Respektpreis für „Murat spielt Prinzessin…“

Pressemitteilung vom 02.11.2018

Das Bündnis gegen Homophobie hat heute den Respektpreis 2018 verliehen. Ausgezeichnet wurde die Handreichung „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben – Sexuelle und Geschlechtliche Vielfalt als Themen frühkindlicher Inklusionspädagogik“. Die Broschüre wurde von der Bildungsinitiative QUEERFORMAT erstellt und von der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gefördert. Das Bündnis gegen Homophobie hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam jeglicher Form von Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung entgegenzutreten. Aktuell gehören ihm 120 Organisationen und Unternehmen an.

Jugendsenatorin Sandra Scheeres: „Der Preis setzt ein Zeichen und würdigt das Engagement aller an der Handreichung Beteiligten für Toleranz und mehr Sensibilität im Umgang mit sexueller Viel-falt. Die 140-seitige Fachlektüre ist ein Angebot für Erzieher und Erzieherinnen, die sich zu den Themen Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung informieren möchten.“

Mit dem Webportal „Queer History“ war ein weiteres von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie mitfinanziertes Vorhaben unter den vier Nominierten für den Respektpreis 2018. Es stellt multimediale Lernangebote zu Themen queerer Geschichte für den Schulunterricht und für die außerschulische Bildung kostenfrei bereit. Seit 2014 ruft es einmal im Jahr zum Queer History Month auf, bei dem Schulen und Jugendeinrichtungen Projekte zu queerer Geschichte, Lebensweise von LSBTIQ*, Vielfalt und Antidiskriminierung durchführen. Nähere Informationen hier

Weitere Nominierten für den Respektpreis 2018 waren die Kabarettistin Idil Baydar und der Fanclub Tennis Borussia Aktive Fans (TBAF).