Statistische Kurzinformationen

Diese Berichtsform fokussiert in aller Kürze auf aktuellpolitische Themen und dient als schnelle Information der politisch Verantwortlichen, der Fachebene sowie als Mitteilung an die Öffentlichkeit.

2010-2012

Mundgesundheit Berliner Kinder und Jugendlicher im Schuljahr 2011/2012

Mit der Statistischen Kurzinformation werden die Daten zur Mundgesundheit Berliner Kinder und Jugendlicher im Schuljahr 2011/2012 vorgelegt. Ziel des Berichtes ist es, einen Gesamtüberblick zur Mundgesundheit der Berliner Kinder zu bekommen. Dazu wurden Untersuchungs- sowie Prophylaxedaten der Zahnärztlichen Dienste (ZÄD), der Landesarbeitsgemeinschaft Berlin zur Verhütung von Zahnerkrankungen e. V. (LAG) und der Tätigkeiten der niedergelassenen Zahnärzte und Zahnärztinnen mit Daten der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Berlin (KZV Berlin) ausgewertet. Neben der regionalisierten Darstellung der Daten erfolgen Aus- und Bewertungen der Zahnbefunde sowie altersgruppenbezogene Vergleiche. Insgesamt wurden im Schuljahr 2011/2012 181.133 Kinder und Jugendliche untersucht; zusätzlich 13.559 Kinder in speziellen kleineren Formen der Kindertagespflegeeinrichtungen von den Teams der LAG. Von den vom ZÄD untersuchten Kindern und Jugendlichen hatten 52 % ein kariesfreies Gebiss. Die seit Jahren positive Entwicklung setzt sich weiter fort. Nachdem der Anteil von Kindern und Jugendlichen mit kariesfreiem Gebiss in den beiden letzten Jahren auf einem Niveau blieb, konnte im Schuljahr 2011/2012 wieder ein Anstieg verzeichnet werden. Eine positive Entwicklung zeigt sich bei den untersuchten 3-Jährigen mit einem Anteil von 82 % kariesfreier Gebisse; demgegenüber stehen 15 % behandlungsbedürftige Gebisse. Der Anteil der kariesfreien Milchgebisse der 6-Jährigen liegt bei 51 %. Hinzu kommt bei den 6-Jährigen ein hoher Sanierungsbedarf, 34 % der Gebisse der untersuchten Kinder sind behandlungsbedürftig. Der Bericht enthält weiterhin Auswertungen zu kieferorthopädischen Anomalien, Anzahl versiegelter Zähne, Prophylaxemaßnahmen und der Öffentlichkeitsarbeit.

Mundgesundheit Berliner Kinder und Jugendlicher im Schuljahr 2011/2012

Herausgeber: Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

PDF-Dokument (1.0 MB) - Stand: 06/2013

Geburtsgeschehen in Berlin 2011

Mit der Statistischen Kurzinformation werden die Daten der klinischen und außerklinischen Entbindungen in Berlin im Jahr 2011 vorgelegt. Dazu wurden Daten der Berliner Krankenhäuser und der in Berlin freiberuflich tätigen Hebammen ausgewertet. Es liegen Daten zu den Geborenen nach Gewicht und Geschlecht vor, sowie zu den Komplikationen während der Geburt. Weiterhin werden im Bericht die im Rahmen der freiberuflichen Tätigkeit der Hebammen alle Leistungen der Schwangerschaftsbetreuung und der Betreuung von Kindern und deren Müttern nach der Geburt ausgewertet. Insgesamt wurden im Jahr 2011 36.315 Kinder in Krankenhäusern sowie außerklinisch (z.B. im Geburtshaus, in der Wohnung oder in einer Hebammenpraxis) geboren. 4 % aller Entbindungen (1.424) fanden außerklinisch statt. Fast jede 5. außerklinische Entbindung war eine Hausgeburt. Als häufigste Maßnahme bei auftretenden Geburtskomplikationen wurde ein Kaiserschnitt (Sectio) durchgeführt, das betraf 27,2 % der klinischen Entbindungen. Von den lebendgeborenen Kindern in den Kliniken hatten 10,2 % ein Geburtsgewicht von über 4.000 g und 7 % waren mit einem Gewicht von unter 2.500 g untergewichtig. Die Zahl der durch Hebammen betreuten Schwangeren und Müttern ist in den letzten zehn Jahren kontinuierlich gestiegen. Im Jahr 2011 betreute eine Hebamme durchschnittlich 49 Schwangere bzw. Mütter. Die ergänzenden Tabellen mit den einzelnen Daten zum Bericht, sind im Gesundheits- und Sozialinformationssystem (GSI) zur Verfügung gestellt.

