Babys

Zwei Babys schlafen nebeneinander
Bild: katrinaelena / Fotolia.com
Eine Hebamme spricht mit einer Mutter, die ihr Kind im Arm hält
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Vor und nach der Geburt – Hebammen helfen

Jede Frau, die ein Kind erwartet, hat Anspruch auf Betreuung und Beratung durch eine Hebamme. Hebammen beraten werdende Mütter, wo und wie sie ihr Kind zur Welt bringen können. Sie bereiten sie auf die Geburt vor und vermitteln ihnen u. a. Atem- und Entspannungstechniken, die ihnen bei der Geburt helfen. Zudem geben sie praktische Tipps, wie sich der Alltag vor und nach der Geburt am besten organisieren lässt. Auf Wunsch machen Hebammen in den Wochen nach der Geburt Hausbesuche. Sie überwachen den Gesundheitszustand von Mutter und Kind und helfen bei Still- und Ernährungsproblemen. Hebammenhilfe ist kostenlos. Frauen können ihre Hebamme frei wählen. Kommen sie mit ihr nicht klar, können sie jederzeit zu einer anderen wechseln.
Das Faltblatt gibt es in vielen weiteren Sprachen, es ist bestellbar oder als PDF zum downloaden in der Publikationsdatenbank auffindbar.

Guter Start ins Leben. Wie Hebammen helfen.

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Hebammen in Berlin finden

Hebammen findet man über:
- den Zentralen Hebammenruf Berlin, Tel. (030) 214 2771
- die Berliner Hebammenliste
- den Berliner Hebammen Verband e.V., der auch Fortbildungsveranstaltungen zur Familienhebamme durchführt
- Geburtskliniken und Geburtshäuser
- die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt
- die Krankenkasse
- Familienzentren

Frühgeborene Kinder

Fast fünf Prozent aller Neugeborenen in Berlin kamen 2010 zu früh auf die Welt. Jedes Frühgeborene ist für die Familie eine große Herausforderung, denn die meisten dieser Kinder erleiden lebenslange körperliche oder psychische Schäden. Der Förderverein für frühgeborene Kinder an der Charité e.V. hilft, die Situation der Frühgeborenen durch Unterstützung der betroffenen Familien zu verbessern. Auch der Berliner Hebammenverband e.V. berät Familien dazu.

Die Füße eines Neugeborenen werden von den Händen der Eltern umrahmt. Die Hände bilden ein Herz.
Bild: inarik – Fotolia.com

Was Babys brauchen

Was ein Baby isst und trinkt, ist wichtig für sein ganzes Leben und hat von Anfang an einen großen Einfluss auf seine Entwicklung, sein Wohlbefinden, spätere Essgewohnheiten und seine Gesundheit. Das Netzwerk “Gesund ins Leben” bietet Empfehlungen und Beratungsangebote für die Zeit von der Schwangerschaft bis zum Kleinkindalter. Das Netzwerk unterstützt Eltern mit einheitlichen, verständlichen und leicht umsetzbaren Empfehlungen für eine ausgewogene Ernährung. Für das gelbe Kinder-Untersuchungsheft (Rückseite) wurde ein Merkblatt als Aufkleber entwickelt, das zusammenfasst, was Babys im ersten Lebensjahr brauchen. Der Aufkleber kann bestellt werden.
Für etwas ältere Kinder bietet das Online-Angebot “Durchblicker” wertvolle Informationen über eine ausgewogene Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. So bekommen Kinder und Jugendliche frühzeitig den Durchblick über ihre Rechte, Chancen und Risiken in der Informations- und Konsumwelt.

Babys nicht schütteln!

