Einfach Testen

Schnelltest Teaser

Hier sind alle Informationen zur Teststrategie der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und zum Einsatz von Antigen-Schnelltests in Schulen, Kitas und Jugendeinrichtungen versammelt.

Es besteht eine Testpflicht für Schülerinnen und Schüler und alle Personen, die an Schulen in regelmäßigem unmittelbaren Kontakt mit Schülerinnen und Schülern stehen. Schülerinnen und Schüler testen sich verpflichtend dreimal wöchentlich in der Schule selbst, das Schulpersonal kann sich zuhause oder in der Schule testen. Alternativ zum Selbsttest in der Schule können Schülerinnen und Schüler sowie Schulpersonal ein negatives Testergebnis einer öffentlichen Teststelle (nicht älter als 24 Stunden) vorlegen. Ein positives Testergebnis erfordert eine umgehende PCR-Nachtestung in einem der zentralen Testzentren.

  • Lerngruppen, in denen es zu mindestens zwei positiven Schnelltestergebnissen gekommen ist, sollen zukünftig eine Woche lang täglich getestet werden. Die angepasste Testfrequenz gilt jeweils auch für das schulische Personal, das in den betroffenen Lerngruppen zum Einsatz gekommen ist.

Informationen für Schülerinnen und Schüler und deren Eltern

Informationen für Eltern von Kindern im Kindergarten und Kindertagespflege

Informationen für Kita- und Schulpersonal

Informationen für Eltern, Schülerinnen und Schüler

Fragen und Antworten zu den Selbsttests in der Schule

Wie erfolgt die Selbsttestung der Schülerinnen und Schüler?

Die Tests werden durch die Schülerinnen und Schüler selbst durchgeführt und durch die Lehrkräfte altersangemessen vom Abstrich bis zum Ablesen des Ergebnisses begleitet.

Die Schülerinnen und Schüler nehmen einen Abstrich im vorderen Nasenbereich (für cicra 15 Sekunden/Nasenloch). Im Anschluss an die Entnahme des Abstrichs setzen sie die Schülerinnen und Schüler der 7. bis 13. Klassen ihre Maske umgehend wieder auf. Die Selbsttestung kann im Klassenraum oder entsprechend den örtlichen Gegebenheiten auch in anderen Räumen immer unter Einhaltung der bekannten Hygieneregeln (AHA+L) stattfinden.

Die Schülerinnen und Schüler werden vor der ersten Anwendung eines Selbsttests durch das pädagogische Personal über die Notwendigkeit und den Ablauf der Testung durch das pädagogische Personal aufgeklärt. Dafür stellt die Senatsverwaltung Handreichungen und Erklär-Videos zur Verfügung.

Die Testungen finden in Kleingruppen in der jeweils 1. Unterrichtsstunde bzw. zu Beginn der Notbetreuung statt. Der Raum muss gut belüftet, die Abstandsregelung muss gewährleistet sein. Testungen im Freien sind bei entsprechender Witterung möglich.

Der Schülerausweis gilt als Nachweis, dass Schülerinnen und Schüler regelmäßig gestestet werden. Außerhalb der Schule ist er als 3G-Nachweis ausreichend.

(1. November 2021)

Wie wird der VIROMED Rapid Test von NanoRepro durchgeführt?

Für den VIROMED Rapid Test von NanoRepro genügt ein einfacher Abstrich im vorderen Bereich der Nase (nasal). Der Test ist angenehmer und leichter durchzuführen als die herkömmlichen Antigen-Tests.

