Lotte Bromberg: Mutterboden

Kleine grüne Pflanze, die sich durch Steine ihren Weg bahnt
Bild: Memel Verlag

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Europa unter Spannung” liest in diesem Jahr Lotte Bromberg aus ihrem Krimi “Mutterboden” und wir stellen das Land Georgien in den Mittelpunkt.

  • Kurz nach Mauerfall verschwand eine Biologieprofessorin spurlos. Was geschah mit Tilla von Bredow? Jakob Hagedorn, Hauptkommissar mit gründelndem Wesen und unordentlichem Hirn, sucht die Mutter seiner geliebten Hanna. Als die exotische Schönheit Alika ihren Vater, einen georgischen Volkshelden, vermisst meldet, wird Jakob zerrissen zwischen zwei starken Frauen, in die Knie gezwungen von ostpreußischen Wintern und erschlagen von der Macht des Kaukasus. Er entdeckt eine Tragödie und ein Mörder findet ihn.

“Mutterboden” ist der dritte Kriminalroman mit den Berliner Ermittlern Jakob Hagedorn und Oskar Blum der indirekt auch die Frage stellt , wie Berlin einem Menschen, der Nichtberliner ist, Heimat werden kann, wenn die alte Heimat verloren ist?

Das kleine, aber vielfältige Land Georgien im Südkaukasus hat im Sommer 2014 das Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union unterzeichnet. Seitdem bemüht man sich auf beiden Seiten um eine immer engere und intensivere Zusammenarbeit. Die EU und vor allem Deutschland genießen in Georgien ein hohes Ansehen. Umgekehrt herrscht jedoch größtenteils Unkenntnis über unseren Nachbarn auf der anderen Seite des Schwarzen Meeres. Wir freuen uns auf eine anregende Publikumsdiskussion im Anschluss an die Lesung.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Berliner – Georgischen Gesellschaft e.V. am 30. November 2017 von 18 – 20 Uhr in der Staatsbibliothek zu Berlin statt.

Die Moderation erfolgt durch Dr. Zaal Andronikashvili, Literaturwissenschaftler.

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