Staatssekretär Gerstle ehrt Andreas Ebert für seine Verdienste in der Frauenheilkunde

9. November 2016

Staatssekretär Gerstle und Andreas Ebert im Bild, nachdem der Staatssekretär ihm das Verdienstkreuz an die Brust geheftet hat
Bild: SenGesSoz

Sozialstaatssekretär Dirk Gerstle hat heute dem Gynäkologen Prof. Dr. Dr. Andreas Ebert das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Mit der hohen Auszeichnung wurde er vom Bundespräsidenten für sein langjähriges Engagement in der Behandlung und Erforschung der Endometriose und seine Verdienste als Medizinhistoriker ausgezeichnet. Familie, Freunde und Weggefährten von Professor Ebert waren bei diesem besonderen Anlass mit dabei.

Staatssekretär Gerstle hob das Besondere im Wirken von Prof. Ebert hervor: „Endometriose ist eine der häufigsten Unterleibserkrankungen bei Frauen. Mit dieser Krankheit und seinen Folgen hat sich der Mediziner intensiv gewidmet. Durch seine zukunftsorientierten Aktivitäten hat Prof. Ebert maßgeblich dazu beigetragen, die Qualität der Behandlung der von der Krankheit betroffenen Frauen spürbar zu verbessern. Zudem hat Andreas Ebert neben seiner täglichen klinischen, wissenschaftlichen und pädagogischen Arbeit auch das medizinisch-wissenschaftliche Profil von Vivantes im Fachgebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe auf regionaler und nationaler Ebene geschärft. Dafür gebührt ihm ebenso viel Anerkennung wie für sein Engagement über die Bundesrepublik hinaus.

Eine Vielzahl von Neuerungen und Reformen wären auf nationaler und internationaler Ebene ohne den Einsatz von Prof. Andreas Eberts nicht möglich gewesen. Unsere Gesellschaft braucht Menschen wie ihn, die sich nachhaltig für andere einsetzen“, so der Staatssekretär, der dem ausgezeichneten Mediziner für dessen großen Einsatz dankte.

Nach Studium, Promotion und Habilitation in Berlin wurde Prof. Dr. Dr. Andreas Ebert nach Jahren als geschäftsführender Oberarzt der Frauen- und Poliklinik am Universitätsklinikum Benjamin Franklin zum außerplanmäßigen Professor an der Charité-Universitätsmedizin ernannt. In der Zeit von 2005 bis 2013 war er Chefarzt in der Klinik für Gynäkologie und Geburtsmedizin am Vivantes Humboldt Klinikum Berlin. Hier etablierte er das erste zertifizierte Endometriosezentrum in Deutschland nach modernsten Kriterien der Endometriose-Forschung.