Danksagung an den bisherigen Landesseniorenbeirat und Konstituierung des neuen Landesseniorenbeirates Berlin

Pressemitteilung vom 29.05.2017

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:

Am Mittwoch, 24. Mai 2017, trat erstmals der neue Berliner Landesseniorenbeirat LSBB zusammen und wählte Eveline Lämmer, Volkssolidarität Landesverband Berlin e.V., zu seiner Vorsitzenden. Vorher wurde den Mitgliedern des bisherigen Landesseniorenbeirates für Ihre engagierte Arbeit gedankt.

In ihrer Rede zur Wahl des neuen Landesseniorenbeirates sagt die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen Elke Breitenbach: „Ich wünsche dem Landesseniorenbeirat, seinem Vorstand und seiner Vorsitzenden Eveline Lämmer viel Tatkraft, Freude und Erfolg für seine Tätigkeit. In den kommenden Jahren wird sich der Berliner Senat mit den Seniorenmitwirkungsgremien gemeinsam um ein soziales Berlin kümmern, in dem man im Alter aktiv und in Würde leben kann: um gutes und sicheres Wohnen, um gute Gesundheits- und Pflegeangebote, um Treffpunkte im Kiez und zum Beispiel um Verkehrsangebote, die für „junge“ und hochbetagte Seniorinnen und Senioren gleichermaßen gut nutzbar und attraktiv sind. Wir brauchen Ihren fachkundigen Rat und Ihr Erfahrungswissen dringend. Ich freue mich sehr auf dieses Engagement und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Die neugewählte Vorsitzende des Landesseniorenbeirates Eveline Lämmer:
“Alter ist nicht auf Krankheit und Pflege reduzierbar. Seniorinnen und Senioren in Berlin erleben meist noch viele aktive Jahre mit hohem Engagement im Beruf, in der Familie, in Vereinen, in der Nachbarschaft und im Kiez. Seniorenpolitik ist also eine Querschnittsaufgabe, die in allen Senatsfeldern berücksichtigt werden muss. Das fordern wir konsequent ein. Der Landesseniorenbeirat Berlin erwartet von der Politik, dass sie Voraussetzungen dafür schafft, dass für Senior*innen ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben möglich ist.”

Vor der Konstituierung des neuen Landesseniorenbeirates überreichte die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Elke Breitenbach den 25 Mitgliedern und ihren Stellvertretern und Stellvertreterinnen Dankesurkunden und Blumen und würdigte deren Arbeit in der vergangenen Amtsperiode: „Der Landesseniorenbeirat hatte in den vergangenen Jahren ein dick geschnürtes Arbeitspaket – als Beispiel sei nur die Neufassung des Berliner Seniorenmitwirkungsgesetzes genannt. Neben dieser großen Aufgabe haben sich die Mitglieder auch persönlich um die vielen wichtigen Dinge im Alltag älterer Menschen gekümmert und ich möchte mich im Namen des Berliner Senats hierfür sehr herzlich bedanken. Ein ganz besonders herzliches Dankeschön sage ich der langjährigen Vorsitzenden des Landesseniorenbeirates Regina Saeger: Sie hat – in der Zusammenarbeit freundlich und zuverlässig und in der Sache spürbar und nachhaltig – dafür gesorgt, dass die Stimme der Seniorinnen und Senioren in der Berliner Landespolitik laut und deutlich gehört wurde. Vielen Dank, dass Sie über viele Jahre Energie, Kraft und Zeit in ein seniorinnenfreundliches Berlin investiert haben!“

Hintergrund:
Berlinerinnen und Berliner werden älter; 2014 lebten rund 162.000 Menschen über 80 Jahre in Berlin – 2030 werden es rund 263.000 Menschen über 80 sein. Berlin muss in den kommenden Jahren seine Seniorenfreundlichkeit beweisen: mit Lösungen für seniorengerechtes Wohnen, Mobilität, mit Gesundheits- und Pflegeangeboten, für gesellschaftliche Teilhabe und bürgerschaftliches Engagement und gegen Altersarmut. Dabei sind kulturelle Vielfalt in Bezug auf Lebensstile, Herkunft und geschlechtliche Orientierung zu berücksichtigen.

In den Berliner Bezirken sind Ende März 2017 neue bezirkliche Seniorenvertretungen gewählt worden. Damit müssen sich auch die Berliner Seniorenmitwirkungsgremien (Landesseniorenvertretung § 5 Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz und Landesseniorenbeirat §§ 6,7 Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz) neu konstituieren. Die Neukonstituierung der Landesseniorenvertretung Berlin erfolgte bereits am 19. Mai 2017.

Für Rückfragen:
Geschäftsstelle LSBB / LSV Tel.: 030 32 66 41 26