Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen setzten Akteurinnen und Akteure in aller Welt jährlich am 25. November ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen.

Entstehungsgeschichte

Am 25. November 1960 wurden die drei Schwestern Mirabal vom militärischen Geheimdienst der Dominikanischen Republik brutal ermordet. Monatelang waren sie gefoltert worden, weil sie Widerstand gegen den Diktator Truijillo geleistet hatten.
1981 erinnerten lateinamerikanische und karibische Feministinnen auf einem ersten Treffen an das Schicksal der drei Schwestern und erklärten ihren Todestag zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. 1993 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die „Declaration on the Elimination of Violence against Women“. Ende 1999 beschloss sie, den 25. November zum „Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen“ zu erklären. Seither wird an diesem Tag alljährlich durch weltweite Aktionen auf die gegen Frauen ausgeübte Gewalt aufmerksam gemacht.

Beteiligung am weltweiten Aktionstag

Die für Frauen- und Gleichstellungspolitik zuständige Senatsverwaltung macht alljährlich mit Öffentlichkeitskampagnen auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam.

Im Jahr 2017 wird anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen insbesondere die Kampagne “nein-heißt-nein” verstärkt, die auf die Ende 2016 in Kraft getretenen Änderungen des Sexualstrafrechts aufmerksam macht und über das Beratungsangebot für durch sexuelle Gewalt betroffene Frauen in Berlin informiert.

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