Staatssekretär Alexander Fischer kritisiert Pläne von Generel Electric für Standortschließungen

Pressemitteilung vom 07.12.2017

Der Staatssekretär für Arbeit und Soziales, Alexander Fischer, reagiert empört auf die bekanntgewordenen Pläne des Konzerns General Electric, der in Berlin Standorte schließen und offenbar hunderte Beschäftigte entlassen will. Er erklärt:

“Erneut kündigt ein eigentlich profitabler Konzern in Berlin Werkschließungen und Massenentlassungen an. Der einzige wirkliche Grund ist die Maximierung des Gewinns, der schon bisher reichlich fließt. Viele Berlinerinnen und Berliner sind in jüngster Zeit bereits von der Insolvenz von Air Berlin und vom Stellenabbau bei Siemens betroffen. Und nun soll ein weiterer Schlag gegen den Standort Berlin folgen.

Ich hoffe sehr, dass dies noch nicht das letzte Wort in dieser Sache ist. Wir brauchen rechtliche Barrieren gegen Konzerne, die die Gewinne von Aktionären auf dem Rücken der Beschäftigten maximieren wollen. Dividendensteigerung ist kein hinreichender Grund für betriebsbedingte Massenentlassungen. Hier muss die nächste Bundesregierung schnell handeln.“