanschlag auf die Moschee in Reinickendorf und ähnlichen Attentaten in anderen deutschen Städten.
Es ist nicht wichtig, welchen politischen Hintergrund die Taten haben. Wer Gotteshäuser anzündet, dem geht es nur um ein Ziel: Angst und Einschüchterung zu verbreiten. Dem geht es darum, eine Bevölkerungsgruppe zu terrorisieren.
Deutschland muss wachsam sein und sich solchen Terrorakten entgegenstellen. Hier wurden einst jüdische Synagogen angezündet und noch heute müssen sie bewacht werden.

Über 950 Angriffe auf Muslime und Moscheen zählte das Bundesinnenministerium 2017. Die Täterinnen und Täter waren fast immer Rechtsextreme. Wer hinter den aktuellen Anschlägen steckt, ist noch nicht klar, womöglich steht er in Zusammenhang mit dem Angriff der türkischen Regierung auf das kurdische Afrin in Syrien. Wer versucht, die Konflikte in den Herkunftsländern vieler Berlinerinnen und Berliner zu instrumentalisieren und hier auszutragen, wendet sich direkt gegen das Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Genau wie die Rassisten.
Egal, wer in diesem Fall die Täter waren. Ich erwarte, dass Polizei und Justiz massiv gegen diesen Terror vorgehen.“