Schrittweise Öffnung von Jugendhilfe und Familienförderung

Scheerenschnitt Familie

Auf dieser Seite finden Sie Hinweise zum Umgang mit der Corona-Pandemie für Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Erziehungs- und Familienberatungsstellen in Berlin, um Kinder, Jugendliche und Familien im Alltag bestmöglich zu unterstützen.

Temporäre Familienhilfe

Temporäre Familienhilfe

Wenn Schulen und Kitas coronabedingt schließen müssen oder das Kind auf behördliche Anweisung zuhause bleiben muss, können berufstätige Eltern Kinderkrankengeld für die Betreuung des Kindes bei Verdienstausfall erhalten. Diese Unterstützungsleistung steht nach § 45 Sozialgesetzbuch V allen gesetzlich versicherten Beschäftigten zur Verfügung.

Mit der Temporären Familienhilfe erweitert Berlin die Unterstützung für die Betreuung eines Kindes auf Selbständige, geringfügig Beschäftigte und berufstätige Studierende. Damit können in Berlin auch privat-, freiwillig oder familienversicherte Eltern, die coronabedingt ihre Kinder zuhause betreuen müssen und deswegen ihrer Berufstätigkeit nicht nachgehen können, eine finanzielle Unterstützung erhalten.

Was ist die Temporäre Familienhilfe?

Pandemiebedingt standen Familien vor neuen Herausforderungen Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung zu vereinbaren. Wenn Schulen und Kitas coronabedingt schließen müssen oder das Kind auf behördliche Anweisung zuhause bleiben muss, können berufstätige Eltern Kinderkrankengeld für die Betreuung des Kindes erhalten. Diese Unterstützungsleistung steht nach § 45 Sozialgesetzbuch V allen gesetzlich versicherten Beschäftigten zur Verfügung.

Berlin hat jetzt die Unterstützung für die Betreuung eines Kindes auf Selbständige, geringfügig Beschäftigte und berufstätige Studierende erweitert. Damit können in Berlin auch privat-, freiwillig oder familienversicherte Eltern, die coronabedingt ihre Kinder zuhause betreuen müssen und deswegen ihrer Berufstätigkeit nicht nachgehen können, eine finanzielle Unterstützung erhalten.

Wer kann die Temporäre Familienhilfe beantragen?

Berufstätige Eltern die gesetzlich versichert sind haben Anspruch auf das Kinderkrankengeld nach § 45 SGB V. Für Berliner Eltern, die freiwillig gesetzlich oder privatversichert sind wurde die Temporäre Familienhilfe als sogenannte Billigkeitsleistung ohne Rechtsanspruch eingeführt. Kann ein Elternteil aufgrund der Betreuung des Kindes der eigenen Beschäftigung nicht nachgehen und gibt es im Haushalt keine weitere Person, die das Kind betreuen kann, besteht die Möglichkeit Temporäre Familienhilfe zu beantragen.

Studierende sowie geringfügig beschäftigte Eltern (Minijobber und Minijobberinnen) sind in der Regel familienversichert und können, wenn sie keinen Anspruch auf Kinderkrankengeld nach § 45 Sozialgesetzbuch V haben, die temporäre Familienhilfe beantragen. Gleiches gilt für Studierende, die einer Beschäftigung nachgehen und studentisch bzw. familienversichert sind.

Auch sogenannte „Aufstocker“ und „Aufstockerinnen“ (geringfügig Beschäftigte im Sozialgesetzbuch II Leistungsbezug) sind vom Kinderkrankengeld der gesetzlichen Krankenkassen ausgeschlossen. Daher sind sie in der Temporären Familienhilfe in Berlin berücksichtigt worden.

Für wie viele Tage kann ich die Temporäre Familienhilfe erhalten?

Die Temporäre Familienhilfe kann für jedes Kind bis zu 12 Jahren und Kinder mit Behinderung bis zu 21 Jahren ab dem 15.09.2021 online beantragt werden. Anträge sind auch rückwirkend beginnend mit dem 04.01.2021 möglich. Genau wie bei dem Kinderkrankengeld der Krankenkassen kann jedes Elternteil für die Betreuung je Kind für 30 Tage, insgesamt maximal jedoch für 65 Tage eine finanzielle Unterstützung beantragen. Alleinerziehende können die Temporäre Familienhilfe je Kind für 60 Tage und maximal 130 erhalten.

Welche weiteren Voraussetzungen müssen für die Beantragung der Temporären Familienhilfe erfüllt sein?

Ein Anspruch auf Kinderkrankengeld nach § 45 Sozialgesetzbuch V sowie auf Sonderurlaub nach beamtenrechtlichen Vorschriften schließt die Antragsberechtigung für die Temporäre Familienhilfe aus. Kurzarbeitergeld oder Leistungen nach §56 Infektionsschutzgesetz und die Temporäre Familienhilfe dürfen nicht gleichzeitig bezogen werden.

Die theoretische Möglichkeit der Arbeit im Homeoffice ist nicht gleichbedeutend mit einer Betreuungsmöglichkeit des Kindes und gilt somit nicht als Ausschlusskriterium.

In welcher Höhe wird die Temporäre Familienhilfe gezahlt?

Die Temporäre Familienhilfe beträgt 92 Euro je Betreuungstag. Bei geringfügiger Beschäftigung beträgt der Maximalbetrag bei 450 Euro im Monat und bei geringfügiger Beschäftigung im Sozialleistungsbezug (Aufstocken) bei dem gesetzlichen Freibetrag nach § 11 b Abs. 2 S. 1 Sozialgesetzbuch II in Höhe von 100 Euro im Monat.

Welche Nachweise sind für die Beantragung erforderlich?

  • Kopie des Personalausweises
  • Versicherungsbestätigung des Elternteils bzw. des privatversicherten Kindes
  • Einwilligung zum Abgleich der Antragsdaten zwischen den Bewilligungsstellen und den für die Verwaltung der steuerlichen Angelegenheiten zuständigen Landesfinanzbehörden anhand der Steuer-ID
  • Bescheinigung der Betreuungseinrichtung, dass das Kind dort nicht betreut werden konnte (eine Vorlage des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bzw. behördliche Anordnung, das Kind nicht in die Betreuungseinrichtung zu geben
  • Bescheinigung des Arbeitgebers, dass für den beantragten Betreuungszeitraum keine Lohnfortzahlung erfolgt ist und kein Kurzarbeitergeld gezahlt wurde (falls zutreffend)
  • Ggf. Nachweis über geringfügige Beschäftigung oder Studienbescheinigung
  • Ggf. Nachweis über die Behinderung des Kindes

Was passiert bei falschen Angaben?

Wenn Sie die Temporäre Familienhilfe auf Grund unrichtiger oder unvollständiger Angaben erhalten haben, müssen Sie diese zurückzahlen. Bei betrügerischer Absicht sind zudem strafrechtliche Konsequenzen möglich.

Wo kann ich die Temporäre Familienhilfe beantragen?

Das Antragsformular finden Sie hier:

(Stand: 14. September 2021)

Mehr Infos für Familien

Informationen rund um die Familie finden Sie auf den Seiten des Berliner Familienportals, beispielsweise zu den Angeboten der Berliner Familienservicebüros

(Stand: 14. September 2021)

Radfahrende Kinder im Wald

Corona-Auszeit für Familien

Der Startschuss für die „Corona-Auszeit für Familien – Familienferienzeiten erleichtern“ ist gefallen. Ab jetzt können Familien mit kleinen Einkommen und Familien, die Angehörige mit einer Behinderung haben, einen einwöchigen Urlaub buchen, um sich ab Oktober in einer gemeinnützigen Familienferienstätte zu erholen.

Die Erholungsreisen können ab jetzt für die Herbstferien 2021 und dann bis einschließlich Dezember 2022 gebucht werden. Für bis zu einer Woche Urlaub sollen die Familien in dieser Zeit nur etwa zehn Prozent der üblichen Kosten für Unterkunft und Verpflegung zahlen.

Buchung und Berechtigung

Informationen rund um die Buchung und Berechtigung von Familien sind ab sofort online unter www.bmfsfj.de/corona-auszeit zu finden. Eine Deutschlandkarte bietet einen Überblick über alle Einrichtungen, die ab Oktober Plätze anbieten. Familien können sich über Besonderheiten der Einrichtungen wie zum Beispiel Barrierefreiheit informieren und direkt ihre Buchungsanfrage starten.

