Agenda 21
Die Agenda 21 ist ein gemeinsamer Beschluss der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1992. Ziel ist es, weltweit so zu leben und zu wirtschaften, dass die folgenden Generationen gleich gute Bedingungen vorfinden. Eine nachhaltige Entwicklung - ökologisch, ökonomisch und sozial - ist ohne die Beteiligung von Frauen nicht zu erreichen. Dieser Gedanke zieht sich durch die gesamte Agenda 21. Sie erklärt Frauen aufgrund ihrer Erfahrungen zu Expertinnen für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit. Ohne soziale und ökonomische Gerechtigkeit zwischen Männern und Frauen ist keine nachhaltige Zukunft möglich.
Speziell mit Frauen befasst sich das Kapitel 24 unter dem Titel "Globaler Aktionsplan für Frauen zur Erzielung einer nachhaltigen und gerechten Entwicklung". Das Land Berlin hat hat im Frühjahr 2004 eine eigene Agenda 21 entworfen, in der die Herstellung der Geschlechtergerechtigkeit als Querschnittsaufgabe für alle Arbeitsgebiete festgeschrieben wurde.
© Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen