Newsletter 6 / 2016

Bündnis für den Schulsport

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Bild: SenBJW

Bildungssenatorin Sandra Scheeres hat heute in einem Pressegespräch gemeinsam mit den Partnern das Bündnis für den Schulsport präsentiert, das nach den Winterferien erfolgreich gestartet ist. Viele Berliner Schulsporthallen werden aktuell als Notunterkünfte genutzt. Trotz Verdichtung und Ausweichen an andere Standorte fällt Sportunterricht aus. Für die Zeit der Hallenbelegung mit Flüchtlingen wird ein Sonderbudget in Höhe von 1,5 Mio. € zur Verfügung gestellt, um den Schulen im Rahmen eines Bündnisses für den Schulsport den Zugang zu alternativen Sportangeboten bei Partnerorganisationen zu ermöglichen. Das Budget steht von Januar bis Juni 2016 zur Verfügung. Es wird zentral durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft verwaltet.

Die Schulen sollen ohne großen Verwaltungsaufwand die Angebote buchen können. Hierfür erhält jede Schule auf Klassenbasis ein Budget, was bei der Buchung eingesetzt werden kann (gegenwärtig 500 € pro Klasse bis April). Begründeter Mehrbedarf wird auch bewilligt. Die Schulen sichern über ihre Lehrkräfte ab, dass die Fürsorge und Aufsichtspflicht über die Schülerinnen und Schüler erfüllt wird. Darüber hinaus können die Anbieter eigenes Personal einsetzen, das über eine spezielle Qualifikation für einzelne Sport- und Bewegungsangebote verfügen muss.

Bündnispartner der Senatsbildungsverwaltung sind der Landessportbund Berlin, die Berliner Bäderbetriebe, die BVG, funpool und Eversport.

Spinosaurus-Ausstellung im Naturkundemuseum

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Bild: SenBJW

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, hat am Montagabend die Spinosaurus-Ausstellung im Naturkundemuseum mit eröffnet: „Viele Untersuchungen zeigen, dass erste Weichenstellungen für eine Ausbildung und Karriere im MINT-Bereich durch Erfahrungen und Schlüsselerlebnisse in der frühen Kindheit erfolgen. Insbesondere Besuche in Naturkundemuseen, Zoos und Aquarien sowie außerschulischen Aktivitäten wie z.B. Kinderforschertage sind wichtige, prägende Erlebnisse für jungen Menschen. Daher ist es uns in Berlin wichtig, viele solcher Projekte – oftmals in Kooperation mit Kitas und Schulen – zu fördern.

Die dort gemachten Erfahrungen bauen Berührungsängste ab und bringen oft eine spätere Faszination für Naturwissenschaft und Technik mit sich. Das Museum für Naturkunde Berlin trägt mit seinen Angeboten hierzu wesentlich bei!

Und ich freue mich zudem sehr, dass vor der aktuellen Situation in Berlin und in Deutschland auch Berliner Willkommensklassen offene Türen hier im Museum vorfinden, und dass Sie geflüchteten Menschen freien Eintritt bieten. Das ist gelebte Willkommenskultur! Dafür danke ich Ihnen ausdrücklich!“

Erstuntersuchung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in der Charité

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Bild: SenBJW

Für eine gelingende Integration junger Flüchtlinge ist der Schulbesuch entscheidend. Deshalb soll geflüchteten Kindern und Jugendlichen schnellstmöglich der Weg in eine Willkommensklasse geebnet werden. Eine wichtige Bedingung dafür ist die Gesundheitsuntersuchung. Im Regelsystem der Gesundheitsversorgung lässt sich eine zeitnahe Untersuchung von rund 1.000 jungen Menschen derzeit aber leider nicht realisieren. Auf Initiative der Charité-Aufsichtsratsvorsitzenden und Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres leistet die Charité an genau diesem Punkt eine hervorragende Unterstützung.