Die angeschriebene Einrichtung nimmt dann mit der Familie Kontakt auf, und gibt eine Rückmeldung, ob zum gewünschten Buchungszeitraum freie Plätze vorhanden sind. Wenn die Buchung verbindlich wird, muss die Familie ihre Berechtigung nachweisen. Hierfür gibt es das Corona-Auszeit-Formular, das ebenfalls auf der Internetseite der Corona-Auszeit zur Verfügung steht.

Beratung zu den Familienferien

Zudem können Familien sich bereits jetzt per E-Mail: familienferienzeiten@kolpinghaeuser.de oder über die gebührenfreie Beratungshotline des Verbands der Kolpinghäuser e.V. unter der Telefonnummer 0800/866 11 59 zu folgenden Zeiten informieren:

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag
9 – 13 Uhr und 14 – 19 Uhr

Mittwoch
9 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr

Samstag
10 – 15 Uhr

Infomaterial

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite Corona-Auszeit für Familien des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Landesgeförderte Familienerholung stärkt Familien

Gern möchten wir Sie in diesem Zusammenhang auch auf die Familienerholungsangebote und Möglichkeit von Individualzuschüssen für Familien durch die landesgeförderten Träger aufmerksam machen: https://www.berlin.de/sen/jugend/familie-und-kinder/familienfoerderung/

Hier finden Familien Gemeinschaft mit anderen Berliner Familien, sie können Kontakte knüpfen und auch nach der Reise im Austausch bleiben. Zudem gibt es verschiedene Angebote, die Familienerholung und -beratung verknüpfen, so dass die Reise das Familienleben nachhaltig stärkt.

Informationen zu Anlaufstellen für Familien

Umsetzung von Maßnahmen zur Begrenzung der Pandemie und Eindämmung des Coronavirus (SARS-CoV-2)

Ergänzung zu den Trägerschreiben vom 03.06.2021, 25.06.2021 und 05.08.2021

PDF-Dokument - Stand: 27. August 2021

Umsetzung von Maßnahmen zur Begrenzung der Pandemie und Eindämmung des Coronavirus (SARS-CoV-2)

Ergänzungen zu den Trägerschreiben vom 3. Juni 2021 und 25. Juni 2021

PDF-Dokument - Stand: 5. August 2021

Umsetzung von Maßnahmen zur Begrenzung der Pandemie und Eindämmung des Coronavirus (SARS-CoV-2)

Ergänzende Hinweise zum Trägerschreiben vom 3. Juni 2021:
Öffnungsschritte und Regelungen bis zum Ende der Sommerferien 2021

PDF-Dokument - Stand: 25. Juni 2021

Umsetzung von Maßnahmen zur Begrenzung der Pandemie und Eindämmung des Coronavirus (SARS-CoV-2)

Öffnungsschritte und Regelungen bis zum Ende der Sommerferien 2021

PDF-Dokument (1.2 MB) - Stand: 3. Juni 2021

Trägerschreiben für Angebote der Jugendarbeit, der Jugendverbandsarbeit und der Jugendsozialarbeit

Aktuelle Hinweise insbesondere für die Sommerferienangebote

PDF-Dokument (398.4 kB) - Stand: 1. Juni 2021

Einladung der Impfberechtigten nach § 4 Abs. 1 Nr. 8 der Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2

PDF-Dokument - Stand: 30. April 2021

Umsetzung von Maßnahmen zur Begrenzung der Pandemie und Eindämmung des Coronavirus (SARS-CoV-2)

Ab dem 1. Mai 2021 bis zum 16. Mai 2021 gilt Folgendes:
Einrichtungen der Familienbildung und Familienförderung dürfen unter strengster Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen weiter eingeschränkt geöffnet bleiben.

PDF-Dokument (431.8 kB) - Stand: 30. April 2021

Umsetzung von Maßnahmen zur Begrenzung der Pandemie und Eindämmung des Coronavirus (SARS-CoV-2)

Für den Zeitraum vom 2. April 2021 bis vorerst 24. April 2021 möchten wir Ihnen folgende Hinweise geben: Einrichtungen der Familienbildung und Familienförderung dürfen unter strengster Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen weiter eingeschränkt geöffnet bleiben.