Geburtsgeschehen in Berlin 2011

Herausgeber: Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

PDF-Dokument (1.9 MB) - Stand: 01/2013

Mundgesundheit Berliner Kinder und Jugendlicher im Schuljahr 2010/2011

Mit der Statistischen Kurzinformation werden die Daten zur Mundgesundheit Berliner Kinder und Jugendlicher im Schuljahr 2010/2011 vorgelegt. Ziel des Berichtes ist es, einen Gesamtüberblick zur Mundgesundheit der Berliner Kinder zu bekommen. Dazu wurden Untersuchungs- sowie Prophylaxedaten der Zahnärztlichen Dienste (ZÄD), der Landesarbeitsgemeinschaft Berlin zur Verhütung von Zahnerkrankungen e. V. (LAG) und der Tätigkeiten der niedergelassenen Zahnärzte und Zahnärztinnen mit Daten der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Berlin (KZV Berlin) ausgewertet. Neben der regionalisierten Darstellung der Daten erfolgen Aus- und Bewertungen der Zahnbefunde sowie altersgruppenbezogene Vergleiche. Insgesamt wurden im Schuljahr 2010/2011 191.196 Kinder und Jugendliche untersucht; zusätzlich 13.283 Kinder in speziellen kleineren Formen der Kindertagespflegeeinrichtungen von den Teams der LAG. Von den vom ZÄD untersuchten Kindern und Jugendlichen hatten 57 % ein kariesfreies Gebiss. Die seit Jahren positive Entwicklung scheint jedoch zu stagnieren: Während in den letzten 4 Jahren der Anteil von Kindern und Jugendlichen mit kariesfreiem Gebiss kontinuierlich jeweils um ca. 2 Prozentpunkte anstieg, blieb er im aktuellen Schuljahr auf Vorjahresniveau. Eine positive Entwicklung zeigt sich bei den untersuchten 3-Jährigen mit einem Anteil von 81 % kariesfreier Gebisse; demgegenüber stehen 16 % behandlungsbedürftige Gebisse. Der Anteil der kariesfreien Milchgebisse der 6-Jährigen liegt bei 51 %. Hinzu kommt bei den 6-Jährigen ein hoher Sanierungsbedarf, 35 % der Gebisse der untersuchten Kinder sind behandlungsbedürftig. Der Bericht enthält weiterhin Auswertungen zu kieferorthopädischen Anomalien, Anzahl versiegelter Zähne, Prophylaxemaßnahmen und der Öffentlichkeitsarbeit.

Mundgesundheit Berliner Kinder und Jugendlicher im Schuljahr 2010/2011

Herausgeber: Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

PDF-Dokument (1.2 MB) - Stand: 05/2012

Kernindikatoren für Bezirksregionenprofile aus den Einschulungsdaten in Berlin

Im Zuge der Rahmenstrategie soziale Stadtentwicklung unter Federführung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sollen anhand so genannter Bezirksregionenprofile Grunddaten (Kernindikatoren) zur Bevölkerungs- und Sozialstruktur, zur Wohnsituation und zu Entwicklungsbedingungen von Kindern und Jugendlichen zusammengestellt und verglichen werden. Aus den Kernindikatoren sollen im Vergleich mit dem Bezirk und mit ganz Berlin Besonderheiten, Ressourcen und Probleme einzelner Sozialräume herausgearbeitet werden und in Planungen einfließen.
Vier der Kernindikatoren speisen sich aus Daten der Einschulungsuntersuchungen in Berlin. Die Statistische Kurzinformation beschreibt begleitend zur ersten Datenbereitstellung im Gesundheits- und Sozialinformationssystem die Methodik, die diesen vier Kernindikatoren zugrunde liegt.

Kernindikatoren für Bezirksregionenprofile aus den Einschulungsdaten in Berlin

Herausgeber: Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

PDF-Dokument (741.6 kB) - Stand: 11/2011

2000-2009

Mundgesundheit der Berliner Kinder im Schuljahr 2008/2009

Der Bericht gibt einen Überblick zur Mundgesundheit der Berliner Kinder im Schuljahr 2008/2009. Erstmalig erfolgte hier eine elektronische Auswertung der Daten von 11 Zahnärztlichen Diensten der Berliner Bezirke. Weiterhin wurden umfangreichere Untersuchungs- und Prophylaxedaten der Landesarbeitsgemeinschaft Berlin zur Verhütung von Zahnerkrankungen e.V. (LAG) ausgewertet. 209.296 Kinder und Schüler/innen wurden durch die Zahnärzte und Zahnärztinnen der bezirklichen Zahnärztlichen Dienste sowie die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der LAG bei den jährlichen Vorsorgeuntersuchungen, die nach dem Gesundheitsdienstgesetz und dem SGB V durchgeführt werden, untersucht. Der Anteil kariesfreier Gebisse hat sich seit 1994 von 25 % bis zum Schuljahr 2008/2009 auf 55 % mehr als verdoppelt (Schuljahr 2007/2008: 53 %). Der Anteil der Kinder mit einem behandlungsbedürftigen Gebisszustand ist weiter rückläufig und liegt im Schuljahr 2008/2009 bei 26 % (2007/2008: 27 %). Weiterhin werden im Bericht die einzelnen Untersuchungsergebnisse in den Bezirken sowie die Anzahl der Kinder mit einem erhöhten Kariesrisiko, mit einer kieferorthopädischen Anomalie und mit einer bereits laufenden kieferorthopädischen Behandlung ausgewertet. Die durchgeführten Prophylaxemaßnahmen und die Maßnahmen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit werden beschrieben.

Mundgesundheit der Berliner Kinder im Schuljahr 2008/2009

Herausgeber: Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

PDF-Dokument (1.3 MB) - Stand: 06/2010

Bericht über den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst (KJGD) in Berlin 2008

Der Bericht gibt einen Überblick über die Arbeit der Kinder- und Jugendgesundheitsdienste in den Bezirken. Im Jahr 2008 stellten die Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen in Berlin zu 25.373 Familien (2007: 22.946) mit Neugeborenen einen Erstkontakt her. Das waren 76 % aller Familien mit Neugeborenen und somit wieder mehr als im Jahr 2007 mit 72 %. In 5 Berliner Bezirken wurde zu über 90 % der im Bezirk Geborenen bzw. Zugezogenen ein Erstkontakt hergestellt. Der Erstkontakt erfolgte als Hausbesuch (Anteil an Erstkontakten: 69 %), telefonisch (17 %), schriftlich (9 %) oder in der Dienststelle (5 %) des KJGD. Der Hausbesuch nimmt im Rahmen des Kinderschutzes eine besondere Rolle ein, da er den besten Einblick in die Familien und auf deren Hilfebedarf zulässt. Weiterhin werden einzelne zielgruppenorientierte sowie individuelle Untersuchungen und Beratungen von Kindern beschrieben. Die durch den KJGD durchgeführten und erfassten Impfungen finden genauso Beachtung, wie die Maßnahmen zum gesundheitsbezogenen Kinderschutz und der sozialpädagogischen und/oder sozialpädiatrischen Begleitung der Kinder und Familien in kritischen Lebenslagen.

Bericht über den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst (KJGD) in Berlin 2008

Herausgeber: Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

PDF-Dokument (1.1 MB) - Stand: 04/2010

Mundgesundheit der Berliner Kinder im Schuljahr 2007/2008

Der Bericht gibt einen Überblick zur Mundgesundheit der Berliner Kinder im Schuljahr 2007/2008.
215.258 Kinder und Schüler/innen wurden durch die Zahnärzte und Zahnärztinnen der bezirklichen Zahnärztlichen Dienste sowie die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Landesarbeitsgemeinschaft Berlin zur Verhütung von Zahnerkrankungen e.V. (LAG) bei den jährlichen Vorsorgeuntersuchungen, die nach dem Gesundheitsdienstgesetz und dem SGB V durchgeführt werden, untersucht.
Der Anteil kariesfreier Gebisse hat sich seit 1994 von 24,6 % bis zum Schuljahr 2007/2008 auf 52,5 % mehr als verdoppelt (Schuljahr 2006/2007: 50,5 %). Der Anteil der Kinder mit einem behandlungsbedürftigen Gebisszustand ist weiter rückläufig und liegt im Schuljahr 2007/2008 bei 27,3 % (2006/2007: 28,8 %).
Weiterhin werden im Bericht die einzelnen Untersuchungsergebnisse in den Bezirken sowie die durchgeführten Prophylaxemaßnahmen und die Maßnahmen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit beschrieben.

