Berliner Frauenpreis

Der Berliner Frauenpreis wird seit 1987 an weibliche Persönlichkeiten der Stadt Berlin vergeben, die durch ihr Engagement in herausragender Weise für die Emanzipation der Geschlechter gewirkt haben. Besondere Berücksichtigung finden zukunftsweisende und innovative Beiträge. Vorschlagsberechtigt sind alle Bürgerinnen und Bürger. Die Auswahl der Preisträgerin erfolgt nach den in den Ausschreibungsunterlagen genannten Kriterien durch eine unabhängige Jury.

Berliner Frauenpreis 2017

Am 8. März, dem internationalen Frauentag, wird der Preis im Rahmen einer Festveranstaltung verliehen.
Als diesjährige Preisträgerin wird Frau Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, die Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) geehrt. Nicht nur, dass sie selbst eine erfolgreiche Frau in einer Führungsposition ist – sie fördert auch konsequent andere Frauen. In der BVG steigt seit ihrem Amtsantritt der Frauenanteil stetig an. Besonders wichtig ist es für Frau Dr. Nikutta, auch anderen Frauen Brücken zu bauen und Chancen zu eröffnen. So hat sie gemeinsam mit der Agentur für Arbeit langzeitarbeitslose Frauen zu Busfahrerinnen ausgebildet und eingestellt.
Die Frauensenatorin Dilek Kolat wird die Auszeichnung verleihen. Die diesjährige Veranstaltung findet um 18 Uhr im Roten Rathaus statt und ist öffentlich.

Berliner Frauenpreis 2016

Am Dienstag, den 8. März 2016 wurde der Berliner Frauenpreis an Gabriele Heinemann – für ihr Engagement für soziale Gerechtigkeit, Integration und für Gewaltprävention mit Mädchen – durch Senatorin Dilek Kolat verliehen.
Laudatio: Frau Güner Balci, Journalistin und Schriftstellerin
Musikbeiträge: Sister Fa, Jazzsängerin und Frauenrechtsaktivistin, und ihre Band
Die Sozialpädagogin Gabriele Heinemann prägt seit mehr als 30 Jahren in Nord-Neukölln die Arbeit mit Mädchen unterschiedlicher kultureller Herkunft.
Die Leiterin des Mädchentreffs „MaDonna“ in Neukölln ermutigt muslimische Mädchen aus Einwanderungsfamilien, die eigene Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Zu den Angeboten im Mädchentreff gehören Schularbeits- und Nachhilfe, Berufsorientierung, Hilfe bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz sowie eine selbst bestimmte Freizeitgestaltung.
Mit ihrer außergewöhnlichen Standfestigkeit leistet Frau Heinemann auch gegenüber gewachsenen Anfeindungen von fundamentalistischer islamistischer Seite aus dem Kiez nicht nur einen elementaren Beitrag zur Emanzipation von Mädchen und Frauen, sondern insbesondere auch zur Integration in Berlin.

Veranstaltung zu 25 Jahre Berliner Frauenpreis

Am 6. März 2015 um 18:00 Uhr fand im Roten Rathaus die Festveranstaltung der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen zum Internationalen Frauentag 2015 statt. Senatorin Dilek Kolat würdigte im Rahmen dieser Veranstaltung die Preisträgerinnen des Berliner Frauenpreises 1987-2014.

Broschüre “Berliner Frauenpreis 1987 – 2014. Die Preisträgerinnen”

Zum 25-jährigen Jubiläum des Berliner Frauenpreises gibt die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen die Broschüre „Berliner Frauenpreis 1987 – 2014.
Die Preisträgerinnen“ heraus.
In der Broschüre stellen sich die Preisträgerinnen in persönlichen Porträts vor, ein Blick auf die Geschichte des Berliner Frauenpreises erzählt von 25 Jahren bewegter Geschichte, und Wissenswertes über Ausschreibung, Jury etc. rundet die Informationen ab.

Berliner Frauenpreis 1987 - 2014 Die Preisträgerinnen

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Berliner Frauenpreis 2015

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Skulptur der Bühnenplastikerin Esther Janshen
Bild: Copyright: Bildschön / Fotograf: Marco Jentsch

Seit 1988 wird der Berliner Frauenpreis von der Frauensenatorin oder dem Frauensenator des Landes Berlin an Frauen verliehen, die sich mit besonderem Engagement für Frauen und für die Gleichberechtigung der Geschlechter einsetzen. Eine Jury fällt die letzte Entscheidung.

Verleihung des Berliner Frauenpreises 2014 an das Feministische FrauenGesundheitsZentrum

FrauenGesundheitsZentrum, vertreten durch Cornelia Burgert, Petra Bentz und Martina Schröder. Senatorin Dilek Kolat
Bild: Copyright: Bildschön / Fotograf: Marco Jentsch.

Das Feministische FrauenGesundheitsZentrum, vertreten durch Cornelia Burgert, Petra Bentz und Martina Schröder erhält den Berliner Frauenpreis für ihr Engagement für die Rechte und Interessen von Frauen im Gesundheitsbereich.

Berliner Frauenpreis 2014

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