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1.300 Geflüchtete ziehen bis Ende März in neue Gemeinschaftsunterkünfte

Pressemitteilung vom 24.02.2017

Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten teilt mit:

Die Umzüge kommen voran! Bis Ende März schließen wir sieben Notunterkünfte, darunter drei Turnhallen. Außerdem wird eine Gemeinschaftsunterkunft aufgelöst. Insgesamt werden bis zum 31. März damit knapp 1.300 Geflüchtete in neue, gut ausgestattete Gemeinschaftsunterkünfte umziehen. Die Präsidentin des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten, Claudia Langeheine, und der Staatssekretär für Integration, Daniel Tietze, haben den Rat der Bürgermeister am Donnerstag darüber in Kenntnis gesetzt. Die betroffenen Betreiber und die Bezirke wurden auf einer Informationsveranstaltung des LAF über den geplanten Ablauf informiert.

Die Umzüge beginnen am 1. März 2017 und werden dann schrittweise vollzogen. Die Notunterkünfte in drei Turnhallen in Reinickendorf werden geschlossen:

  • Kühleweinstraße,
  • Cyclopstraße,
  • Königshorster Weg.

Die Geflüchteten ziehen in die neue modulare Unterkunft an der Bernauer Straße in Reinickendorf.

Vier Notunterkünfte werden aufgelöst:

  • in Mitte (Pankstraße),
  • Reinickendorf (Am Bärensprung),
  • Charlottenburg-Wilmersdorf (Halemweg),
  • Marzahn-Hellersdorf (Glambecker Ring).

Eine Gemeinschaftsunterkunft am Schöneberger Ufer (Mitte) wird ebenfalls geschlossen, weil der Mietvertrag dort nicht verlängert wird.

Ein Teil der Bewohner aus dem Glambecker Ring und der Pankstraße zieht nach Marzahn in den neuen Modularbau Wittenberger Straße und in ein TempoHome an der Zossener Straße. Die Bewohnerinnen der Unterkünfte am Schöneberger Ufer und am Halemweg leben künftig im neuen Modularbau an der Marzahner Martha-Arendtsee-Straße und in einem TempoHome in Neukölln an der Gerlinger Straße.