Buchvorstellung: Der Prozess der „Gleichschaltung“ der Lehrerverbände sowie die Diskriminierung und Verfolgung Berliner Lehrkräfte im Nationalsozialismus

Pressemitteilung vom 29.11.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Ausgrenzung und Verfolgung der Juden Deutschlands wurde bereits in ihrem gesamten Ausmaß unmittelbar nach der Machtübertragung an die NSDAP spürbar. Lehrkräfte aller Bildungsinstitutionen mit jüdischem Hintergrund wurden durch das Gesetz der „Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ ab 1933 schlagartig arbeitslos und ausgegrenzt. Hans Bergemann und Dr. Simone Ladwig-Winters haben im Auftrag der GEW und mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie alle wichtigen Daten und Fakten in einem Forschungsbericht festgehalten, der an die Schulen verteilt wird.

Zur Präsentation des Forschungsberichtes durch die Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, und der GEW sind Sie herzlich eingeladen:

Montag, 3. Dezember 2018, um 10:30 Uhr,
im Ernst-Abbe-Gymnasium, Sonnenallee 79, 12045 Berlin.

Teilnehmende sind:
Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie
Hans Bergemann, Verfasser des Buches
Dr. Simone Ladwig-Winters, Verfasserin des Buches
Tilmann Kötterheinrich-Wedekind, Schulleiter des Ernst-Abbe-Gymnasiums
Doreen Siebernik, Vorsitzende der GEW Berlin
Schülerinnen und Schüler des Ernst-Abbe-Gymnasiums

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.
Mit freundlichen Grüßen

Beate Stoffers