In der Charité wurden an zwei Wochenenden rund 1.000 minderjährige Flüchtlinge immunisiert. Zunächst mussten die Flüchtlinge Fragebogen ausfüllen. Ein Dolmetscher half dabei. Anschließend wurden sie in Einzelkabinen nochmals in Augenschein genommen und geimpft. Zum Abschluss erhielten alle ein Lunch-Paket.

960 neue Lehrerinnen und Lehrer für Berlin

Mehr als 960 neue Lehrerinnen und Lehrer kommen zu Beginn des Schulhalbjahres 2016 an die Berliner Schulen. Wie geplant wurden durch die seit Oktober laufenden Auswahlgespräche alle offenen Stellen an allen Schularten besetzt. Die Einstellungszahlen liegen in diesem Februar deutlich über den Einstellungen der vergangenen Jahre (2015: 700 Lehrkräfte). Von den 978 Berliner Referendarinnen und Referendaren, die ihre Ausbildung im Februar 2016 beenden, hatten 514 bereits frühzeitig eine Einstellungsgarantie für die Berliner Schule erhalten.

Einstellungen insgesamt (Stand 04.02.2016):

an Grundschulen: 344 36 %
an Integrierten Sekundarschulen: 310 32 %
an Gymnasien: 166 17 %
an Schulen mit Förderschwerpunkt : 45 5 %
an beruflichen oder zentral verwalteten Schulen: 98 10 %
Eingestellte Lehrkräfte insgesamt: 963 100 %

Bildungssenatorin Sandra Scheeres: „Ich danke allen Beteiligten der Auswahlverfahren: Den Schulleitungen, den Schulaufsichten und den Beschäftigtenvertretungen, die die Einstellungsverfahren schnell bearbeitet haben.“ Insgesamt wird Berlin in diesem Jahr rund 2.100 Lehrerinnen und Lehrer einstellen. Die nächsten Einstellungsverfahren beginnen Ende April. Die entsprechenden Stellenausschreibungen werden im Laufe dieser Woche veröffentlicht, die Bewerbungsfrist läuft bis Ende März.

Jugendforschungsschiff

Auf dem Jugendforschungsschiff auf dem Tegeler See gibt es jetzt ein Programm für geflüchtete Schülerinnen und Schüler aus Willkommensklassen. Im März geht es mit naturwissenschaftlichen Unterrichtseinheiten auf dem Tegeler See los. Partner sind hierfür in diesem Jahr die Stiftung Berliner Sparkasse und die Vattenfall Umweltstiftung. In diesem Jahr können insgesamt 57 Willkommensklassen von diesem kostenfreien Angebot profitieren. Das Angebot gilt für alle Schulen in Berlin.

U18 Kick off Berlin 2016

Einfach mal Ausprobieren: das Parlamentsquiz, der Checkup für U18 Wahllokale und die eigene Partei zu gründen! Dazu können alle eine Runde durch das Abgeordnetenhaus drehen und es gibt Antworten auf alle Fragen rund um Wahlen und zum Wahlsystem, ungültige Stimmzettel erkennen lernen sowie die Stimmenverteilungen und Prozenthürden der Parteien prüfen. Junge Menschen können Ideen, Standpunkte zur Gestaltung in die Politik einbringen und den Politikerinnen und Politikern helfen, miteinander diskutieren, gemeinsam Pläne und Aktionen schmieden. Dazu gibt es Aktuelle Informationen zu U18 – Methoden, Anregungen, Materialientische und Infos zu Förderung und Unterstützung vor Ort für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Termin: Freitag, 26. Februar, 11 Uhr bis 15 Uhr, Abgeordnetenhaus von Berlin, R 311.

Förderfonds des Deutschen Kinderhilfswerks

Initiativen, Vereine und Projekte der Kinder- und Jugendarbeit haben noch bis zum 31. März die Möglichkeit, einen Antrag bei den Förderfonds des Deutschen Kinderhilfswerks zu stellen und bis zu 5.000 Euro zu erhalten. Ziel der Förderfonds ist die Verbesserung der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen unter dem Beteiligungsaspekt. Anträge können Vereine, freie Träger, Initiativen, Elterngruppen, Kinder- und Jugendgruppen sowie Schülerinitiativen für noch nicht durchgeführte Projekte stellen.

Jugend hilft

Der Countdown für die bundesweite JUGEND HILFT! Förderung läuft: Noch bis zum 15. März können sich engagierte Kinder und Jugendliche von sechs bis 21 Jahren mit ihren sozialen Projekten online für den bundesweiten Wettbewerb und für eine finanzielle Förderung bewerben. Jedes Projekt hat bei JUGEND HILFT! die Chance auf bis zu 2.500 Euro Fördergeld. Unter allen Einsendungen ermittelt eine Expertenjury außerdem die zehn vielversprechendsten Projekte von Kindern und Jugendlichen aus ganz Deutschland. Neben einer großen Preisverleihung nehmen die zehn Siegerprojekte an einem mehrtägigen Workshop-Programm in Berlin teil, in dem sie mit Profis an ihren Projekten und Kompetenzen arbeiten.

#OERde16 – Das OER-Festival 2016

Treffen, Wettbewerbe und Publikationen rund um Open Educational Resources im
deutschsprachigen Raum vom 28. Februar bis 1. März in Berlin (und im Internet). Das OER-Festival 2016 #OERde16 macht die Breite und Vielfalt von Open Educational Resources sichtbar. Man will gleichzeitig die bisherigen Aktivitäten feiern und die nächste Phase der OER-Entwicklung einleiten. Das „de“ in #OERde16 steht dabei nicht für „Deutschland“, sondern für „deutschsprachig“. Wenn Lehr-Lern-Inhalte offen zur Übernahme und Anpassung sind, dann verlieren Ländergrenzen an Bedeutung. Das OER-Festival setzt sich aus mehreren Aktivitäten zusammen, die gemeinsam geplant und vorbereitet, aber unabhängig voneinander genutzt und wahrgenommen werden können.

Neues aus den Schulen

Auf der Wochenendfahrt der Schülervertretung des Heinrich-Hertz-Gymnasiums Anfang Dezember 2015 beschlossen die Schülerinnen und Schüler, sich im Rahmen eines Projektes für Kinder und Jugendliche in Flüchtlingsheimen zu engagieren. Ziel des Projektes ist die Teilnahme von Flüchtlingskindern und -jugendlichen am Freizeitangebot der Schule. Das Heinrich-Hertz-Gymnasium verfügt als Schule mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Profil über ein vielfältiges Angebot von Arbeitsgemeinschaften. So ist die Teilnahme an der Chemie-Arbeitsgemeinschaft in Vorbereitung. Weitere Angebote sollen folgen. Die Schülerinnen und Schüler haben inzwischen Kontakt zu Flüchtlingsheimen im Stadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg aufgenommen. Dem Vorhaben stand man in den Flüchtlingsheimen aufgeschlossen gegenüber.

Die Georg-Schlesinger-Schule OSZ Maschinen- und Fertigungstechnik hat in ihrer gymnasialen Oberstufe einen neuen Schwerpunkt “Umwelttechnologie” eingerichtet. Dieser Bildungsgang richtet sich an Absolventen von Sekundarschulen, die mit dem MSA eine Gymnasialempfehlung erhalten. Homepage

Anlässlich der Max Beckmann Ausstellung haben sich über 40 Schülerinnen und Schüler der Berliner Ernst-Adolf-Eschke-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum “Hören und Kommunikation”, einen Monat lang mit dem Thema „Selbstporträt in der Malerei“ auseinander gesetzt. Bei Führungen durch die Ausstellung Max Beckmann und Berlin, Besuchen in Künstlerateliers sowie in der eigenen malerischen Auseinandersetzung entstanden beeindruckende Selbstporträts auf Leinwand. Sie zeigen auf vielfältige Weise Annäherungen an das Selbst in der heutigen Gesellschaft. Am 15. Februar werden von 16 Uhr bis 18 Uhr die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler im Auditorium der Berlinischen Galerie präsentiert. Eintritt frei. mehr

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Frank Schulenberg
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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