  1. Führen Sie den Abstrichtupfer in beide Nasenlöcher ca. 1,5 cm ein, drehen Sie ihn fünfmal und führen Sie ihn dabei über die Nasenschleimhaut.
  2. Führen Sie den Abstrichtupfer in das Röhrchen mit der Pufferlösung ein. Drehen Sie ihn 10-15 Mal und drücken sie ihn dabei gegen die Seitenwände des Röhrchens, um die Probe auszulösen.
  3. Ziehen Sie den Abstrichtupfer dann heraus und drücken Sie dabei die Seitenwände des Röhrchen gegen den Abstrichtupfer, um die Antigene zu lösen.
  4. Setzen Sie anschließend die Tropfkappe auf und geben Sie drei Tropfen in die Vertiefung auf der Testkassette.
  5. Das Ergebnis Ihres Selbsttests liegt nach einer Wartezeit von 15 Minuten vor. Bei zwei Linien ist ihr Test positiv. In dem Fall begeben Sie sich bitte umgehend in ein PCR-Nachtestzentrum. Nach mehr als 20 Minuten Wartezeit können Sie kein gültiges Ergebnis mehr auswerten.

Kurzanleitung für den VIROMED Rapid Test von NanoRepro

Hier finden Sie weitere Informationen des Herstellers zum VIROMED Rapid Test von NanoRepro

(1. November 2021)

Kurzanleitung VIROMED Rapid Test von NanoRepro

de

PDF-Dokument (47.5 kB)

Wie wird das Covid-19 (SARS-CoV-2) Antigentestkit (kolloidales Gold) von Anhui Deepblue angewendet?

Für das Covid-19 (SARS-CoV-2) Antigentestkit (kolloidales Gold) von Anhui Deepblue genügt ein einfacher Abstrich im vorderen Bereich der Nase (nasal).

  1. Führen Sie den Abstrichtupfer in beide Nasenlöcher ca. 2 cm ein, drehen Sie ihn fünfmal und führen Sie ihn dabei über die Nasenschleimhaut.
  2. Führen Sie den Abstrichtupfer in das Röhrchen mit der Pufferlösung ein. Drehen Sie ihn 10 Sekunden lang und drücken sie ihn dabei gegen die Seitenwände des Röhrchens, um die Probe auszulösen.
  3. Ziehen Sie den Abstrichtupfer dann heraus und drücken Sie dabei die Seitenwände des Röhrchen gegen den Abstrichtupfer, um die Antigene zu lösen.
  4. Setzen Sie anschließend die Tropfkappe auf, verschrauben sie sie und geben Sie zwei Tropfen in die Vertiefung auf der Testkassette.
  5. Das Ergebnis Ihres Selbsttests liegt nach einer Wartezeit von 15 Minuten vor. Bei zwei Linien ist ihr Test positiv. In dem Fall begeben Sie sich bitte umgehend in ein PCR-Nachtestzentrum. Nach mehr als 20 Minuten Wartezeit können Sie kein gültiges Ergebnis mehr auswerten.

Kurzanleitung für den Covid-19 (SARS-CoV-2) Antigentestkit (kolloidales Gold) von Anhui Deepblue Medical Technology

(Stand: 10. November 2021)

Selbsttest Kurzanleitung Deepblue

de

PDF-Dokument (69.8 kB)

Wie wird der NASOCHECKcomfort SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltest von Lepu Medical Technology in der Schule durchgeführt?

Für den NASOCHECKcomfort SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltest von Lepu Medical Technology genügt ein einfacher Abstrich im vorderen Bereich der Nase (nasal).

  1. Öffnen Sie den versiegelten Beutel und entnehmen Sie die Testkarte. Verwenden Sie die Testkarte innerhalb einer Stunde nach dem Öffnen des Beutels.
  2. Entfernen Sie die Folie über dem Klebestreifen „K“ und entnehmen Sie mit dem Abstrichtuper die Probe. Führen Sie dafür den Abstrichtuper in jedes Nasenloch ca. 2 – 3 cm ein. Drehen Sie den Tupfer fünfmal und führen Sie ihn dabei über die Nasenschleimhaut.
  3. Schieben Sie die Spitze des Abstrichtupfers durch die Öffnung „B“ in die Vertiefung „A“ und geben Sie anschließend sechs Tropfen der Pufferlösung in die Probenvertiefung „A“.
  4. Drehen Sie danach den Tupfer zweimal in jede Richtung. Schließen Sie die Karte und kleben Sie sie mit dem Klebestreifen „K“ zusammen. Drücken Sie dabei die Karte vorsichtig drücken.
  5. Das Ergebnis Ihres Selbsttests liegt nach einer Wartezeit von 15 Minuten vor. Bei zwei Linien ist ihr Test positiv. In dem Fall begeben Sie sich bitte umgehend in ein PCR-Nachtestzentrum. Nach mehr als 20 Minuten Wartezeit können Sie kein gültiges Ergebnis mehr auswerten.

(1. November 2021)

Kurzanleitung NASOCHECKcomfort SARS-CoV-2-Antigen-Schnelltest von Lepu Medical Technology

de

PDF-Dokument (73.7 kB)

Wie erfolgt die Selbsttestung bei Schülerinnen und Schülern, die auch unter Anleitung keine selbstständige Testung durchführen können?

Für Schülerinnen und Schüler, die aufgrund körperlicher oder geistiger Beeinträchtigungen nicht in der Lage sind, die Testung selbst durchzuführen, greift die Härtefall-Regelung: Die Eltern / Erziehungsberechtigte übernehmen nach Absprache mit der Schulleitung die häusliche Testung vor. Eine Bescheinigung über das negative Testergebnis ist der Schule vorzulegen.

Für Schülerinnen und Schülern, die auf Grund körperlicher oder geistiger Beeinträchtigungen keine Testung an sich durchführen lassen, entscheidet die Schulleitung gemeinsam mit den Eltern / Erziehungsberechtigten über die Art der Beschulung.

Das regional ansässige schulpsychologische und inklusionspädagogische Beratungs- und Unterstützungszentrum (SIBUZ) kann beratend hinzugezogen werden.

(1. November 2021)

Unter welchen Rahmenbedingungen finden die Selbsttestungen statt?

Die Beaufsichtigung der Schülerinnen und Schüler während der Durchführung der Selbsttests gehört zur Aufsichtspflicht der Lehrkräfte. Hierbei handelt es sich um eine Pflicht im Rahmen des Dienst- bzw. Arbeitsverhältnisses, so dass sie grundsätzlich die Aufsicht nicht verweigern dürfen. Das gilt für verbeamtete und angestellte Lehrkräfte gleichermaßen.

Nach Beratung mit Expertinnen und Experten des Hygienebeirats und der Gesundheitsämter ist das Tragen weiterer Schutzbekleidung über die Masken hinaus nicht erforderlich, wenn die sonst geltenden Hygieneregeln eingehalten werden. Das Tragen einer FFP2-Maske sowie die Einhaltung des nötigen Abstands ist angezeigt.

Schülerinnen und Schüler, für die die maskenpflicht gilt, nehmen ausschließlich für den eigentlichen Abstrich im vorderen Nasenbereich ihre Maske ab (für jeweils 15 Sekunden/Nasenloch). Im Anschluss an die Entnahme des Abstrichs setzen sie die Maske umgehend wieder auf.

Um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten werden nur Selbsttests eingesetzt, die vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) geprüft wurden und sich auf der Liste des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) befinden. Darüber hinaus werden die Schülerinnen und Schüler bei der Durchführung der Selbsttestung beaufsichtigt.

Ein in seltenen Fällen eventuell auftretender Hautkontakt mit Puffer- oder Testflüssigkeit stellt kein gesundheitliches Risiko dar. Die betroffene Körperstelle soll mit Wasser abgespült werden. Bei Reizerscheinungen sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

(1. November 2021)

Steigt das Infektionsrisiko im Klassenzimmer, wenn die Schülerinnen und Schüler zur Testung ihre Masken abnehmen?

Der Zeitraum, in dem die Maske für die Testdurchführung abgenommen werden muss, beträgt weniger als eine Minute. Die Infektionsgefahr steigt dadurch nur minimal an. Dennoch sollte in diesem Zeitraum der Abstand untereinander konsequent eingehalten und der Raum gut gelüftet werden.

