Orden und andere Würdigungen

Yes, she can!
Geschichte und Leistungen von Frauen sichtbar zu machen und stärker ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken darum geht es, wenn das Land Berlin in verstärktem Maße das vielfältige Wirken von Frauen in der Gesellschaft würdigt. Denn: Für Frauen wird nicht oft der rote Teppich ausgerollt, Würdenträger sind meist Männer.

Ob Vorschläge zum Berliner oder zum Bundesverdienstorden, ob die Ausweisung von Ehrengrabstätten oder die Benennung öffentlicher Straßen und Plätze: Überall soll erkennbar und erinnerbar werden, dass Frauen in der Geschichte und in der Gegenwart das Leben in Berlin geprägt und gestaltet haben. Und zwar mit Mut und Ausdauer, mit Ideen, Witz, Kreativität und Einsatz.

Ein Beispiel - das Bundesverdienstkreuz

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, oder kurz das Bundesverdienstkreuz, ist die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung der Bundesrepublik Deutschland. Damit wird die höchste Anerkennung für Verdienste um das Gemeinwohl ausgesprochen. Der Verdienstorden wird vom Bundespräsidenten verliehen, die meisten Auszeichnungen werden von Ministerpräsidentinnen/Ministerpräsidenten oder von einer Landesministerinnen/Landesminister oder Bundesministerinnen/Bundesminister ausgehändigt.

Wer hat’s verdient?

Zu den in der zuständigen Senatsverwaltung ausgezeichneten Berliner Frauen zählten in den letzten Jahren die Politikerinnen Carola von Braun und Juliane Freifrau von Friesen, die erste Gleichstellungsbeauftragte des Referates für gleichgeschlechtliche Lebensweisen des Senats von Berlin Dr. Ilse Kokula, die Geschäftsführerin des FrauenComputer-Zentrums Berlin (FCZB) Renate Wielpütz und die langjährige Bundesfrauensekretärin von ver.di Vera Morgenstern.

Der Weg zur Anerkennung:

Bürgerinnen,Bürger und Organisationen können die Auszeichnung verdienter Frauen vorschlagen.

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