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Gute Arbeit 4.0 – der Mensch zählt, die Technik dient

Pressemitteilung vom 31.05.2017

Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen erklärt die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Elke Breitenbach:

„Der anhaltende Rückgang der Arbeitslosigkeit und der kontinuierliche Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung sind erfreulich. Gleichzeitig wissen wir, dass viele Berlinerinnen und Berliner atypisch oder prekär beschäftigt sind. Deshalb bleibt es wichtig, diese Beschäftigungsverhältnisse zurückzudrängen und Gute Arbeit zu stärken.

Das gilt nicht zuletzt auch mit Blick auf die sich abzeichnenden Veränderungen der Arbeitswelt, in die digitale Technologien mehr und mehr Einzug halten und die wir mit dem Begriff ‚Arbeit 4.0‘ umschreiben. Die Veränderungen betreffen dabei nicht nur die Industrie, sondern auch und gerade den Dienstleistungssektor, der Berlin in besonderer Weise prägt. Das eröffnet Chancen birgt aber auch Risiken und muss gestaltet werden. Zu dieser Gestaltungsaufgabe gehört nicht zuletzt eine Weiterbildungskultur, die auch langzeitarbeitslosen Menschen Wege in die digitale Arbeitswelt ebnet.“

Im Mai waren in Berlin insgesamt 167.960 Arbeitslose gemeldet. Das waren 3.473 weniger als im Vormonat und 13.206 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 8,9 Prozent. Sie lag damit um 0,3 Prozentpunkte niedriger als im Vormonat und um 0,8 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres.

Hinzu kommen noch all diejenigen, die nicht als arbeitslos im Sinne des Sozialgesetzbuches gelten, weil sie an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teilnehmen oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind.