Gesundheitsstaatssekretärin ruft zum gemeinsamen Kampf gegen Glücksspielsucht auf

24. Juni 2014

(v.l.n.r.) Nathalie Thiem von pad e.V., Staatssekretärin für Gesundheit Emine Demirbüken-Wegner und Angelika Krüger ebenfalls von pad e.V. während der Begrüßung zur Informationsveranstaltung
(v.l.n.r.) Nathalie Thiem von pad e.V., Staatssekretärin für Gesundheit Emine Demirbüken-Wegner und Angelika Krüger ebenfalls von pad e.V. während der Begrüßung zur Veranstaltung
Bild: SenGesSoz

In den Räumen der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales begrüßt Staatssekretärin für Gesundheit Emine Demirbüken-Wegner die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Informationsveranstaltung zum Thema Glückspielsucht. Unter den Besucherinnen und Besucher sind Stadtteilmütter und Vertreter islamischer Glaubensgemeinschaften aus den Berliner Bezirken.

Ziel der Veranstaltung ist es, Multiplikatoren für den gemeinsamen Kampf gegen die Glücksspielsucht zu gewinnen. Denn Glücksspiele sind Freizeitangebote, die in unterschied¬lichster Form überall verfügbar und vor allem leicht zugänglich sind. Überwiegend junge Männer sind es, die auf Grund von Arbeitslosigkeit oder anderen krisenhaften Situa¬tionen eine Glücksspielproblematik entwickeln. Viele von ihnen haben einen Migrationshinter¬grund.

„Eine besondere Ansprache sowie ein kulturelles Verständnis können helfen, einen Weg aus der Sucht zu finden. Unser gemeinsames Anliegen ist es daher, Ansprechpartner für Betroffene zu fin-den und zugleich umfassende Aufklärung bei den Mitgliedern der Gemeinschaft zu leisten. Sucht ist eine Krankheit und muss als solche anerkannt werden“, so die Staatssekretärin.