PDF-Dokument (423.8 kB) - Stand: 8. April 2021

Umsetzung von Maßnahmen zur Begrenzung der Pandemie und Eindämmung des Coronavirus (SARS-CoV-2)

Das Schreiben vom 09.03.2021 behält bis zum 24.04.2021 Gültigkeit. Auch Familienerholungsreisen finden mindestens bis einschließlich den 24.04.2021 nicht statt.

PDF-Dokument - Stand: 26. März 2021

Umsetzung von Maßnahmen zur Begrenzung der Pandemie und Eindämmung des Coronavirus (SARS-CoV-2)

Für den Zeitraum vom 09.03.2021 bis vorerst 28.03.2021:
Einrichtungen der Familienbildung und Familienförderung dürfen unter strengster Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen weiter eingeschränkt geöffnet bleiben.

PDF-Dokument - Stand: 9. März 2021

Umsetzung von Maßnahmen zur Eindämmung der Covid- 19 Pandemie

für Angebote der Hilfen zur Erziehung, anderer Jugendhilfeleistungen und für Angebote der Jugendarbeit, der Jugendverbandsarbeit und der Jugendsozialarbeit

PDF-Dokument - Stand: März 2021

Empfehlungen für die Familienförderung

Umsetzung von Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie. Die Regelungen dieses Schreibens gelten vorerst bis zum 7. März 2021.

PDF-Dokument (404.0 kB) - Stand: 16. Dezember 2020

Umsetzung von Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie

PDF-Dokument (588.1 kB) - Stand: 15. Dezember 2020

Beratungsangebote für Familien

Berliner Beratungsstellen Kinderschutz

Die Berliner Beratungsstellen Kinderschutz stehen für alle Familien vorrangig telefonisch oder per Email zur Verfügung. Bei Bedarf sind unter Einhaltung der Abstandsregeln auch persönliche Einzelberatungen möglich. Diese können Ihnen dabei helfen, Ihre Sorgen oder Belastungen mit jemandem zu teilen und gemeinsam eine Strategie zu entwickeln, die zu Entlastung führt.

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die Beratungsstellen und ihre jeweiligen Schwerpunkte.
  • Außerhalb der Sprechzeiten ist jeweils ein Anrufbeantworter geschaltet. Sie werden zeitnah zurückgerufen (in der Regel innerhalb von 24 Stunden).
  • Die Beratungsstellen passen ihre Sprech- und Öffnungszeiten dem jeweiligen aktuellen Bedarf an. Sie finden die aktuell gültigen Zeiten auf der jeweiligen Homepage.

Kinderschutz-Zentrum Berlin e.V.

Das Kinderschutz-Zentrum Berlin e.V. ist auch in diesen Tagen erreichbar und bietet für Eltern, Kinder, Angehörige oder Nachbarn telefonische Beratung bei Sorgen rund um das Kindeswohl an. Im Moment wird auch noch die persönliche (Krisen-)Beratung in Kinderschutzfällen, unter erhöhten hygienischen Bedingungen, aufrechterhalten.

Jugendnotmail.berlin

Besonders für Kinder und Jugendliche möchten wir auf das Online-Beratungsangebot Jugendnotmail aufmerksam machen. In einer Zeit, in der viele Eltern verunsichert sind, sich Sorgen machen oder von existenziellen Problemen (z.B. finanzielle Sorgen etc.) belastet sind, fällt es machen Eltern schwerer, den Blick auf die Kinder zu richten. Kinder und Jugendliche halten sich zurück, um die Belastungen der Eltern – oder anderer wichtiger Bezugspersonen – nicht zu steigern. Jugendnotmail.berlin ist eine geeignete Möglichkeit für Kinder und Jugendliche, Zugang zu Beratung (niedrigschwellig, unbürokratisch und datensicher) zu erhalten.

Deutscher Kinderschutzbund, Landesverband Berlin e.V.

