Übergang von der Grundschule zur Oberschule

Pressemitteilung vom 16.05.2018

92 % erhalten einen Platz an ihrer Wunschschule

22.308 (91,9 %) Schülerinnen und Schüler haben gemäß ihrer Erst-, Zweit- und Dritt-wunschangabe für eine weiterführende Schule (2017/18: 21.744 – 92,4 %) einen Schulplatz erhalten. An den Integrierten Sekundarschulen sind dies 12.453 (55,8 %) Schülerinnen und Schüler. An den Gymnasien sind es 9.855 (44,2 %) Schülerinnen und Schüler. Bildungssenatorin Sandra Scheeres: „22.308 aller Schülerinnen und Schüler haben zum Schuljahr 2018/19 einen Platz an einer ihrer Wunschschulen erhalten. Das sind in diesem Jahr 564 Schülerinnen und Schüler mehr als im Vorjahr.“

An den Integrierten Sekundarschulen konnten entsprechend ihrem Erstwunsch 10.991 (2017/18: 10.802) Schülerinnen und Schüler einen Schulplatz erhalten, dabei wurden 1.666 Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf, 3 Härtefälle und 1.304 Geschwisterkinder berücksichtigt. An den Gymnasien konnten entsprechend ihrem Erstwunsch 9.129
(2017/18: 8.939) Schülerinnen und Schüler einen Schulplatz erhalten, dabei wurden 100 Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf, 21 Härtefälle und 1.471 Geschwisterkinder berücksichtigt.

Am Freitag, den 25.05.2018, versenden die bezirklichen Schulämter alle Aufnahmebescheide der Erst-, Zweit- und Drittwunschschulen. Im Ergebnis der Ausgleichskonferenz der bezirklichen Schulträger wird allen Schülerinnen und Schülern, bei denen kein Wunsch erfolgreich war, ein anderer Schulplatz angeboten. Dies betrifft 1.403 Angebote für ISS-Schulplätze und 552 Angebote für gymnasiale Schulplätze. Darüber hinaus könnten bei entsprechender Nachfrage in den 7. Klassen weitere 240 Schulplätze angeboten werden. Berlinweit wurden in Abstimmung mit den Bezirken wieder ausreichend Kapazitäten geschaffen, die bei zusätzlichen Bedarfen an einzelnen Standorten noch erweitert werden können.

Seit der Neuregelung des Übergangsverfahrens von der Grundschule in die Klassenstufe 7 der weiterführenden Schulen im Schuljahr 2011/12 ist nicht mehr die Wohnortnähe an übernachgefragten Schulen ausschlaggebend. Entscheidend sind die Leistungen der Schülerinnen und Schüler und ihre Eignung für das Profil der Schule bzw. Klasse (z. B. sprachlich, mathematisch-naturwissenschaftlich, sportlich, musisch, künstlerisch), die nun berücksichtigt werden können. Die übernachgefragten Schulen treffen im Einvernehmen mit den bezirklichen Schulämtern die Entscheidung über die besonderen Härtefälle. Insgesamt waren für das kommende Schuljahr unter Berücksichtigung der Erst-, Zweit- und Drittwünsche 83 Sekundarschulen und 66 Gymnasien übernachgefragt.