Weitere Entschädigungsmöglichkeiten für die Opfer des Terroranschlags am Breitscheidplatz

Pressemitteilung vom 20.01.2017

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:

Weitere Entschädigungsmöglichkeiten für die Opfer des Terroranschlags am Breitscheidplatz

Betroffene des Terroranschlags auf dem Breitscheidplatz am 19. Dezember 2016 können jetzt auch Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz beantragen. Bislang konnten die Opfer Entschädigungsleistungen der Verkehrsopferhilfe e.V. und dem Fonds für Härteleistungen für Opfer terroristischer Straftaten des Bundesministeriums für Justiz beantragen.

Senatorin Elke Breitenbach: „Die Opfer des Terroranschlages erhalten zusätzliche staatliche Hilfen. Die Betroffenen können nun auch Entschädigungen nach dem Opferentschädigungsgesetz beantragen. Ich begrüße es ausdrücklich, dass die Opfer nun auch Leistungen im Zuge des Härteausgleichs erhalten können. Damit sind die Möglichkeiten erweitert, staatliche finanzielle Unterstützung zu erhalten. Gesundheitliche und wirtschaftliche Folgen des Terroranschlags sollen so abgemildert werden. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales als zuständiger Behörde im Land Berlin wird hier schnell und im Sinne der Betroffenen entscheiden.“

Alle vom Anschlag Betroffenen können sich ab sofort zur Beratung und Beantragung von Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) direkt an das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) wenden.
Folgende Erreichbarkeiten:
Telefon: (030)90229-6040 (außerhalb der Dienstzeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet) oder per E-Mail: oeg-beratung@lageso.berlin.de