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Stellenpool wird reformiert

Pressemitteilung vom 13.04.2010

Künftig dürfen die Verwaltungen nur noch tatsächlich vermittelbares Überhangpersonal zum Zentralen Personalüberhangmanagement (ZeP) versetzen. Damit soll gewährleistet werden, dass die Verantwortung der Dienststellen für ihre langzeiterkrankten Dienstkräfte, für Beschäftigte in Altersteilzeit oder für Schwerbehinderte nicht an das ZeP abgegeben wird.

Gleichzeitig wird die Qualifizierung des ZeP-Personals intensiviert. Für jede Überhangkraft soll noch vor ihrer Versetzung zum ZeP ein individueller Personalentwicklungsplan ausgearbeitet werden. Ziel ist es, dass sie nach spätestens zwei Jahren wieder vermittelt ist.

Das geht aus einem Bericht an das Abgeordnetenhaus über den aktuellen Stand der Reform des Stellenpools hervor, den der Senat heute auf Vorlage von Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum beschlossen hat. Bereits seit mehreren Monaten arbeitet die Senatsverwaltung für Finanzen intensiv an einer Reform des ZeP. Erste Veränderungen wurden bereits umgesetzt.

Das ZeP hat seit seiner Gründung insgesamt rd. 9.600 Überhangkräfte aufgenommen. Davon haben rd. 6.800 Beschäftigte das ZeP wieder verlassen. Dies entspricht einer Vermittlungsquote von 71 %.