Übergang von der Grundschule zur Oberschule - 92 % erhalten einen Platz an ihrer Wunschschule

Pressemitteilung vom 12.05.2017

21.744 (92,4 %) Schülerinnen und Schüler haben gemäß ihrer Erst-, Zweit- und Drittwunschangabe für eine weiterführende Schule (2016/17: 92,1 %) einen Schulplatz erhalten. An den Integrierten Sekundarschulen sind dies 12.062 (55,5 %) Schülerinnen und Schüler. An den Gymnasien sind es 9.682 (44,5 %) Schülerinnen und Schüler. Bildungssenatorin Sandra Scheeres: „Es ist erfreulich, dass 92 % aller Schülerinnen und Schüler zum Schuljahr 2017/18 einen Platz an einer ihrer Wunschschulen erhalten. Das sind in diesem Jahr rund 700 Schülerinnen und Schüler mehr als im Vorjahr.“

An den Integrierten Sekundarschulen konnten entsprechend ihrem Erstwunsch 10.802 Schülerinnen und Schüler einen Schulplatz erhalten, dabei wurden 1.495 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, 6 Härtefälle und 883 Geschwisterkinder berücksichtigt. An den Gymnasien konnten entsprechend ihrem Erstwunsch 8.939 Schülerinnen und Schüler einen Schulplatz erhalten, dabei wurden 98 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, 7 Härtefälle und 1.359 Geschwisterkinder berücksichtigt.

Am Freitag, dem 19.05.2017, versenden die bezirklichen Schulämter alle Aufnahmebescheide der Erst-, Zweit- und Drittwunschschulen. Im Ergebnis der Ausgleichskonferenz der bezirklichen Schulträger kann allen Schülerinnen und Schülern, bei denen kein Wunsch erfolgreich war, ein anderer Schulplatz angeboten werden. Dies betrifft 1.254 Angebote für ISS-Schulplätze und 526 Angebote für gymnasiale Schulplätze. Darüber hinaus können bei entsprechender Nachfrage an den weiterführenden Schulen in den 7. Klassen rund 1.500 Schulplätze angeboten werden. Berlinweit wurden in Abstimmung mit den Bezirken wieder ausreichend Kapazitäten geschaffen.

Seit der Neuregelung des Übergangsverfahrens von der Grundschule in die Klassenstufe 7 der weiterführenden Schulen im Schuljahr 2011/12 ist nicht mehr die Wohnortnähe an übernachgefragten Schulen ausschlaggebend. Entscheidend sind die Leistungen der Schülerinnen und Schüler und ihre Eignung für das Profil der Schule bzw. Klasse (z. B. sprachlich, mathematisch-naturwissenschaftlich, sportlich, musisch, künstlerisch), die nun berücksichtigt werden können. Die übernachgefragten Schulen treffen im Einvernehmen mit den bezirklichen Schulämtern die Entscheidung über die besonderen Härtefälle. Insgesamt waren für das kommende Schuljahr unter Berücksichtigung der Erst-, Zweit- und Drittwünsche 81 Sekundarschulen und 61 Gymnasien übernachgefragt.