Warnung vor betrügerischen E-Mails

Pressemitteilung vom 03.08.2012

Aktuell werden gefälschte E-Mails im Namen des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt) versandt, mit denen Betrüger versuchen, an Konto- und Kreditkarteninformationen von Steuerzahlern zu gelangen. Den Empfängern dieser Nachrichten wird mitgeteilt, sie hätten zu viel Einkommensteuer gezahlt. Um die Rückzalung der vermeintlich zu viel gezahlten Beträge zu veranlassen werden die Empfänger der gefäschten Nachrichten aufgefordert, ein der E-Mail angehängtes Antragsformular auszufüllen. In dem Formular sollen unter anderem Angaben zu Kontoverbindungen und Kreditkarten sowie Sicherheitscodes gemacht werden. Vereinzelt wurden Bürgerinnen und Bürger auch telefonisch kontaktiert und um ihre Kontodaten gebeten.

Die Senatsverwaltung für Finanzen warnt davor, auf solche oder ähnliche E-Mails und Telefonanrufe zu reagieren. Zuständig für die Rückerstattung von überzahlten Steuern ist nicht das BZSt, sondern das jeweils zuständige Finanzamt. Benachrichtigungen über Steuererstattungen werden aber niemals per E-Mail verschickt und Kontoverbindungen nie in dieser Form abgefragt.