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Foerderung NdH

Sprachförderung/Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

Nicht nur ein großer Teil der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund sondern auch Kinder, die einsprachig Deutsch aufgewachsen sind, bedürfen der Sprachförderung. Dafür gibt es eine große Anzahl von Förderangeboten und Unterstützungsmaßnahmen.

Sprachförderung vor Schulbeginn

Kinder sind wissbegierig und wollen gefordert und gefördert werden. Lesen und Schreiben, Rechnen, Malen und Musizieren - mit dem Beginn der Grundschule öffnet sich für Ihr Kind eine neue Erfahrungswelt. Wir wollen Sie und Ihr Kind gut vorbereiten und dabei unterstützen, dass Ihr Kind den Schulanfang mit Freude beginnt, es erfolgreich lernen kann und später einen guten Abschluss erreicht. Grundvoraussetzung hierfür ist, dass Ihr Kind dem Unterricht von Anfang an folgen kann - es Deutsch spricht und versteht, denn Deutsch ist die Unterrichtssprache.

Ein Jahr vor Schulbeginn wird die Sprachfähigkeit aller Berliner Kinder mit Hilfe eines Erhebungsbogens festgestellt. Sollte sich im Ergebnis dieser sogenannten Sprachstandsfeststellung zeigen, dass Ihr Kind eine verstärkte Sprachförderung benötigt, wird es in eine entsprechende gezielte Förderung im gesamten letzten Jahr vor Schuleintritt einbezogen und so gut auf den Schulbeginn vorbereitet.

Weitere Informationen zu Sprachstandfeststellung und Sprachförderung vor Schulbeginn finden Sie auf unserer Web-Seite zur vorschulischen Bildung.

Sprachförderung für einen erfolgreichen Start in der Schule

Kinder deutscher und nichtdeutscher Herkunftssprache erhalten Angebote zur Sprachförderung vor Schulbeginn und in der flexiblen Schulanfangsphase

Schulische Sprachförderung

Wer einen guten Schulabschluss will, der muss gut Deutsch sprechen und verstehen können. Deswegen ist Sprache der Schlüssel zur Bildung. Den größten Förderbedarf haben Schüler, bei denen Migrationshintergrund und Bildungsferne zusammentreffen. 32,4 Prozent der diesjährigen Schulanfänger sprechen zuhause eine andere Sprache als Deutsch. Diese Kinder werden in der Schulanfangsphase intensiv beobachtet um festzustellen, ob sie Unterstützung beim Erwerb der deutschen Sprache benötigen. Aber auch Kinder aus bildungsfernen deutschen Familien haben zunehmend Sprachprobleme.

Ob in Kleingruppen oder mit einer zweiten Lehrkraft in der Klasse - es gibt viele Methoden, allen Schülerinnen und Schülern Deutsch beizubringen. Wichtig ist aber auch, dass die Sprachförderung nicht nur in der Förderstunde, sondern überall im Schulalltag erfolgt, in jeder Unterrichtsstunde und bei jeder Lehrkraft. So erhält das alte Motto „Jede Stunde ist eine Deutschstunde“ eine neue Bedeutung: Die Sprache ist die Grundlage zum Erfolg. Ohne Sprache geht es nicht.mehr

Neuzugänge ohne Deutschkenntnisse

Im Laufe jeden Schuljahres ziehen Familien mit Kindern nach Berlin, zum großen Teil ohne Deutschkenntnisse. Die schulische Förderung dieser Kinder und Jugendlichen stellt eine besondere Herausforderung dar. Insbesondere die Kinder und Jugendlichen aus Roma-Familien müssen sich auf Kita und Schule besonders einstellen.
Die neu zugereisten Kinder und Jugendlichen ohne Deutschkenntnisse werden gemäß § 2 und § 41 Schulgesetz für Berlin beschult. Sie besuchen in den ersten beiden Jahrgangsstufen die Schulanfangsphase und ab Jahrgangsstufe 3 Lerngruppen für Neuzugänge ohne Deutschkenntnisse bis zum Übergang in eine Regelklasse.mehr

Schulinterne Fortbildung und Beratung für Grundschulen und die Sekundarstufe

Sprachliche Kompetenzen sind für Schülerinnen und Schüler eine grundlegende Voraussetzung für schulischen Erfolg und ermöglichen damit eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am beruflichen und sozialen Leben in unserer Gesellschaft.
Der Arbeitsbereich "Durchgängige Sprachbildung" wendet sich an die Lehrkräfte aller Fächer sowie an alle im Ganztagsbereich tätigen Pädagoginnen und Pädagogen der Grund- und der Sekundarstufe. Ziel ist es, sie für die Herausforderungen der Bildungssprache zu sensibilisieren und die Fähigkeit zu entwickeln, Sprachbildung als integralen Bestandteil ihrer Arbeit zu begreifen.

