Newsletter 1 / 2017

Portrait_Sandra_Scheeres_2015

Erweiterung des Berliner Beirats für Familienfragen: Landesbeirat für Menschen mit Behinderung erhält Sitz

Der Senat hat auf Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, die Erweiterung des Berliner Beirats für Familienfragen beschlossen. Künftig wird auch der Landesbeirat für Menschen mit Behinderung in diesem Gremium vertreten sein. Damit erfüllt der Senat eine Empfehlung des Familienbeirats der vorangegangenen Wahlperiode.

Senatorin Scheeres: „Der Familienbeirat ist seit Jahren Impulsgeber für die Familienpolitik der Stadt. Mit der Aufnahme des Landesbeirates für Menschen mit Behinderung wird die umfassende Kompetenz weiter gestärkt und Menschen mit Behinderung auch in diesem Gremium noch mehr Gehör geschenkt. Die Erweiterung ist damit im Sinne der inklusiven Gesellschaft als Leitidee der Politik.“

Die Erweiterung steht auch im Kontext der Bekämpfung von Kinderarmut, die für die Regierungskoalition hohe Priorität hat. In der 2015 vom Familienbeirat herausgegebenen Expertise „Lebenslagen und Potentiale armer Familien in Berlin“ wird der Zusammenhang zwischen Behinderung und Armut unterstrichen.

10 Jahre Landesinstitut für Schule und Medien - Senatorin Scheeres und Minister Baaske gratulieren

Heute begeht das Landesinstitut für Bildung und Medien (LISUM) sein zehnjähriges Bestehen. Das gemeinsame Institut der Länder Berlin und Brandenburg feiert das Jubiläum mit einer Festveranstaltung am Standort Ludwigsfelde/Struveshof.

Am LISUM werden seit seiner Gründung am 1. Januar 2007 die Ressourcen der Bildungsregion Berlin-Brandenburg gebündelt und wichtige Bereiche der Bildungspolitik beider Bundesländer miteinander abgestimmt. In den zehn Jahren seines Bestehens hat sich das LISUM in der Bildungslandschaft fest etabliert. Hier wird wissenschaftliches Know-how in handlungsorientierte Konzepte für Lehrkräfte, Schulleitungen sowie andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bildungsbereich umgesetzt.

Sandra Scheeres, Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Die Gründung des gemeinsamen Landesinstituts war der folgerichtige Schritt, um gemeinsame Vorhaben zu realisieren und fachliche Herausforderungen zu bewältigen. Die Gründung war ein Zeichen für eine gemeinsame Bildungsregion Berlin und Brandenburg. Mit Hilfe des LISUM werden seit Jahren erfolgreich der Mittlere Schulabschluss und das Zentralabitur vorbereitet. Der neue Rahmenlehrplan wurde entwickelt und gemeinsam auf den Weg gebracht. Erfolgsmodelle sind die Qualifizierungen für zukünftige Schulleitungen ebenso wie für die Schul-aufsichten und das Fachpersonal. Netzbasierte fachliche Unterstützungen durch den Bildungsserver Berlin-Brandenburg sind aus der Region nicht mehr wegzudenken. Das LISUM hat in den letzten zehn Jahren diese Aufgaben mit viel Engagement erfolgreich gemeistert. Dafür einen herzlichen Dank an alle Beteiligten.“

Günter Baaske, Brandenburgs Minister für Bildung, Jugend und Sport: „Das LISUM hat mit seiner Kompetenz und Innovationsfreude die Bildungsszene in Berlin und Brandenburg bereichert. Hier werden Schulpraxis, Wissenschaft und Bildungspolitik auf beispielhafte Weise verknüpft. Das Institut sorgt für eine hohe Schul- und Unterrichtsqualität in beiden Ländern. Ich wünsche allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiterhin viel Kreativität und Kraft für ihre Arbeit.“

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz, gedenken weltweit Menschen der Opfer des Nationalsozialismus. Auch dieses Jahr veranstaltet die Landeskoordination Berlin gemeinsam mit Kooperationspartnern eine Gedenkfeier am U-Bahnhof Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg: Freitag, 27. Januar 2017, 14 Uhr bis 14:30 Uhr, Gedenktafel U-Bahnhof Nollendorfplatz (Ausgang Motzstraße), Berlin-Schöneberg.

Talente des Berliner Spitzensports

Am 24. Januar findet die Ehrung der „Talente des Berliner Spitzensport 2016“ statt. Hier kann noch bis 15. Januar abgestimmt werden. Zusätzliche Infos im sozialen Netzwerk.

START-Stipendien für neu zugewanderte, motivierte Jugendliche

Das START-Schülerstipendienprogramm vergibt Stipendien an motivierte Jugendliche, die seit maximal fünf Jahren in Deutschland leben und an ihrer schulischen und persönlichen Weiterentwicklung arbeiten wollen. Die Bewerbung steht ausdrücklich allen Schülerinnen und Schülern ab der 8. Klassenstufe offen, unabhängig von der aktuellen Schulform und dem angestrebten Schulabschluss. Es werden Jugendliche mit eigener Zuwanderungs- oder Fluchtgeschichte bei ihrem persönlichen Neuanfang in Deutschland unterstützt und gemeinsam bestmögliche Perspektiven für sie zu entwickelt. Das Stipendium dauert unabhängig vom angestrebten Schulabschluss zwei Jahre und umfasst eine ideelle und materielle Förderung.

Helga-Moericke-Preis 2017

Die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik sucht Berliner Teams aus Pädagoginnen und Pädagogen, Gruppen mit Schülerinnen und Schülern sowie Kollegien, deren Engagement im Bereich „Soziales Lernen“ langfristig angelegt ist. Sie können sich um den Helga-Moericke-Preis bewerben, der die vorbildliche Umsetzung des Sozialen Lernens und der Demokratiebildung im schulischen Alltag würdigt.

Der Helga-Moericke-Preis wird 2017 wieder durch die DeGeDe für Berlin ausgerichtet. Das Preisgeld in Höhe von 2 000 Euro für die Preise in Gold und Silber stellt die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zur Verfügung. Die Schirmherrschaft übernimmt Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai.

Bewerbungen bitte per E-Mail . Unterstützung bei der Bewerbung erhalten Sie per E-Mail hier und hier
Anregungen für Ihre Bewerbung finden Sie hier

Känguru-Mathematikwettbewerb

Seit dem 1. Januar können sich Schulen für den Känguru-Mathematikwettbewerb anmelden. Ziel ist, die mathematische Bildung an Schulen zu unterstützen und für eine positive Wahrnehmung der Mathematik in der Gesellschaft zu werben. Gemeinsam mit engagierten Lehrerinnen und Lehrern wollen die Organisatoren vom Verein Mathematikwettbewerb Känguru e.V. an der Humboldt-Universität zu Berlin Lust auf Mathematik machen. Im vergangenen Jahr waren über 845.000 Schülerinnen und Schüler aus 10.400 deutschen Schulen bei Deutschlands teilnehmerstärkstem Schülerwettbewerb dabei.

Jugend musiziert

Noch bis zum 1. Februar können sich Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre für die Wertungen „Interkulturelle Perkussion“ und „Komposition“ bei Jugend musiziert Berlin anmelden. Diese Kategorien des bundesweiten Wettbewerbs werden nur in Berlin angeboten und im Rahmen des Landeswettbewerbs vom 23. bis 26. März ausgetragen. Die genauen Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs und weitere Informationen finden Sie hier .

Neues aus den Schulen

Das Kooperationsprogramm „Soziales Lernen und Klassenrat für alle“ an der Konrad-Agahd-Schule in Neukölln hat den Helga-Moericke-Preis 2016 gewonnen. Bei der Schulversammlung übergaben Bildungsstaatssekretär Mark Rackles und Dr. Christa Schäfer, Vorstandsmitglied des Landesverbands der DeGeDe, die Urkunde stellvertretend für das ganze Kooperationsteam an die Schulleiterin Simone Schützmann. Der Helga-Moericke-Preis würdigt die beispielhafte Umsetzung des sozialen Lernens im schulischen Alltag und ist mit einem Preisgeld in Höhe von 1 500 Euro verbunden.

Die siebten und achten Klassen des Profils Kultur am Robert Blum Gymnasium präsentieren ihre diesjährigen Projektergebnisse am Präsentationstag in der Aula. Es erwarten Sie abwechslungsreiche Aufführungen, die die Fächer Musik, Bildende Kunst und Theater miteinander verbinden und teilweise in Kooperation mit einem externen Partner erarbeitet und präsentiert werden. Der Abend findet Dienstag, 24. Januar, um 18 Uhr in der Aula statt und ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

Begabungsorientierte Schüleraufnahme an der Gustav-Heinemann-Oberschule in verschiedenen Interessenprofilen für das Schuljahr 2017/18. Die Schule orientiert sich an den Begabungen und Talenten der Schülerinnen und Schüler und nimmt zum nächsten Schuljahr für die 7. Klassen über fachbezogene Aufnahmetests sowie für die Klassen ohne Profil über die Förderprognose auf. In den drei Profilklassen Englisch bilingual, Musik (Bläserklasse) und Mathematik/Informatik erhalten die Schülerinnen und Schüler in diesen Profilfächern jeweils zwei Stunden zusätzlichen Unterricht. Einzigartig in Berlin nimmt die Gustav-Heinemann-Oberschule auch wieder eine 5. Klasse auf, in der alle Schülerinnen und Schüler als 2. Fremdsprache Japanisch lernen.
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