Traglufthalle in der Kruppstraße wird freigezogen

Pressemitteilung vom 14.07.2017

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:

Die Unterbringung von Geflüchteten in der Traglufthalle in der Kruppstraße in Mitte kann jetzt beendet werden. In der Zeit vom 21. bis zum 24. Juli werden die 118 Menschen, die gegenwärtig dort noch leben, in Gemeinschaftsunterkünfte in der Oranienburger Straße und in der Chausseestraße umziehen.

Für den Staatssekretär für Integration Daniel Tietze ist damit wiederum ein weiterer Schritt hin zu einer besseren Unterbringung von Geflüchteten in Berlin getan. „Ich bin froh, dass die Traglufthalle zum 24. Juli geschlossen werden kann. Sie ist im November 2014 aufgebaut worden. Da im darauffolgenden Jahr schnell viele neue Unterkünfte gebraucht wurden und es nicht genügend Plätze in Gemeinschaftsunterkünften gibt, konnte auf die Traglufthalle lange nicht verzichtet werden. So blieben viele Menschen dort eine viel längere Zeit, als ursprünglich vorgesehen.

Den Geflüchteten den dortigen Aufenthalt erleichtert hat die Berliner Stadtmission. Sie hat dort als Betreiber eine hervorragende Arbeit geleistet. Dafür danke ich der Stadtmission ausdrücklich.“