(1. November 2021)

Ist die Selbsttestung unabhängig vom Alter der Schülerinnen und Schüler möglich?

Ja. Die Tests sind so konzipiert, dass sie auch jüngere Schülerinnen und Schüler mit entsprechender Anleitung anwenden können. Erfahrungen an Schulen – auch in anderen Ländern – zeigen, dass die Schülerinnen und Schüler mit der Handhabung der Tests gut zurechtkommen.

Zur Unterstützung der Durchführung der Selbsttests stellt die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Erklärvideos zur Verfügung, die Sie auf dieser Seite finden.

Um jungen Schülerinnen und Schülern Ängste zu nehmen, eignet sich auch das Video der Augsburger Puppenkiste

(1. November 2021)

Wird eine Einverständniserklärung der Eltern zum Test benötigt?

Für die Testung der Schülerinnen und Schüler in der Schule ist keine Einverständniserklärung der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten oder der volljährigen Schülerinnen und Schüler erforderlich.

(1. November 2021)

Wie ist die Haftung geregelt, wenn sich Kinder bei Tests selbst verletzen?

Sollte sich ein Kind z.B. mit dem Wattestäbchen verletzen, tritt die Schülerunfallversicherung ein. Aufgrund der Konzeption der Selbsttests ist dies aber sehr unwahrscheinlich.

Eine Verpflichtung der Lehrkräfte und des anderen Schulpersonals zum aktiven Eingreifen besteht lediglich dann, wenn eine Hilfeleistung zur Verhinderung eines Körper- oder Gesundheitsschadens erforderlich ist. Für Körper- oder Gesundheitsschäden infolge einer unterlassenen Hilfsmaßnahme haftet das Land Berlin gegenüber der geschädigten Schülerin bzw. dem geschädigten Schüler gemäß den Grundsätzen der Staatshaftung für privatrechtliches Handeln.

Die Gefahr eines finanziellen Schadens der Lehrkraft/anderen Schulpersonals aufgrund zivilrechtlicher Haftung droht allenfalls bei vorsätzlich oder grob fahrlässig unterlassener Hilfeleistung.

Um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten, werden nur Selbsttests eingesetzt, die vom Paul-Ehrlich-institut (PEI) geprüft wurden und sich auf der Liste des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) befinden. Darüber hinaus werden die Schülerinnen und Schüler bei der Durchführung der Selbsttestung beaufsichtigt.

(1. November 2021)

Was ist, wenn Eltern bzw. Erziehungsberechtigte keinen Test erlauben wollen?

Präsenzpflicht bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler verpflichtet sind am Präsenzunterricht teilzunehmen und auch alle bestehenden Schutz- und Hygienemaßnahmen einzuhalten. Dazu gehört aktuell auch die Testung. Sofern der Präsenzpflicht nicht nachgekommen wird, liegt unentschuldigtes Fehlen vor, das auch auf dem Zeugnis vermerkt wird.

Ein Kind nicht in der Schule testen lassen zu wollen, ist keine hinreichende Begründung zur Nichtteilnahme am Präsenzunterricht. Angebote des schulisch angeleiteten Lernens zu Hause (saLzH) sind bei unentschuldigtem Fehlen nicht vorgesehen.

Besondere gesundheitliche Risiken können in Einzelfällen schulisch angeleitetes Lernen zu Hause (saLzH) rechtfertigen. Dieses muss gegenüber der Schulleitung mit einer eindeutigen ärztlichen Bescheinigung glaubhaft gemacht werden, aus der die konkrete Erkrankung hervorgehen muss, die im Fall der Ansteckung mit dem Corona-Virus das erhöhte Risiko für einen schweren Verlauf der Krankheit nachvollziehbar macht. Die Entscheidung über das Fernbleiben vom Präsenzunterricht trifft die Schulleitung.