Der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Berlin e.V. bietet weiterhin telefonische Beratung (auch anonym), Krisenintervention und Hilfe für Eltern, Kinder, Angehörige oder Nachbarn bei Gewalt gegen Kinder an. Aktuell werden auch noch Krisenberatungen in Einzelfällen unter den entsprechenden hygienischen Vorschriften durchgeführt.
  • Tel.: +49 30 450812-600
  • Mo – Do von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr
  • Di und Do von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
  • Fr von 9:00 bis 13:00 Uhr
Außerhalb der Sprechzeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der regelmäßig abgehört wird. Ein Rückruf erfolgt zeitnah.

(Stand: 4. Juni 2020)

Wildwasser e.V. Arbeitsgemeinschaft gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen

Mädchen und jungen Frauen bis 27 Jahren, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind, sowie Angehörigen und Bezugspersonen bietet Wildwasser e.V. Beratung und Unterstützung an. Auch bei einem vermuteten Verdacht des sexuellen Missbrauchs kann man sich an die Beratungsstellen wenden.

Beratung findet derzeit vorrangig telefonisch oder über eine gesicherte Online-Plattform statt. Im Einzelfall werden auch unter Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen persönliche Beratungen durchgeführt.

Die telefonische Erreichbarkeit:
  • Mädchen*beratungsstelle Wriezener Straße: +49 30 48628222
    Mo – Do 10:00 bis 16 Uhr,
    Freitag 10:00 Uhr bis 13 Uhr
  • Mädchen*beratungsstelle Dircksenstraße: +49 30 2824427
    Mo und Di 10-13 Uhr, Donnerstag 13-16 Uhr
Die Möglichkeit der Online-Beratung besteht unter:

HILFE – FÜR – JUNGS e.V.

Jungs, die zur Prostitution gezwungen sind, finden in der subway-Anlaufstelle Beratung und Hilfe. Die Anlaufstelle, Kirchbachstr. 5 in 10783 Berlin, ist erweitert geöffnet – für tägliche Grundbedürfnisse, Beratung/Begleitung, ärztliche Sprechstunde. Streetwork wird täglich an den Orten der männlichen Prostitution durchgeführt.

Im Moment sind die Öffnungszeiten
  • von montags bis freitags
  • von 9:00 bis 17:00 Uhr und
  • es wird maximal 2 Personen Einlass gewährt.
  • Tel.: +49 30 235204-76”:tel:+493023520476
Das Projekt „berliner jungs“ leistet Präventions- und Beratungsarbeit bei sexualisierter Gewalt an Jungen und dient dem Schutz von Jungen vor sexualisierter Gewalt in jeglichen Formen. Jungen, Angehörige und Fachkollegen finden hier Beratung.

neuhland e.V.

ist eine Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern in Notlagen, wenn Gefühle der Ausweglosigkeit oder Suizidgefahr bestehen. Bei Bedarf besteht weiterhin die Aufnahmemöglichkeit in die Krisenwohnung.

Unterstützung für pflegende Jugendliche auf Echt-Unersetzlich.de

Jugendliche und junge Erwachsene, die in die Pflege und Versorgung von Angehörigen eingebunden sind, können in Berlin eine Online-Beratung nutzen.

Mit www.echt-unersetzlich.de bietet die Beratungsstelle Pflege in Not im Diakonischen Werk Berlin Stadtmitte e.V. Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Gedanken, Sorgen und Fragen direkt – und auf Wunsch auch anonym – auszutauschen. Das Online-Informations- und Beratungsangebot unter www.echt-unersetzlich.de steht Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 13 und 25 Jahren kostenfrei zur Verfügung.

Kind im Zentrum – Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk gAG

Kind im Zentrum berät bis auf weiteres telefonisch oder per Videosprechstunde. Videosprechstunden (Videoberatungen/Videotherapien) sind mit der kostenlosen Software Red medical Videosprechstunde durchführbar.

Aus Datenschutzgründen ist hierfür eine individuelle Zustimmung erforderlich. Das Beratungsangebot richtet sich an Mädchen und Jungen und ihre Angehörigen und Bezugspersonen zur Bearbeitung und Bewältigung von sexuellem Missbrauch und zum Umgang mit Verdachtsfällen.

Außerhalb der Sprechzeiten oder bei besetzter Leitung ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Man kann also jederzeit eine Nachricht hinterlassen, der Rückruf erfolgt innerhalb von 24h.
www.ejf.de/einrichtungen/beratungsstellen/kind-im-zentrum-kiz.html

Familienleben in der Corona-Krise

Was bedeutet die Corona-Krise für Familien, in denen die Eltern getrennt leben?