Mundgesundheit der Berliner Kinder im Schuljahr 2007/2008

Herausgeber:
Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

PDF-Dokument (1.0 MB) - Stand: 03/2009

Bericht über den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst (KJGD) in Berlin 2007

Der Bericht gibt einen Überblick über die Arbeit der Kinder- und Jugendgesundheitsdienste in den Bezirken. Im Jahr 2007 stellten z. B. die Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen in Berlin zu 22.946 Familien mit Neugeborenen einen Erstkontakt her (72,3 % aller Familien mit Neugeborenen). Dieser Erstkontakt erfolgte als Hausbesuch (Anteil an Erstkontakte: 69,7 %), telefonisch (17,6 %), schriftlich (8,5 %) oder in der Dienststelle (5,5 %) des KJGD. Der Hausbesuch nimmt im Rahmen des Kinderschutzes eine besondere Rolle ein, da er den besten Einblick in die Familien und auf deren Hilfebedarf zulässt.
Weiterhin werden einzelne zielgruppenorientierte sowie individuelle Untersuchungen und Beratungen von Kindern beschrieben. Die durch den KJGD durchgeführten und erfassten Impfungen finden genauso Beachtung, wie die Maßnahmen zum gesundheitsbezogenen Kinderschutz und der sozialpädagogischen und/oder sozialpädiatrischen Begleitung der Kinder und Familien in kritischen Lebenslagen.

Bericht über den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst (KJGD) in Berlin 2007

Herausgeber:
Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

PDF-Dokument (783.6 kB) - Stand: 03/2009

Unfälle im Kindes- und Jugendalter

Unfälle stellen ein besonderes Gesundheits- und Sterberisiko im Kindes- und Jugendalter dar. Nach Angaben des Vereins Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e. V. wird in der Bundesrepublik Deutschland die jährliche Zahl von Kinderunfällen auf derzeit rund 1,6 Millionen geschätzt. Statistisch gesehen verunfallen somit jeden Tag in Deutschland 4.400 unter 15-Jährige. Bezogen auf die Berliner Kinderzahl sind dies geschätzte 60.000 Unfälle pro Jahr und 170 am Tag.
Der Bericht gibt einen Überblick über Unfälle von Kindern und Jugendlichen in Berlin und im Vergleich zu anderen Bundesländern. Dargestellt werden Unfallursachen, Unfälle in Kitas und Schulen – hier auch Unfälle im Sportunterricht und gewaltverursachtes Verletzungsgeschehen – sowie die Behandlungsdiagnosen bei stationärer Behandlung nach Unfällen.

Unfälle im Kindes- und Jugendalter

Herausgeber:
Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

PDF-Dokument (590.5 kB) - Stand: 06/2008

Geburtenentwicklung, Schwangerschaftsabbrüche und Schwangerschaftskonfliktberatung

In Berlin werden jährlich durchschnittlich 29.000 Kinder lebend geboren, gegen die Schwangerschaft und damit für die Möglichkeit des Abbruchs entschieden sich im letzten Jahr 10.000 Berlinerinnen. 44 % der Frauen hatten zum Zeitpunkt des Schwangerschaftsabbruchs noch keine Kinder, 27,5 % der Frauen hatten bereits ein Kind, 20,7 % hatten 2 und 8,4 % der Betroffenen 3 und mehr Kinder.
Die Statistische Kurzinformation geht den Fragen nach, was die Ursachen für die im Bundesvergleich hohen Berliner Abbruchzahlen sind und welche Präventionsmöglichkeiten es insbesondere für junge Frauen gibt. Grundlage dafür sind u.a. die Auswertung der gesetzlich vorgeschriebenen Schwangerschaftskonfliktberatungen.
Eine Schlüsselrolle für Maßnahmen zu Sexualaufklärung und Familienplanung nehmen in Berlin die 25 Beratungsstellen ein: 10 in staatlicher (Sozialmedizinischer Dienst für Eheberatung, Familienplanung und Schwangerschaft – SMD) und 15 in freigemeinnütziger Trägerschaft (u. a. pro familia). Außerdem sind ca. 190 Ärztinnen und Ärzte in der Schwangerschaftskonfliktberatung tätig.