(1. November 2021)

Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

Ein positives Testergebnis ist nicht als positiver Befund einer Covid-19-Erkrankung zu werten. Die betroffene Person ist als Verdachtsfall zu behandeln. Daher muss ein positives Testergebnis eines Laien-Antigen-Selbsttests immer gesondert über einen PCR-Test überprüft werden.

Darüber hinaus sind folgende Maßnahmen zu ergreifen:
  • Die betreffende Schülerin oder der betreffende Schüler ist unverzüglich von der Gruppe zu isolieren. Hierfür stellt die Schule geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung, in denen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen eine Beaufsichtigung stattfindet. Die Beaufsichtigung kann auch im Freien erfolgen.
  • Die Schule informiert die Eltern / Erziehungsberechtigten und spricht das weitere Vorgehen (PCR-Nachtestung) direkt ab.
  • Betroffene Schülerinnen oder Schüler suchen gemeinsam mit ihren Eltern / Erziehungsberechtigten eine der zentralen PCR-Nachteststellen für einen PCR-Nachtest auf.
  • Erwachsene / volljährige Schülerinnen und Schüler mit positivem Testergebnis begeben sich umgehend eigenverantwortlich zur PCR-Nachtestung in eine der PCR-Nachteststellen. Dort wird ohne vorherige Terminvergabe täglich getestet.
  • Betroffene Schülerinnen oder Schüler begeben sich im Anschluss an den PCR-Nachtest wie im Infektionsschutzgesetz und der Berliner SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung vorgesehen bis zum Erhalt des Ergebnisses des PCR-Nachtests in Selbstquarantäne.
  • Ein Eintrag in die Corona-Warn-App ist erst dann sinnvoll, wenn auch der PCR-Nachtest positiv ausgefallen ist!
  • Fällt auch das PCR-Nachtestergebnis positiv aus, wird das zuständige Gesundheitsamt der getesteten Person direkt von der Teststelle darüber in Kenntnis gesetzt.
  • Bei einem positiven PCR-Nachtestergebnis informiert die getestete Person bitte direkt die Schule über das Testergebnis und bleibt bis zum Ablauf der Quarantäne in häuslicher Isolation.
  • Die weiteren Personen, die sich während der Durchführung des Antigen-Laien-Tests im Raum befunden haben, gelten nicht automatisch als Kontaktpersonen. Sie nehmen am Unterricht teil.

(1. November 2021)

Wo sind die zentralen Teststellen für die PCR-Nachtestungen?

An den zentralen PCR-Nachteststellen können sich Schülerinnen und Schüler mit einem positiven Schnelltest-Ergebnis täglich kostenlos testen lassen. Es wird ausschließlich ohne vorherige Terminvergabe getestet. Dadurch wird gewährleistet, dass die Nachtest-Stellen direkt nach einem positiven Testergebnis in der Schule/Kita aufgesucht werden können.

Testzentrum Berlin Ost Lückstr. 73, 10317 Berlin Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa-So 9-18 Uhr
Testzentrum Neukölln Leinestraße 37-45, 12049 Berlin Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa-So 10-18 Uhr
Testzentrum Steglitz-Zehlendorf Schloßstraße 37, 12163 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-16 Uhr
Testzentrum Tempelhof-Schöneberg Mariendorfer Damm 64, 12109 Berlin Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa- So 9-16 Uhr
Testzentrum Marzahn-Hellersdorf Jänschwalder Str. 4, 12627 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-16 Uhr
Testzentrum Wedding Müllerstraße 143, 13353 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-16 Uhr
Testzentrum Berlin Nord Groscurthstr. 29-33, 13125 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-17 Uhr
Testzentrum Berlin Lichtenberg Treskowallee 8, 10318 Berlin Mo- Fr 8-17 Uhr, Sa-So 10-18 Uhr
Testzentrum Oberschöneweide Ernst-Ziesel-Straße 1, 12459 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-17 Uhr
Testzentrum Berlin Spandau Am Juliusturm 64, 13699 Berlin Mo-Fr 8-13 Uhr, Sa 8-11 Uhr
Testzentrum Reinickendorf Senftenberger Ring 3a, 13439 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-17 Uhr
Testzentrum Plaza Frankfurter Allee 71-77, 10247 Berlin Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa-So 10-18 Uhr

(1. November 2021)

Werden alle Kinder, die sich gleichzeitig testen, in häusliche Isolation geschickt, wenn ein Testergebnis positiv ist?

