Chancengleichheit in Kunst und Kultur
Kultur ist das Gedächtnis der Menschheit - und die besteht zur Hälfte aus Frauen. Das soll man auch sehen und hören ....
Kunst und Kultur prägen die Vorstellungen, die wir uns von der Welt, von der Geschichte, von unserer Gesellschaft und von uns selbst machen. Das betrifft Frauen und Männer gleichermaßen, doch bislang haben Frauen zu wenig Anteil daran.
Kunst- und kulturschaffende Frauen sollen unser Leben in vielfältiger Weise durch ihre künstlerische Perspektive, ihre Lebensentwürfe, ihr Denken und Fühlen sowie Schaffen bereichern. Frauen brauchen Chancen, ihre künstlerischen Wertvorstellungen öffentlich zu machen und durchzusetzen und somit an der Gestaltung kultureller Prozesse mitzuwirken.
Die Gender-Perspektive soll darum verstärkt in den aktuellen und zentralen Fragen der Kulturpolitik und der Kunst- und Kulturförderung Berücksichtigung finden. Auf der Grundlage von Statistiken und Studien werden Ideen zur Umsetzung von Chancengleichheit für Frauen in künstlerischen Berufen erarbeitet.
- Das "Goldrausch Künstlerinnenprojekt art IT"
ist ein einjähriges Professionalisierungsprogramm für Bildende Künstlerinnen.
- Information zu Fördermöglichkeiten im Rahmen des Künstlerinnenprogramms sind bei der Abteilung Kultur der Senatskanzlei erhältlich.
Weiterführende Texte:
- Frauen in Kunst und Kultur II.
1995 – 2000. Partizipation von Frauen an den Kulturinstitutionen und an der Künstlerinnen- und Künstlerförderung der Bundesländer, Deutscher Kulturrat e.V., 2003
- Marlies Hummel: Die wirtschaftliche und soziale Situation bildender Künstlerinnen und Künstler
- Schwerpunkt: Die Lage der Künstlerinnen, Expertise im Auftrag des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler (BKK), 2005
- Dr. Sigrid Haase (Hg.): Musen und Mythen XI. Professionalisierung in den Künsten
, Universität der Künste Berlin, 2005
- Standortbestimmung: Theaterfrauen in Spitzenpositionen. Dokumentation zum Hearing am 28. Oktober 2005 in Düsseldorf
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