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Willkommen

Schulwechsel nach Berlin

Willkommen in Berlin! Wenn Sie mit Kindern in unsere Stadt umziehen, finden Sie hier Informationen rund um das Thema „Schulwechsel nach Berlin“. Das Berliner Schulsystem wird kurz vorgestellt und Sie erfahren, welche Ansprechpartner Ihnen für die Aufnahme Ihres Kindes in einer Berliner Schule zur Verfügung stehen. Eine frühzeitige Planung erleichtert den bevorstehenden Schulwechsel.

Das Berliner Schulsystem

Eine Übersicht über die Wege im Berliner Schulsystem finden Sie auf unserer Seite Bildungswege.

Die Broschüre "Berliner Bildungs-ABC" informiert Neu-Berliner und Familien über die Berliner Bildungslandschaft. Von der Vorschule bis zum Beruf erhalten Sie einen Überblick über alle Möglichkeiten und Besonderheiten des Berliner Schulsystems.

Grundschule

Die Grundschulzeit dauert in Berlin in der Regel sechs Jahre. Sie beginnt mit einer flexiblen Schulanfangsphase, die normalerweise das erste und zweite Schuljahr umfasst. Je nach Leistungsfähigkeit Ihres Kindes kann sie auf ein Schuljahr verkürzt oder auf drei Schuljahre verlängert werden. Ihr Kind hat dadurch aber keinen Nachteil, denn das dritte Jahr wird nicht auf die allgemeine Schulpflicht angerechnet. Einige weiterführenden Schulen beginnen bereits mit der 5. Klasse. Wenn Ihr Kind besonders begabt oder leistungsfähig ist, besteht die Möglichkeit, die Grundschule nach der 4. Klasse zu verlassen und auf eine weiterführende Schule wechseln. Zum Ende der Grundschulzeit entscheiden die Eltern auf der Grundlage einer Empfehlung der Schule über die weitere Schullaufbahn ihres Kindes im zweigliedrigen Schulsystem.

Weiterführende Schulen

Nach der Grundschulzeit können Sie sich für Ihr Kind zwischen zwei weiterführenden Schularten entscheiden: die Integrierte Sekundarschule und das Gymnasium. Beide Schularten führen zum Abitur. Eine Besonderheit sind die Gemeinschaftsschulen, in denen ein gemeinsames und individuelles Lernen von der 1. bis zur 10. Klasse, teilweise sogar bis zur 12. bzw. 13. Klasse angeboten wird. Nach der 10. Klasse kann der Bildungsweg auch an Oberstufenzentren (OSZ) fortgesetzt werden, entweder für die berufliche Qualifizierung oder am Beruflichen Gymnasium für den berufsorientierten Weg zum Abitur. Jede weiterführende Schule hat Kriterien für die Aufnahme von Schülern festgelegt. An einigen weiterführenden Schulen ist der Übergang von der Grundschule bereits ab der 5. Klasse möglich.

Integrierte Sekundarschule

An der Integrierten Sekundarschule kann Ihr Kind alle Schulabschlüsse, von der Berufsbildungsreife über den Mittleren Schulabschluss bis zum Abitur, erreichen. In der Regel wird das Abitur an dieser Schulart nach 13 Jahren abgelegt. Wenn eine Sekundarschule keine eigene Oberstufe hat, kooperiert sie verbindlich mit Oberstufen anderer Sekundarschulen oder den beruflichen Gymnasien an den Oberstufenzentren.

Integrierte Sekundarschulen sind Ganztagsschulen, das heißt, es wird nicht nur ein gemeinsames Mittagessen angeboten, sondern bis 16 Uhr gibt es für alle Schüler Bildungs- und Betreuungsangebote. Im offenen Ganztagsbetrieb stehen nach Unterrichtsschluss Angebote wie Sport, Theater, Kunst, Musik oder Schülerarbeitsstunden zur Verfügung. In der gebundenen Form werden diese Angebote in den gesamten Schulalltag integriert. Die Sekundarschulen kooperieren für diese Angebote mit der Jugendhilfe und anderen außerschulischen Partnern.

Ein besonderes Angebot der Sekundarschulen ist das Duale Lernen, bei dem eine Verknüpfung von Unterricht und praxisbezogenem Lernen in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Wirtschaft stattfindet.

Gymnasium

Wenn Ihr Kind auf das Gymnasium geht, erhält es eine vertiefte Allgemeinbildung, kann bereits nach 12 Schuljahren das Abitur ablegen und damit die Berechtigung für ein Studium erwerben. Die Fähigkeit zu abstraktem und vernetztem Denken wird an dieser Schulart besonders gefördert. An die Schüler des Gymnasiums werden besondere Anforderungen an die Leistungsbereitschaft gestellt. Das erste Schuljahr ist ein Probejahr. Viele Gymnasien haben pädagogische Schwerpunkte, z. B. in naturwissenschaftlicher, musischer, sportlicher und sprachlicher Hinsicht. Am Gymnasium müssen die Schüler mindestens zwei Fremdsprachen lernen.