Geburtenentwicklung, Schwangerschaftsabbrüche und Schwangerschaftskonfliktberatung

Herausgeber:
Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

PDF-Dokument (172.6 kB) - Stand: 03/2007

Präventive und gesundheitsförderliche Leistungen für Kinder und Jugendliche in Berlin

Die Statistische Kurzinformation gibt Einblick in die Arbeit der Berliner Kinder- und Jugendgesundheitsdienste sowie der Zahnärztlichen Dienste: Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst nahm z.B. im Jahr 2005 in den Berliner Bezirken zu 20.812 Familien mit Neugeborenen einen Erstkontakt (Hausbesuch, Kontakt in der Dienststelle, telefonischer Kontakt) auf. Der Hausbesuch, der gerade unter Aspekten des Kinderschutzes den besten Einblick in die Familien und deren Hilfebedarf gibt, wird in vielen Bezirken jedoch wegen der angespannten Personalsituation zu wenig genutzt. Der Erstkontakt mit den Familien deckt häufig weiteren Beratungsbedarf auf.
Die deutlich erkennbare positive Entwicklung der Zahngesundheit der Kinder über die letzten Jahre weist auf eine erfolgreiche Präventionsarbeit hin. So hat sich der Anteil der Kinder mit dem Zahnstatus kariesfrei auf 47,6 % erhöht, und damit in den letzten 10 Jahren nahezu verdoppelt. Insgesamt wurden bei Reihenuntersuchungen im Schuljahr 2005/2006 238.049 Kinder und Schüler/innen erfasst. Kinder in Bezirken mit schlechtem Sozialindex weisen deutlich häufiger einen schlechten Zahnstatus auf.

Präventive und gesundheitsförderliche Leistungen für Kinder und Jugendliche in Berlin

Herausgeber:
Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

PDF-Dokument (120.5 kB) - Stand: 02/2007

Zur Suizidhäufigkeit in Berlin 1991 - 2005

Die Kurzinformation “Zur Suizidhäufigkeit in Berlin” stellt die Entwicklung der Suizide seit 1991 nach Alter, Geschlecht und Staatsangehörigkeit dar. Im Mittelpunkt steht die geschlechtsspezifische Analyse der Suizide nach hauptsächlich betroffenen Altersgruppen, den Suizidmethoden und möglichen Ursachen. Jährlich nehmen sich in Berlin etwa 440 Personen das Leben. Es sterben damit genauso viele Menschen an Suizid, wie durch Verkehrsunfälle, illegale Drogen, Gewalttaten und Aids zusammen. Die Analyse zeigt auch, dass Suizide hinsichtlich der eindeutigen Zuordnung der Diagnose und den Suizidversuchen von einer hohen Dunkelziffer umgeben sind.

Zur Suizidhäufigkeit in Berlin 1991 - 2005

Herausgeber:
Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

PDF-Dokument (111.9 kB) - Stand: 01/2007

Alters- und geschlechtsspezifische Inanspruchnahme von Krankenhausbehandlungen in Berlin

Die Kurzinformation stellt die Entwicklung der Fallzahlen, der benötigten Betten und der Verweildauer der Berliner Krankenhauspatienten (nur Berliner/innen) von 2000 bis 2004 dar. Des Weiteren wird die Krankenhausinanspruchnahme geschlechts- und altersspezifisch nach den häufigsten Behandlungsanlässen aufgezeigt. Einen Schwerpunkt der Informationen bildet der Zusammenhang von Krankenhausbehandlungen und Gesundheitsverhalten.
Außerdem wird ein Ausblick auf die Veränderung der Datenqualität mit Einführung des Fallpauschalensystems in den Krankenhäusern gegeben.

Alters- und geschlechtsspezifische Inanspruchnahme von Krankenhausbehandlungen in Berlin

Herausgeber:
Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Sozialstatistisches Berichtswesen, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

PDF-Dokument (87.8 kB) - Stand: 07/2006

Pflegebedürftigkeit in Berlin unter besonderer Berücksichtigung der Lebenserwartung

Die Kurzinformation stellt die Entwicklung des Pflegerisikos von 1999 bis 2003 nach Alter und Geschlecht sowie die Verteilung nach Pflegestufen dar. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie viele Jahre der durchschnittlichen Gesamtlebenszeit Frauen und Männer mit einem eingeschränkten Gesundheitszustand – gemessen als Pflegebedürftigkeit – verbringen. Der Indikator “Lebenserwartung ohne Pflegebedürftigkeit” zur Messung der Lebensqualität wurde erstmals auf der Basis des überarbeiteten Indikatorensatzes für die Gesundheitsberichterstattung der Länder errechnet. Die Statistische Kurzinformation unterstützt Diskussionen im Zusammenhang mit dem demographischen Wandel und den von der Senatsverwaltung vorgestellten Leitlinien zur Berliner Seniorenpolitik.