Nein. Die Regel für die Entscheidung zur häuslichen Isolation ist weiterhin: 10 Minuten direkter Kontakt, ohne Abstand und ohne Maske. Dies kann bei der kurzen Selbsttestung in der Regel nicht passieren.

Nähere Informationen zu den Kontaktszenarien in Schulen finden Sie in unserer Grafik.

(1. November 2021)

Darf nach einer Negativtestung der gesamten Klasse/Gruppe auf Abstand und Maske verzichtet werden?

Nein. Es gelten weiterhin die in der Hygiene-Verordnung (Schul-Hygiene-Covid-19-Verordnung – SchulHygCoV-19-VO) festgesetzten Regelungen.

(1. November 2021)

Gibt es Alternativen zur Selbsttestung in der Schule?

Ja. Wer keine Selbsttestung in der Schule vornehmen, aber dennoch am Präsenzangebot der Schule teilnehmen will, hat folgende Möglichkeiten:

  1. Die Schülerin bzw. der Schüler bringt eine Bescheinigung mit, dass sie bzw. er einen PCR- oder Point-of-Care (PoC)-Antigen-Tests an einer öffentlichen Teststelle vorgenommen hat und dieser Test negativ ausgefallen ist. Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.
  2. Die Schülerin bzw. der Schüler ist bereits vollständig geimpft und bringt einen entsprechenden Nachweis darüber mit (z.B. Impfausweis). Die Impfung, die für den vollständigen Impfschutz nötig ist, muss dabei mindestens 14 Tage zurückliegen.

(1. November 2021)

Was ist mit dem Datenschutz?

Zum Schulalltag gehört, dass Schülerinnen und Schüler durch das Miteinander Erkenntnisse über das Befinden ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler erlangen. Dazu gehören in der Pandemie auch Erkenntnisse über einen möglichen Corona-Verdacht nach einer Selbsttestung.

Die Testergebnisse stellen datenschutzrechtlich besondere Kategorien personenbezogener Daten gemäß Art. 9 DSGVO dar. Die Schule als datenschutzrechtlich verantwortliche Stelle ist berechtigt, die Testergebnisse ausschließlich für den Zweck der Aufrechterhaltung des Lehr- und Präsenzbetriebes unter Pandemiebedingungen zu verarbeiten. Rechtsgrundlage dafür ist § 64 Absatz 1 Satz 1 und 2 SchulG.

(1. November 2021)

Informationen für Eltern von Kindern in Kindergarten und Kindertagespflege

Wie werden Selbsttests im Betreuungsbetrieb der Kitas eingesetzt?

Aktuell erhalten Eltern über ihre Einrichtung Antigen-Schnelltests für zwei wöchentliche Testungen je Kind. Wir bitten Sie, von diesen Möglichkeiten kontinuierlich und regelmäßig Gebrauch zu machen, und damit zu einem sicheren Betreuungsbetrieb beizutragen. Die Tupferstäbchen müssen nur ca. 2-2,5 Zentimeter in die Nase eingeführt werden und sind daher insbesondere für die Anwendung bei Kindern geeignet. Hier finden Sie eine Anleitung zur Anwendung der Selbsttests.

Künftig sollen den Berliner Kindertagestätten Lolli-Schnelltests für die Testung von Kindern zur Verfügung gestellt werden. Der Vorteil der Lollitests besteht darin, dass sie für Kleinkinder leichter anwendbar sind. Die Kinder können unter Anleitung den Lolli in den Mund stecken und einige Zeit warten. Danach wird der Lolli aus dem Mund genommen. Nach wenigen Minuten ist das Ergebnis ablesbar. Der für manche Kinder unangenehme Nasen- oder Rachenabstrich entfällt.

