Berliner Schulen erfolgreich beim Wettbewerb der Initiative „Kinder zum Olymp!“ der Kulturstiftung der Länder

Pressemitteilung vom 13.09.2012

Der Wettbewerb „Kinder zum Olymp!“, an dem sich alle allgemeinbildenden Schulen in Deutschland und die deutschen Auslandsschulen beteiligen können, wird seit 2004 von der Kulturstiftung der Länder jährlich in Zusammenarbeit mit der Deutsche Bank Stiftung unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt.

Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen aller Altersgruppen und aller Schulformen, unabhängig von sozialer Herkunft und Leistungsstand Wege zu Kunst und Kultur zu öffnen und die Bedeutung kultureller Bildung zu stärken. Kooperationsprojekte zwischen Schulen, Kulturinstitutionen und Kulturschaffenden stehen dabei im Mittelpunkt.

In der letzten Woche hat der Präsident der Kultusministerkonferenz die diesjährigen Preisträger der Initiative „Kinder zum Olymp!“ – Schulen, die mit innovativen kulturellen Kooperationen die Jurys überzeugen konnten – ausgezeichnet. Zu den Preisträgern gehören auch vier Berliner Schulen:

Die Wald-Grundschule Charlottenburg und die Wald-Oberschule Charlottenburg für ihr gemeinsames Jahresprojekt „Forest Movie Award 2011“, einem Film- und Tanzprojekt, an dem unter Leitung der Berliner Künstlerin Carola Hameder über 700 Schülerinnen und Schüler und zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer der beiden Schulen beteiligt waren.

Die Lemgo-Grundschule aus dem Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain mit ihrem Musik- und Tanz-TheaterProjekt „Scheherazade und ihre Schwestern“, das in Kooperation mit „Tanz ist Klasse e.V. des Staatsballetts Berlin entstanden ist, und die Alfred-Nobel-Schule mit ihrem Stück Comic-Helden, das unter der Leitung der Choreografin Karin Wickenhäuser unter Mitwirkung der Choreografin Adalisa Menghini und in Kooperation mit dem Museum Neukölln erarbeitet wurde.

„Herzlichen Glückwunsch an die Berliner Preisträger. Kulturelle Bildung ist eine der wichtigsten Grundlagen für eine funktionierende demokratische und pluralistische Gesellschaft. Die gemeinsame Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern, Künstlerinnen und Künstlern und den Kultureinrichtungen verändert die Schule und den Unterricht nachhaltig. Ich freue mich sehr darüber, dass das Interesse an Kooperation im Feld Kultureller Bildung sowohl an den Schulen als auch in den Kultureinrichtungen in den letzten Jahren deutlich gewachsen ist. Kulturelle Bildung muss als eine Verwirklichungschance für alle Schülerinnen und Schüler verstanden werden. In so komplexen Kooperationsprojekten erwerben die Schülerinnen und Schüler Erfahrungen, die sie mitnehmen in ihr künftiges Leben und die mindestens ebenso wichtig sind wie das Lesen, Schreiben, das mathematische Denken und die Kenntnis fremder Sprachen“, so die Bildungssenatorin Sandra Scheeres.

Zu den „Beinahe-Ausgezeichneten“ gehört die Berliner Sachsenwald-Grundschule aus Steglitz-Zehlendorf, die sich um einen Preis in der im Wettbewerb neuen Kategorie „Schule mit Kulturprofil“ beworben hatte und den Preis nur knapp verfehlte.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und den Preisträgern unter www.kinderzumolymp.de.. Redaktion: Beate Stoffers