Bildungssenatorin Scheeres verleiht den Helga-Moericke-Preis

Pressemitteilung vom 01.12.2017

Die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik hat auch in diesem Jahr wieder den Helga-Moericke-Preis für soziales Lernen unter der Schirmherrschaft der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, ausgelobt.

Bewerben konnten sich Berliner Pädagog*innenteams, Schüler*innengruppen und Kollegien, deren Engagement im Bereich „Soziales Lernen“ langfristig angelegt ist. Aus der Vielzahl der Bewerbungen wurden Schulen ausgewählt, die das Soziale Lernen vorbildlich umsetzen und sich für Demokratiebildung im schulischen Alltag stark machen. Der Preis geht paritätisch an eine Grund- und eine Oberschule.

Die Leo-Lionnie-Grundschule und die Kopernikus-Oberschule werden durch Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, mit dem Helga-Moericke-Preis ausgezeichnet. Die TING-Schule erhält ebenfalls eine Anerkennung für ihre gute Arbeit.

Zur Preisverleihung laden wir Sie herzlich ein:

Dienstag, 5. Dezember 2017, 13:30 Uhr
Leo-Lionni-Grundschule, Müllerstraße 158, 13353 Berlin

Die Leo-Leonnie-Grundschule zeichnet ein vorbildliches nachhaltiges Gesamtkonzept des sozialen Lernens aus. Dabei spielen die Projekte: Bildungsbande, Schulbesuchshund „Summer“, Konfrontativen Sozial-Kompetenz- Trainings, Programm YoBEKA; Selbstverteidigung verdienen eine besondere Aufmerksamkeit in einem Kiez mit besonderen Herausforderungen. Anerkennung, Selbstwirksamkeit werden durch den Klassenrat und Streitschlichtung bei allen Kindern nachhaltig eingeübt.

Die Kopernikus-Oberschule hat ein beeindruckendes nachhaltiges Konzept zum Sozialen Lernen entwickelt, indem eine Vielzahl von schulischen Projekten und Aktivitäten miteinander wirken, sodass ein offener, respektvollen Umgang der Schülerinnen und Schüler miteinander, sowie durch die eigenständige Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung entwickelt werden kann. Im Klassenrat wird der Fokus auf die Entwicklung einer demokratischen
Diskussionskultur gelegt. Die TING-Schule verdient besondere Aufmerksamkeit für ihre Schulorganisation, die sich durch demokratische Grundstrukturen auszeichnet. Das „Schulgericht“ kann nachhaltig gewaltpräventiv wirken.