Neue Schulen

Grafik Broschüre Schulraumqualität

Rund 30 Schulen wird Berlin in den nächsten Jahren aufgrund der steigenden Schülerzahlen neu bauen. Hierbei müssen die Gesichtspunkte einer modernen Pädagogik berücksichtigt werden. Die inklusive Bildung und der Ganztagsbetrieb werden in den Schulen ein Standard sein. Für die Schülerinnen wird die Schule zum Lern- und Lebensort.

Mit der Frage, wie Schulgebäude künftig gestaltet werden müssen, um diese Anforderungen zu erfüllen, hat sich eine interdisziplinäre Expertengruppe beschäftigt. In einem Abschlussbericht hat sie ihre Empfehlungen formuliert. Der Berliner Senat wird sich mit diesem Bericht zur Schulraumqualität befassen.

Ein zentraler Vorschlag ist, sich von der üblichen Raumstruktur, in der die Klassenräume von einem Flur abgehen, abzukehren. Stattdessen sollen Räume zu funktionalen Einheiten zusammengefasst werden. Das Schulgebäude soll dann in sog. Compartments aufgeteilt werden. Dadurch ist eine modulare Bauweise möglich, die zu einfacheren Abstimmungs- und Planungsprozessen und dadurch zu einer kürzeren Bauzeit führen kann.

Die neue Architektur der Schulgebäude soll u. a.

  • die intensive Zusammenarbeit der Pädagogen ermöglichen,
  • die individuelle Gestaltung der Lernprozesse in heterogenen Lerngemeinschaften unterstützen,
  • durch ihre Ästhetik und Funktionalität die Identifikation von allen am Schulleben Beteiligten mit ihrer Schule fördern,
  • allen Schülern, auch denen mit einer Behinderung, die volle Teilhabe an bestmöglicher Bildung gewährleisten.

Der Abschlussbericht