Darüber hinaus erhalten die Kitas weitere Antigen-Tests für regelmäßige Tests des Personals.

(18. November 2021)

Was passiert bei einem positiven Selbsttest?

Sollte der Test Ihres Kindes positiv ausfallen, verhalten Sie sich bitte so, wie Sie dies auch bei Erhalt der Information einer möglichen Covid-19-Infektion über einen anderen Weg (z.B. Meldung als Kontakt 1 Person, Information über Corona-Warn-App) tun sollten:

  1. Es ist unverzüglich die Kita/Kindertagespflege zu informieren.
  2. Wenden Sie sich bitte an Ihren Kinder- und Jugendarzt bzgl. einer PCR-Nachtestung.
  3. Begeben Sie sich nach dem PCR-Nachtest bis zum Erhalt des Ergebnisses mit Ihrem Kind in Selbstquarantäne.
  4. Fällt auch das PCR-Nachtestergebnis positiv aus, wird Ihr bezirkliches Gesundheitsamt direkt von der Teststelle darüber in Kenntnis gesetzt.

(1. November 2021)

Informationen für Kita- und Schulpersonal

Fragen und Antworten zu den Schnelltests für Kita- und Schulpersonal

Was ist ein Corona-Antigen-Schnelltest?

Ein Covid-19-Antigen-Schnelltest kann innerhalb von 15 Minuten Aufschluss darüber geben, ob ein Corona-Erkrankungsverdacht besteht. Der Test kann einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten.

Mit einem Antigen-Schnelltest können vor allem Personen ausfindig gemacht werden, die viele SARS-CoV-2-Viren im Körper tragen (hohe Virenlast) – also genau jene Personen, von denen eine Ansteckungsgefahr für das direkte Umfeld ausgeht.

Ein Antigen-Schnelltest weist kein Virus-Erbgut, sondern Teile der Virushülle nach, die sogenannten Antigene. Dafür braucht es eine gewisse Menge an Viren, damit der Test anschlägt. Das bedeutet: Auch bei einem negativen Test besteht ein Restrisiko, dass die getestete Person infiziert ist.

(1. November 2021)

Wie erfolgt die Selbsttestung der Lehrkräfte?

Alle in Präsenz tätigen Beschäftigten erhalten – wie die Schülerinnen und Schüler – die an die Schulen ausgelieferten Laientests zur Selbsttestung. Sie sind verpflichtet, sich zwei Mal pro Woche selbst zu testen. Die Selbsttestung kann zu Hause oder in der Schule erfolgen.

Eine Befundmitteilung/Negativbescheinigung kann nur ausgestellt werden, wenn die Selbsttestung in der Schule erfolgt, da diese nach dem Vorliegen des Testergebnisses nur von den von der Schulleitung beauftragten Dienstkräften ausgestellt werden darf, die die sich testende Person beobachtet haben.

Alternativ kann ein Point-of-Care (PoC)-Antigen-Test zur Selbstanwendung auch außerhalb der Schule und ohne Aufsicht vorgenommen werden kann, wenn die Person der Schulleiterin oder dem Schulleiter gegenüber nach jeder Testung schriftlich oder elektronisch bestätigt, dass das Testergebnis negativ ausgefallen ist.

(1. November 2021)

Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

Der Testperson muss das Testergebnis vertraulich, direkt und mündlich mitgeteilt werden.

