296 Sanierungsmaßnahmen in den Herbstferien

Pressemitteilung vom 19.10.2018

Pünktlich zum Beginn der Herbstferien stellte heute Bildungssenatorin Sandra Scheeres zusammen mit Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel und Bezirksstadträtin Karin Korte die Sanierungsmaßnahmen an Berliner Schulen in den Herbstferien vor. 5,5 Mrd. Euro wird Berlin in einem Zehn-Jahres-Zeitraum im Rahmen seiner Schulbauoffensive für die Sanierung und den Bau von neuen Schulen ausgeben.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres: „Für Schulen ist es wichtig, dass die Sanierungsarbeiten mit ihrem Schulbetrieb kompatibel sind. Gerade für Bauarbeiten bringen Ferienzeiten die Möglichkeit, Räume und Gebäude anzufassen, die ansonsten durch den Unterricht oder Schulalltag belegt sind. Auch deshalb werden Ferienzeiten für den Schulbau genutzt, weil man die Belastung, die unweigerlich durch Baulärm und Staub entsteht, für die Schulen so gering wie möglich halten will.“

Die Bezirke haben insgesamt 296 Sanierungsmaßnahmen an 229 Schulen mit einem Volumen von über 201,6 Mio. € gemeldet:

Friedrichshain-Kreuzberg 18
Mitte 12
Pankow 30
Charlottenburg-Wilmersdorf 28
Spandau 11
Steglitz-Zehlendorf 20
Tempelhof-Schöneberg 15
Neukölln 35
Treptow-Köpenick 19
Marzahn-Hellersdorf 7
Lichtenberg 8
Reinickendorf 26

Die Maßnahmen umfassen die Sanierung von Dächern, Fassaden, Fenstern, Fußböden, Turnhallen, Mensaräumen, Fachräumen, Aufzügen, Rettungswegen und des Brandschutzes sowie der Sanitär- und Heizungsanlagen. Des Weiteren werden Maßnahmen zur Verbesserung der Akustik, der IT- und Elektroanlagen und zur Schaffung von Barrierefreiheit ergriffen und die Erneuerung von Jalousien vorgenommen werden.

Die Mittel dafür stammen aus
• dem Schulsanierungsprogramm (SchulSP),
• dem Sondervermögen Wachsende Stadt (SIWA),
• dem baulichen Unterhalt der Bezirke,
• den Investitionsausgaben,
• dem Verfügungsfond der Schulen,
• dem Programm Stadtumbau Ost sowie
• aus Mitteln des Städtebaulichen Denkmalschutzes.

„Ich bedanke mich an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Bezirken, dass sie die Bautätigkeiten mit den Schulen abstimmen, so dass die Organisation und die Durchführung von Unterricht möglichst wenig belastet werden“, betonte Senatorin Scheeres.

Damit Schulbau und Sanierung in dieser Größenordnung überhaupt leistbar ist, haben die Bezirke für Hoch- und Tiefbau 347 Stellen geschaffen, darunter 96 speziell für Schulbau- und -sanierung.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat mit dem Bericht zum Maßnahmen- und Finanzcontrolling – dem sogenannten Schulbaufahrplan – im April 2018 erstmalig für alle Schulneubau- und die Schulsanierungsmaßnahmen transparente Zeit- und Maßnahmenpläne erstellt. Dadurch sind die Schulgemeinschaften über die Berliner Schulbauoffensive aktuell informiert. Aus diesen Plänen kann die Prioritätensetzung der Bau- und Sanierungsmaßnahmen der gesamten Schulbauoffensive entnommen werden. Außerdem werden diese Pläne stetig fortgeschrieben.

Die Steuerung der Schulbauoffensive wird durch die Taskforce Schulbau und die Steuergruppe der Taskforce in der Senatsbildungsverwaltung gewährleistet, der ressortübergreifend u.a. Vertreter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, der Senatsverwaltung für Finanzen, der Senatskanzlei sowie der Bezirke angehören. Ihr obliegt die gesamtstädtische Koordinierung und konsequente Umsetzung innerhalb des Zeit- und Kostenrahmens.

„Ressortübergreifende Zusammenarbeit ist das Motto, das die nächsten Jahre insbesondere für die Schulsanierung und den Schulbau in Berlin gilt. Die Zusammenarbeit der Senatsverwaltungen untereinander und mit den Bezirken ist unabdingbar und wird seit Jahren auch umgesetzt“, bekräftigte Senatorin Scheeres.