  • Sorge- und Umgangsrecht gelten unverändert weiter.
  • Kinder haben weiterhin Anspruch auf Umgang mit beiden Elternteilen.
  • Festgelegte Regelungen zum Umgang haben Bestand.
  • Die Kontaktbeschränkungen, die zur Eindämmung des Corona-Virus in Berlin gelten, sind kein Grund, dem anderen Elternteil das Recht auf Umgang zu verweigern.

Gleichzeitig ist sicherzustellen, dass die Gesundheit des Kindes nicht gefährdet wird. Ein konkreter Hinweis auf eine Gefährdung kann im Einzelfall ein Grund sein, den Umgang befristet auszusetzen. Das gilt beispielsweise, wenn der andere Elternteil oder eine andere Person im Haushalt mit dem Corona-Virus infiziert ist oder wenn das Kind, ein Elternteil oder Haushaltsmitglieder einer Risikogruppe angehören.

Liegt ein solcher Grund vor, sind die Eltern verpflichtet, den anderen Elternteil davon in Kenntnis zu setzen. Die allgemeine Sorge, das Kind könne sich beispielsweise auf dem Weg zum anderen Elternteil mit dem Virus infizieren, ist kein Grund, den Umgang auszusetzen.

Die Eltern sind aufgefordert, eine einvernehmliche Lösung zu finden, wenn die Umgangsregelungen nicht eingehalten werden können. So könnten ausgefallene Zeiten möglicherweise nachgeholt werden. Wenn sich die Eltern nicht einigen, ist der Gang zum Familiengericht möglich.

Wenn der Umgang vorübergehend ausgesetzt werden muss, ist es wichtig, dass Eltern und Kind trotzdem in Kontakt bleiben können — zum Beispiel mit (Video-)Anrufen oder über Messenger-Dienste.

Welche Hilfen gibt es bei Verdienstausfällen wegen der eingeschränkten Betreuung?

Aufgrund der aktuellen Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Berlin hat der Senat von Berlin erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus angeordnet. Diese Maßnahmen (z. B. Betriebsschließungen und Veranstaltungsverbote) begründen in der Regel keinen Entschädigungsanspruch nach den §§ 56 ff. IfSG.

Entschädigung wegen Kita- und Schulschließungen

Sie können einen Anspruch auf Entschädigung haben, falls sie wegen der Schließung von Kinderbetreuungseinrichtungen oder Schulen ihre Kinder selbst betreuen müssen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden.

Entschädigung wegen Quarantäne/Tätigkeitsverbot

Entschädigungszahlungen nach dem Infektionsschutzgesetz können auch erwerbstätige Personen erhalten, die wegen einer behördlich angeordneten Quarantäne oder einem behördlich angeordneten Tätigkeitsverbot ihrer Erwerbstätigkeit nicht nachgehen können und dadurch einen Verdienstausfall erleiden.

Darüber hinaus finden Sie Informationen zum Entschädigungsanspruch auf den Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

(Stand: 14. Dezember 2020)

Was ist der Notfall-Kinderzuschlag?

Um Eltern und ihre Kinder in der Corona-Zeit zu unterstützen, können sie einen Notfall-Kinderzuschlag (Notfall-KiZ) erhalten. Ein entsprechendes Programm hat das Bundesfamilienministerium gestartet. Pro Kind kann das monatlich bis zu 185 Euro ausmachen.

Der Kinderzuschlag ist eine zusätzliche finanzielle Unterstützung für erwerbstätige Eltern, die genug für sich selbst verdienen, aber bei denen es nicht oder nur knapp reicht, um auch für den gesamten Bedarf der Familie aufzukommen.

Für den Notfall-KiZ wird der Berechnungszeitraum deutlich verkürzt. Familien, die ab dem 1. April einen Antrag auf den KiZ stellen, müssen nicht mehr das Einkommen der letzten sechs Monate nachweisen, sondern nur das des letzten Monats vor der Antragstellung. Der Antrag kann online gestellt werden.