Schwerpunkte der Qualifizierung sind:

  • Sachkompetenz Sprachbildung: Sensibilisierung für die Herausforderungen der Bildungssprache, Spracherwerbsprozesse, Mehrsprachigkeit und Interkulturalität
  • Diagnosekompetenz: Instrumente zur Sprachstandsdiagnose kennen lernen und davon ausgehend Fördermaßnahmen planen
  • Didaktische Kompetenzen:
    Scaffolding - sprachliche Hilfen anbieten
    Projekt- und Handlungsorientierung - vielfältige Sprechanlässe schaffen
    Szenariendidaktik - Lernen individualisieren
    Lesestrategien und Textdidaktisierung kennen und vermitteln
  • Beurteilungskompetenz: Kompetenzorientiertes Beurteilen und Bewerten sprachlicher Leistungen
Für eine Qalifizierung bieten wir den Lehrkräften Fortbildungsmodule und Materialien für die Fächer der Grundschule und Sekundarschule an. Ihre Ansprechpartner sind:

Kontakt Grundschule: Claudia Buchert eMail
Kontakt Sekundarstufe: Brigitte Schulte eMail

Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in den Bezirken:*
Die Angebote zur Sprachförderung sind unter www.fortbildung-regional.de(Externer Link) zu finden.
Sprachbildung Grundschule

Schulinterne Fortbildungen und Beratung für Grundschulen laden »

(Sprachbildung Grundschule, 22049 KB)
Sprachbildung Sek 1

Schulinterne Fortbildungen und Beratung für weiterführende Schulen laden »

(Sprachbildung Sek 1, 31168 KB)

Modellprogramm FörMig - Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Das Land Berlin setzt mit dem Modellprogramm Förmig-Transfer, das von 2009 bis 2013 läuft, die Erkenntnisse aus dem bundesweiten Modellprogramm FörMig (2004-2009) in das Berliner Bildungssystem um. Im Mittelpunkt steht die Umsetzung einer "durchgängigen Sprachbildung" durch die Qualifizierung des pädagogischen Personals in fächerübergreifenden, schulinternen Fortbildungen sowie durch Kooperationen von Kita, Schule, Eltern und außerschulischen Partnern.

Mercator-Projekt: Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund


Die Stiftung Mercator führt gemeinsam mit einer Reihe von Partnern bundesweit „Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund“ durch. Das Projekt, dass sich sowohl an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II, wie auch an Lehramtsstudierende und Förderlehrkräfte richtet, wird bereits an 35 Standorten durchgeführt.

Deutsch intensiv lernen - Sommerferien-Sprachcamp

Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7-10 mit Deutsch als Zweitsprache findet vom 25. Juni -6. Juli 2012 ein Sprachcamp im Kreativ- und Bildungszentrum "die gelbe Villa" statt. Das Angebot richtet sich an Schüler, die ihre mündlichen und schriftlichen Deutschkenntnisse verbessern oder sich gezielt auf den Mittleren Schulabschluss (MSA) vorbereiten wollen. Neben intensiver Sprachförderung verbunden mit dem Thema der Berufsorientierung können die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Workshops im Siebdruck, Rap, oder Video- und Internetblog teilnehmen.
Deutsch intensiv ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung Mercator, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und der gelben Villa.

Materialien für Lehrkräfte


Fachbriefe Sprachförderung/Deutsch als Zweitsprache


Fachbriefe Interkulturelle Bildung und Erziehung


Fachbriefe Kooperation von Schule und Eltern mit Migrationshintergrund


Fachbrief Schulische Zusammenarbeit mit Sinti- und Roma-Familien

Fachbrief Grundschule - Thema: Lernszenarien

Weiterführende Informationen

Verweise zu anderen Angeboten

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Bernhard-Weiß-Str. 6
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