Sofern ein Test positiv ausfällt, gilt für die betroffene Dienstkraft:

  1. Die Dienstkraft informiert unverzüglich ihre Schul-/Kitaleitung und bei externem Personal zusätzlich ihren Arbeitgeber und beendet ihren Dienst.
  2. Der Verdachtsfall wird zu dieser Zeit nicht dem Gesundheitsamt gemeldet; so ist es mit den Gesundheitsämtern abgestimmt.
  3. Die Dienstkraft begibt sich unverzüglich zu einer PCR-Teststelle zu einem PCR-Nachtest. Die Örtlichkeit der PCR-Nachteststelle wird durch das Testpersonal mitgeteilt.
  4. Die Dienstkraft begibt sich im Anschluss an den PCR-Nachtest in Quarantäne bis zum Erhalt des PCR-Nachtestergebnisses.
  5. Fällt auch das PCR-Nachtestergebnis positiv aus, wird das Gesundheitsamt der getesteten Person direkt von der Teststelle darüber in Kenntnis gesetzt.

(1. November 2021)

Wo sind die zentralen Teststellen für die PCR-Nachtestungen?

An den zentralen PCR-Nachteststellen kann sich das Personal von Schulen, Kitas und Kindertagespflege täglich kostenlos testen lassen. Es wird ausschließlich ohne vorherige Terminvergabe getestet. Dadurch wird gewährleistet, dass die Nachtest-Stellen direkt nach einem positiven Testergebnis in der Schule/Kita aufgesucht werden können.

Testzentrum Berlin Ost Lückstr. 73, 10317 Berlin Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa-So 9-18 Uhr
Testzentrum Neukölln Leinestraße 37-45, 12049 Berlin Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa-So 10-18 Uhr
Testzentrum Steglitz-Zehlendorf Schloßstraße 37, 12163 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-16 Uhr
Testzentrum Tempelhof-Schöneberg Mariendorfer Damm 64, 12109 Berlin Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa- So 9-16 Uhr
Testzentrum Marzahn-Hellersdorf Jänschwalder Str. 4, 12627 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-16 Uhr
Testzentrum Wedding Müllerstraße 143, 13353 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-16 Uhr
Testzentrum Berlin Nord Groscurthstr. 29-33, 13125 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-17 Uhr
Testzentrum Berlin Lichtenberg Treskowallee 8, 10318 Berlin Mo- Fr 8-17 Uhr, Sa-So 10-18 Uhr
Testzentrum Oberschöneweide Ernst-Ziesel-Straße 1, 12459 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-17 Uhr
Testzentrum Berlin Spandau Am Juliusturm 64, 13699 Berlin Mo-Fr 8-13 Uhr, Sa 8-11 Uhr
Testzentrum Reinickendorf Senftenberger Ring 3a, 13439 Berlin Mo-Fr 8-15 Uhr, Sa-So 10-17 Uhr
Testzentrum Plaza Frankfurter Allee 71-77, 10247 Berlin Mo-Fr 8-17 Uhr, Sa-So 10-18 Uhr

(1. November 2021)

Mehr Infos

Zentren für PCR-Nachtest für Schulen, Kitas, Kindertagespflege

PDF-Dokument (49.0 kB) - Stand: 1. November 2021

Schuhe auf kreidebemalten Boden

Informationen zum Schulbetrieb

Auf dieser Seite finden Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Schulpersonal aktuelle Informationen zu Fragen der Öffnung, Lehr- und Betreuungsbedingungen in den Berliner Schulen unter Corona-Bedingungen. Informationen zum Schulbetrieb

Kinderspielzeug auf Boden

Informationen zu Kitas und Kindertagespflege

Auf dieser Seite finden Eltern und Fachkräfte aktuelle Informationen zu Fragen der Öffnung und Betreuung der Berliner Kindertagesstätten und Kindertagespflege unter Corona-Bedingungen. Informationen zu Kitas und Kindertagespflege

Scheerenschnitt Familie

Informationen zu Jugendhilfe und Familienförderung

Auf dieser Seite finden Sie Hinweise zum Umgang mit der Corona-Pandemie für Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Erziehungs- und Familienberatungsstellen in Berlin, um Kinder, Jugendliche und Familien im Alltag bestmöglich zu unterstützen. Informationen zu Jugendhilfe und Familienförderung