Die Regelungen zum Notfall-KiZ sollen als Teil eines Sozialschutz-Paketes bis zum 29. März in Kraft treten. Gelten soll die Regelung befristet bis zum 30. September 2020. Wer den Kinderzuschlag erhält, hat außerdem Anspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe.

  • Alle Informationen finden Sie auf der Internetseite Notfall-Kiz des Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend

Weitere Informationen

Besonders Familien brauchen in Krisenzeiten Unterstützung. Das Familienportal des Bundesfamilienministeriums hat eine Übersicht zu den finanziellen Hilfen zusammengestellt:
  • Notfall-Kinderzuschlag
  • Lohnfortzahlung bei Kinderbetreuung
  • Lohnersatz wegen Schul- und Kitaschließung
  • Notbetreuung
  • Kurzarbeitergeld
  • Arbeitslosengeld und Grundsicherung für Eltern und Familien

Bitte informieren Sie sich und beantragen Sie die für Ihre Kinder und Familie benötigte Hilfe!

Trägerschreiben für Angebote der Jugendarbeit, der Jugendverbandsarbeit und der Jugendsozialarbeit

Aktuelle Hinweise insbesondere für die Sommerferienangebote

PDF-Dokument (398.4 kB) - Stand: 1. Juni 2021

Informationen für Fachkräfte

Wie erfolgen die Impfungen für die Beschäftigten in den Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe in den bezirklichen Jugendämtern?

Die etwa 4.000 Beschäftigten in den Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe in den bezirklichen Jugendämtern können ab dem 3. Mai umgehend einen Impftermin buchen, um sich gegen das Corona-Virus impfen zu lassen.

Abweichend vom bisherigen Verfahren benötigen Sie ab dem 3. Mai 2021 keinen Impfcode mehr. Stattdessen benötigen Sie eine Bescheinigung, aus der die Zugehörigkeit zur impfberechtigten Personengruppe des § 4 Coronavirus-Impfverordnung hervorgeht. Dies können Atteste, Bescheinigungen Ihres Arbeitgebers oder Dienstherren oder sonstige Nachweise sein.

Vereinbaren Sie bitte zeitnah einen Termin zur Schutzimpfung unter https://service.berlin.de/corona/

Falls eine Online-Buchung nicht möglich ist, können Sie gerne auch telefonisch einen Termin buchen unter der Telefon-Nummer +49 30 9028 2200.

Neben der Bescheinigung, die Ihnen die Impfberechtigung bestätigt, müssen die folgenden Unterlagen zur Wahrnehmung Ihres Impftermins vorliegen und mitgebracht werden:
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Anamnese- und Einwilligungsbogen (möglichst unterschrieben)
  • Aufklärungsmerkblatt (möglichst unterschrieben)
  • Impfausweis (falls vorhanden).

Unter folgendem Link finden Sie den jeweils aktuellen Anamnese- und Einwilligungsbogen sowie Aufklärungsblatt

Die Impfung ist kostenlos und freiwillig. Um in kurzer Zeit eine große Zahl von Personen impfen zu können, haben wir in Berlin sechs Corona-Impfzentren eingerichtet. Darüber hinaus führen viele Berliner Hausärztinnen und Hausärzte sowie ab Juni viele Betriebsärztinnen und Betriebsärzte Schutzimpfungen durch, von denen Sie sich selbstverständlich auch beraten lassen können.

Weitere Informationen finden Sie in dem Schreiben, das den Trägern zur Verfügung gestellt wurde.

Informationen für Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche

Jugendsozialarbeit unter Corona-Bedingungen: Handlungsorientierung für die „Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen“

PDF-Dokument - Stand: November 2020

Jugendsozialarbeit unter Corona-Bedingungen: Handlungsorientierung für die „Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen“

PDF-Dokument - Stand: November 2020

Jugendsozialarbeit unter Corona-Bedingungen: Faltblatt

  • Die Angebote der Jugendsozialarbeit werden an die Vorgaben des Corona-Stufenplans für die jeweilige Schule bedarfsgerecht angepasst und entsprechend umgesetzt.
    18. Januar 2021

PDF-Dokument (445.7 kB)

Corona: Musterhygieneplan für Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit

PDF-Dokument - Stand: Mai 2020

Mehr Infos