Lehrer- und Schülerdatenbank geht an den Start Scheeres: Erhebliche Entlastung für Schulleitungen und Sekretariate

Pressemitteilung vom 12.06.2017

Heute startet die Lehrer- und Schülerdatenbank (LUSD) in Berlin. Die erste Schule, die mit der neuen Schulmanagementsoftware arbeitet, ist die Grundschule am Koppenplatz. Bis zu den Sommerferien werden weitere 20 Schulen an die Datenbank angeschlossen. Die übrigen Schulen werden sukzessive folgen.

Zur Unterstützung der schulischen Verwaltungsprozesse von Schülerinnen und Schülern, Unterricht und Zeugniserstellung wurde das in Hessen erfolgreiche Programm Lehrer- und Schülerdatenbank (LUSD) im Dezember 2015 für Berlin zur Nachnutzung erworben. Getestet wurde es vorab von Schulleitungen, Sekretariaten und Schulaufsichten, die diverse Anpassungserfordernisse für eine „Berliner LUSD“ formulierten.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres: „Schulen erhalten mit dem neuen Programm ein wirksames Instrument zur Unterstützung ihrer alltäglichen Arbeitsprozesse. Schüleraufnahme, Organisation von Schülerlaufbahnen und Klassenbildung können von nun an zeitsparend bearbeitet werden. Die Vorteile sind vielseitig: Durch die zentrale Lösung arbeiten alle Schulen zukünftig mit der gleichen Softwareversion. Schulen, die mehrere Standorte haben, greifen von allen Schulstandorten auf die gleichen Daten zu. Aufwendige Administration der IT vor Ort wird von nun an durch das ITDZ zentral übernommen – wie zum Beispiel die Installation von Updates. Änderungen rechtlicher Art wie bspw. auf Zeugnisformularen können zukünftig ebenfalls zentral vorgenommen werden. Beim Schulwechsel und -übergang müssen Daten nicht mehr neu erfasst werden. Die neue Datenbank entlastet die Schulleitungen und Schulsekretariate erheblich.“

Ines Fiedler, Leiterin des IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin): „Die LUSD bietet den Berliner Schulen einen zentralen Lösungsansatz: Die IT-Infrastruktur vor Ort in den Schulen wird reduziert und im ITDZ Berlin zusammengeführt. Dies verringert die Störanfälligkeit, macht die Arbeitsprozesse sicherer und reduziert die Kosten für den Unterhalt der IT-Infrastruktur. Durch den zentralen Serverbetrieb in unserem Rechenzentrum sind die Daten der LUSD bei uns im ITDZ Berlin in einem Netzwerksegment mit höchster Sicherheitsstufe angesiedelt.“

Die Überführung der bisher in den Schulen betriebenen Programme und Daten in die zentrale Umgebung des ITDZ Berlin erfolgte in den vergangenen Monaten schrittweise. Vor jedem Wechsel (Migration) einer Schule von der dezentralen zur zentralen Lösung fand ein „Migrationsgespräch“ statt, in dem die individuellen Gegebenheiten der Schulen und die konkrete Vorgehensweise des Wechsels besprochen wurden.

Die Lehrer- und Schülerdatenbank ist Teil des Projekts eGovernment@School, das den Aufbau einer zentralen Schulverwaltungsumgebung als IT-Plattform zur Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Schulaufsichtsbehörden, Schulbehörden (bezirkliche Schulträger) und öffentlichen Schulen des Landes Berlin in ihren jeweiligen Arbeitsabläufen sowie in ihren Informations- und Entscheidungsprozessen zum Ziel hat. Dazu gehören die IT-Infrastruktur (dezentrale IT-Infrastruktur), IT-Dienste (Schuldesktop, Email, Internet) sowie IT-Fachverfahren (Software zur Unterstützung von Fachprozessen sowie definierte Schnittstellen).