Ein Baby liegt weinend in seinem Bett
Bild: hidesy / istockphoto

Kleine Kinder sind etwas Wunderbares. Aber manchmal bringen sie ihre Eltern an den Rand zur Verzweiflung. Es gibt Situationen, in denen Eltern ihr Kind am liebsten schütteln würden, zum Beispiel wenn es stundenlang schreit. Was viele nicht wissen: Schütteln kann bei Kleinkindern zu schweren inneren Verletzungen bis hin zum Tode führen!
Wenn ein Baby schreit, gibt es immer einen Grund dafür. Manchmal ist es aber schwierig, diesen zu erkennen und herauszufinden, wie man dem Kind am besten helfen kann. Einige Tipps gibt ein gemeinsam von Techniker Krankenkasse, Gesundheitsverwaltung und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte herausgegebenes Faltblatt, das hier zum Download bereit gestellt ist.
Das Faltblatt gibt es in vielen weiteren Sprachen, es ist bestellbar oder als PDF zum downloaden in der Publikationsdatenbank auffindbar.

Bitte nicht schütteln!

Faltblatt mit Tipps zum Umgang mit schreienden Babys

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Hilfe für Eltern von SchreiBabys

Falls alle Bemühungen fehlschlagen, sollten Eltern unbedingt versuchen, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht scheuen, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Unterstützung geben folgende Stellen:
- SchreiBabyAmbulanz Tel. (030) 43 66 90 44
- Zentraler Hebammenruf Tel. (030) 214 27 71
- Kinder- und Jugendarztpraxen
- Berliner Hebammenliste
- Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin
- Erste-Hilfe-Stellen
- Kinder- und Jugendgesundheitsdienste der Berliner Bezirke

Sicherer Babyschlaf

Ein Baby liegt schlafend auf einer Decke
Bild: S.Kobold / Fotolia.com

Es sind nur wenige, dafür aber umso wichtigere Regeln, die beachtet werden müssen, damit Kleinkinder möglichst sicher und gesund schlafen können. Derzeit erleidet in Berlin eins von 2.000 Neugeborenen den „Plötzlichen Säuglingstod“. Um diese Zahl zu senken hat die Berliner Gesundheitsverwaltung gemeinsam mit Experten ein Informationsfaltblatt „Sicherer Babyschlaf“ erarbeitet, das in Kinderarztpraxen und Geburtskliniken, von Hebammen und Beratungseinrichtungen verteilt wird. Die darin enthaltenen Informationen über leicht durchzuführenden Maßnahmen für einen gesunden Schlaf und für das Wohlergehen des Babys im ersten Lebensjahr sind nicht nur für Eltern wichtig, sondern für alle Menschen, die sich um Kleinkinder kümmern.
Das Faltblatt gibt es in vielen weiteren Sprachen, es ist bestellbar oder als PDF zum downloaden in der Publikationsdatenbank auffindbar.

Sicherer Babyschlaf - Wie mein Baby sicher und gut schläft

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Tipps für gesunden Babyschlaf

Kleinkinder sollten:
- im Schlafsack in der Rückenlage schlafen
- auf einer festen Matratze liegen
- im eigenen Bett im Schlafzimmer der Eltern untergebracht werden
- bei einer Raumtemperatur zwischen 16 – 18 Grad schlafen
- keine Kuscheltiere, Decken, Kissen oder Felle im Bett haben
- keinem Zigarettenrauch ausgesetzt werden
Gegen die Benutzung eines Beruhigungsschnullers bis zum Ende des ersten Lebensjahres ist nichts einzuwenden. Es ist sogar nachgewiesen worden, dass ein Schnuller den Schlaf des Babys sicherer macht.

Baby liegt auf dem Bauch und lächelt
Bild: theerapolsriin/Depositphotos

Familienbesuche

Anlässlich der Geburt eines Kindes beraten und unterstützen die bezirklichen Kinder- und Jugendgesundheitsdienste Berliner Familien in ihrem Bezirk durch einen Familienbesuch. „Willkommen im Leben“ heißt diese bewährte Initiative der Gesundheitsämter. Die frühe Kontaktaufnahme mit den Familien ist Teil der Familienberatung und damit ein wichtiger Baustein der Prävention. Im direkten Gespräch erhalten Familien auf ihre persönliche Situation abgestimmte Informationen; bei Bedarf werden ihnen Beratungs- und Unterstützungsangebote in ihrer Umgebung und im Kiez vermittelt, die sie kostenlos, vertraulich und auch ohne Versicherungsnachweis in Anspruch nehmen können.