Sonderpädagogische Förderung

Kinder mit Sonderpädagogischem Förderbedarf können an vielen Schulen gemeinsam mit nicht behinderten Kindern im integrativen oder inklusiven Unterricht lernen. Es gibt aber auch Sonderpädagogische Förderzentren, die sich auf bestimmte Behinderungen spezialisiert haben.

Die Schritte auf dem Weg zur richtigen Schule

1. Die Schule finden

Zunächst sollten Sie sich auf die Suche nach einer passenden Schule für Ihr Kind begeben. Eine gute Hilfe ist unser Online-Schulverzeichnis (SchulVZ), in der Sie nach Schularten, Bezirken, Fremdsprachen oder speziellen pädagogischen Angeboten suchen können. Hier finden Sie auch detaillierte Informationen zur Organisation und Qualität jeder Schule, z.B. über Schülerzahlen und Ausstattungen. Bei einem persönlichen Besuch in der Schule und einem Gespräch mit Schülern oder Lehrern können Sie einen ersten Eindruck gewinnen

2. Mit der Schule Kontakt aufnehmen

Nehmen Sie Kontakt mit der Schulleitung auf und vereinbaren Sie, wenn möglich, einen Termin für ein persönliches Gespräch. Hierbei erfahren Sie, ob ein Schulwechsel in die gewünschte Schule möglich ist und ggf. welche Bedingungen damit verbunden sind. Die Schule teilt Ihnen dann mit, welche nachfolgenden Schritte erforderlich sind.

3. Notwendige Informationen und Unterlagen für den Schulwechsel

Damit die Schule über den geplanten Schulwechsel entscheiden und die Aufnahme Ihres Kindes organisieren kann, sollten Sie folgende Informationen und Unterlagen zusammentragen:

  • Alter des Kindes, besuchte Schulen, Überspringen/Wiederholen einer Jahrgangsstufe
  • Zeugnisse (der letzten beiden Schuljahre bzw. der letzten vier Schulhalbjahre)
  • Abschlüsse (z.B. mittlerer Schulabschluss, schulischer Teil der Fachhochschulreife), Übergangsberechtigungen (zur gymnasialen Oberstufe oder zum Gymnasium), Empfehlung der Grundschule für eine weiterführende Schulart (soweit aus Zeugnissen nicht ersichtlich)
  • Angaben zu Fremdsprachen (Beginn des Fachunterrichts, Fremdsprachenerfolge und bzw. -wechsel und erreichte Abschlüsse wie Latinum) oder dem Beginn des naturwissenschaftlichen Unterrichts
  • Erfordernis spezieller Förderung (z.B. Deutsch als Fremdsprache, körperliche, geistige oder emotionale Beeinträchtigungen)
  • Besondere Fähigkeiten, Interessen und Neigungen (z.B. Leistungssport, künstlerische und musische Aktivitäten)

4. Das Schulamt oder die Schulaufsicht als Ansprechpartner

Informationen zum Schulwechsel nach Berlin gibt Ihnen das Schulamt im jeweiligen Bezirk. Das Schulamt ist zuständig für die Schulplatzvergabe. Wenn Sie eine pädagogische Beratung wünschen oder spezielle Fragen, z.B. zu einer Hochbegabung, haben, wenden Sie sich bitte an die Schulaufsicht des jeweiligen Bezirks. Die Schulaufsicht ist Ansprechpartner in pädagogischen Angelegenheiten für Eltern und Schüler.

In der nachfolgenden Tabelle finden Sie die richtigen Ansprechpartner.

Charlottenburg-Wilmersdorf Schulamt Schulaufsicht
Friedrichshain-Kreuzberg Schulamt Schulaufsicht
Lichtenberg Schulamt Schulaufsicht
Marzahn-Hellersdorf Schulamt Schulaufsicht
Mitte Schulamt Schulaufsicht
Neukölln Schulamt Schulaufsicht
Pankow Schulamt Schulaufsicht
Reinickendorf Schulamt Schulaufsicht
Spandau Schulamt Schulaufsicht
Steglitz-Zehlendorf Schulamt Schulaufsicht
Tempelhof-Schöneberg Schulamt Schulaufsicht
Treptow-Köpenick Schulamt Schulaufsicht

Siehe auch ...

Verweise zu anderen Angeboten

Kontakt

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Bernhard-Weiß-Str. 6
D-10178 Berlin-Mitte

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Telefon 030 90227 5050


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