Pflegebedürftigkeit in Berlin unter besonderer Berücksichtigung der Lebenserwartung

Herausgeber:
Referat Gesundheits- und Sozialberichterstattung, Epidemiologie, Gemeinsames Krebsregister, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

PDF-Dokument (45.0 kB) - Stand: 05/2005

Stationäre Behandlung von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises in den Berliner Krankenhäusern

Die Behandlung von Rheumapatientinnen und -patienten erfolgt in der Mehrzahl der Fälle ambulant, häufig ist jedoch auch eine stationäre Behandlung in einem Krankenhaus indiziert. In Berlin befindet sich durchschnittlich jede zehnte an Rheuma erkrankte Person einmal im Jahr in Krankenhausbehandlung. Die Kurzinformation gibt einen Überblick über das vorhandene Bettenangebot der Berliner Krankenhäuser, deren Inanspruchnahme, die von Rheumapatienten am häufigsten frequentierten Fachabteilungen und die Verweildauer. Sie beinhaltet neben Geschlecht und Diagnose der wegen Rheuma stationär aufgenommenen Personen auch den Anteil derer, die nicht in Berlin wohnten, aber dort in einem Krankenhaus behandelt wurden. Schließlich folgt eine Betrachtung zur unterschiedlichen Situation in den Berliner Bezirken und zur Krankenhausbehandlung rheumakranker Kinder.

Stationäre Behandlung von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises in den Berliner Krankenhäusern

Herausgeber:
Referat Quantitative Methoden, Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

PDF-Dokument (29.2 kB) - Stand: 12/2002

Beschäftigte im Berliner Gesundheitswesen

Von den 1,6 Mio. Erwerbstätigen in Berlin im Jahr 2000 hatten 8 % ihren Arbeitsplatz im Gesundheitswesen, das damit unter den 10 größten Beschäftigungsbereichen den 6. Platz einnahm. Nach wie vor ist das Gesundheitswesen eine Domäne der Frauen. Die Kurzinformation gibt einen Überblick über die in den statistisch erfassten Bereichen des Gesundheitswesens tätigen Personen und die jeweilige geschlechtsspezifische Verteilung. Besonderes Augenmerk wird auf das Krankenhauspersonal, Frauen in Leitungspositionen, ärztliche Praxen, arbeitslose Ärztinnen/Ärzte und in Pflegeeinrichtungen Beschäftigte gelegt.

Beschäftigte im Berliner Gesundheitswesen

Herausgeber:
Referat Quantitative Methoden, Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

PDF-Dokument (33.5 kB) - Stand: 07/2002

Neueste Lebenserwartungsberechnungen für die Berliner Bezirke

Vermeidbare Sterbefälle haben großen Einfluss auf die Lebenserwartung der Berliner Bevölkerung. Die meisten als vermeidbar eingestuften Todesfälle sind durch Krankheiten verursacht, deren Auftreten durch rechtzeitige präventive Interventionen stark verringert bzw. Todesfälle verhindert werden könnten. Eine Reduzierung dieser Todesfälle würde den Lebensverlängerungsprozess positiv beeinflussen – für die Jahre 1997 – 1999 hätte die Lebenserwartung der Berliner Männer um etwa zwei und die der Frauen um über ein Jahr höher gelegen. Deutliche Unterschiede zeigen sich in den Bezirken, dabei wird ein enger Zusammenhang mit der jeweiligen Sozialstruktur deutlich. Über Einzelheiten, insbesondere zur Lebenserwartung – mit und ohne ausgewählte vermeidbare Todesfälle – in regionaler Verteilung (in der alten Berliner Bezirksstruktur mit 23 Bezirken), wird in der Kurzinformation berichtet.

Neueste Lebenserwartungsberechnungen für die Berliner Bezirke

Herausgeber:
Referat Quantitative Methoden, Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

PDF-Dokument (24.7 kB) - Stand: 05/2002

1994-1999

Diagnosedaten der Berliner Krankenhauspatienten 1994 - 1999

Die Notwendigkeit einer Krankenhausbehandlung ist bei Männern häufig durch deren gesundheitsriskantes Verhalten verursacht. Hierzu sowie zur geschlechts- und altersspezifischen Krankenhaushäufigkeit, zur unterschiedlichen Inanspruchnahme in den Bezirken und zur zeitlichen Entwicklung der Krankenhausfälle gibt die Kurzinformation Auskunft.

Diagnosedaten der Berliner Krankenhauspatienten 1994 - 1999

Herausgeber:
Referat Quantitative Methoden, Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gesundheits- und Sozialinformationssysteme

PDF-Dokument (33.2 kB) - Stand: 06/2002